Vater von Nicki Minaj stirbt nach Autounfall

Der Vater von Nicki Minaj ist an den Folgen eines Autounfalls gestorben. Schon am vergangenen Freitag wurde der 64-jährige Robert Maraj als Fußgänger von einem Wagen erfasst. Er erlag später seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte.

Vater von Nicki Minaj kommt ums Leben

Robert Maraj soll in Mineola (New York) von einem Auto angefahren worden sein. Der Fahrer oder die Fahrerin des Wagens habe nicht angehalten, sondern sich vom Unfallort entfernt. Der Vater von Nicki Minaj sei daraufhin in ein Krankenhaus gekommen. Dort wurde am Samstag sein Tod festgestellt. Die Polizei sucht aktuell nach Personen, die den Vorfall beobachtet haben.

Gegenüber TMZ hat das Team von Nicki Minaj den Tod bestätigt. Weitere Angaben erfolgten nicht. Die US-Rapperin hat sich noch nicht persönlich zu dem Todesfall geäußert.

Nicki Minaj & ihr Vater hatten ein schwieriges Verhältnis

Wie genau es gegenwärtig um die Beziehung zwischen Nicki Minaj und ihrem Vater stand, ist unklar. Das Verhältnis galt als kompliziert. 2018 schilderte die US-Künstlerin erneut Vorfälle von häuslicher Gewalt. Sie habe im Kindesalter miterlebt, wie ihre Mutter unter den Wutausbrüchen von Robert Maraj gelitten habe.

In einem Interview 2012 bei ABC's Nightline beschrieb die US-Rapperin ihren Vater als "Drogenabhängigen und Alkoholiker". Auch habe sie als Kind den Wunsch verspürt, ihre Mutter mit allen Mitteln vor ihm zu beschützen: "Ich wollte meinen Vater töten. Ich wünschte immer, er wäre tot". Gleichzeitig erklärte die US-Künstlerin jedoch, dass sie ihrem Vater verzeihen konnte. Gemeinsame Fotos aus den vergangenen Jahren deuten ebenfalls daraufhin.

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

"Schockiert und wütend": Graffiti-Artist verklagt New Yorker Polizei

"Schockiert und wütend": Graffiti-Artist verklagt New Yorker Polizei

Von Michael Rubach am 03.06.2021 - 13:08

Der Graffiti-Künstler Michael McLeer nimmt es nicht hin, dass die New Yorker Polizei eines seiner Murals übermalt hat. Wie New York Daily News berichtet, hat der Artist, der in der Szene als Kaves unterwegs ist, nun Klage eingereicht. Das Engagement der Polizei "Hunderte von wertvollen, anerkannten und erlaubten Kunstwerken" in der ganzen Stadt.

New Yorker Polizei startet Initiative zur Graffiti-Entfernung

Seit dem 10. April 2021 ist die New Yorker Polizei auf spezieller Reinigungsmission. Unter einer eigens eingerichteten E-Mail-Adresse können Bürger*innen sich melden und auf Bereiche in der Stadt hinweisen, die "dringender Aufmerksamkeit" bedürfen. Allein letztes Jahr sollen bei der Polizei 6.000 Beschwerden wegen Graffiti eingegangen sein. Bei der Vorstellung der Initiative sagte ein Vertreter der Polizei gemäß New York Post:

"Wir werden eine Menge von diesem Graffiti entfernen, das wirklich überall in der Nachbarschaft zu finden ist und diese schlecht aussehen lässt."

Bei diesem Vorgehen ist offenkundig ein Mural von Kaves, das gemeinsam mit dem New Yorker Graffiti-Artist Revs entstanden ist, ins Visier geraten. Das Werk mit dem Titel "Death From Above" war seit 2008 in Brooklyn zu sehen. Die Polizei hat auf Twitter ein paar Eindrücke ihrer Putzaktion geteilt.

Graffti-Artist reagiert geschockt – und klagt

"Death From Above" hatte für Kaves offenbar auch einen besonderen emotionalen Wert. Es sei eines seiner ältesten öffentlichen Werke gewesen.

"Als ich herausfand, dass dieses Stück zerstört wurde, war ich am Boden zerstört. Als ich diese Arbeit machte, war ich voller Stolz. Ich hatte das Gefühl, dass es eine epische Qualität hatte. Es war ein meiner Mutter gewidmetes Piece und wurde zu einem meiner ältesten öffentlichen Pieces, das 13 Jahre lang unberührt geblieben ist."

Der Einschätzung des Künstlers nach haben "ungeschulte Polizisten und unbezahlte sogenannte Freiwillige" seine Arbeit beseitigt. Außerdem gibt er an, vor 13 Jahren eine Erlaubnis für das Mural eingeholt zu haben. Das Vorgehen der Polizei habe ihn "schockiert und wütend" zurückgelassen. Das gelte übrigens auch für den Eigentümer des Grundstücks, den Mieter des Grundstücks und die Anwohner*innen. Es sei nichts anderes, als würde man ein Museum oder eine Galerie besuchen und über die Arbeiten an der Wand rübermalen.

Für seine Klage hat er sich einen Anwalt ins Boot geholt, der vor ein paar Jahren bereits eine Millionenentschädigung für die Künstler*innen der berühmten 5 Pointz-Graffiti herausholte. Kaves fordert die New Yorker Polizei auf, das beseitigte Werke als Kunst anzuerkennen und ebenfalls von der Kampagne betroffene Artists zu entschädigen.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters war die New Yorker Polizei zu keiner Stellungnahme bereit.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)

Register Now!