US-Rapper Freddie Gibbs in Frankreich festgenommen

Berichten zufolge wurde Freddie Gibbs am 2. Juni in Frankreich festgenommen. Die französische Polizei habe den Rapper im Auftrag der österreichischen Behörden in Gewahrsam genommen, da dort gegen ihn ein Haftbefehl wegen mutmaßlicher Vergewaltigung vorliege.

Der Vorfall soll sich bereits 2015 ereignet haben. Die verteidigende Anwaltskanzlei Scott E. Leemon, PC weist die Vorwürfe in einer Stellungnahme gegenüber HiphopDX zurück.

Freddie Gibbs bestreite die von den österreichischen Behörden erhobenen Anschuldigungen vehement. Er werde gegen das Auslieferungsersuchen kämpfen, da es sich um nichts weiter als eine Scheinbelastung handele.

Die österreichische Website DiePresse.com schreibt zu den Vorwürfen:

Im Juli 2015 soll der Gangsta-Rapper im Wiener Club Grelle Forelle zwei jungen Frauen im Backstagebereich flüssige, einschläfernd wirkende Drogen verabreicht haben. Die Frauen wurden in Gibbs' Hotel gebracht, das belegen Aufzeichnungen aus den Überwachungskameras des Hotels. Zumindest drei Stunden sollen sich die Frauen in einem wehrlosen Zustand befunden haben, was der Musiker und einer seiner Security-Mitarbeiter angeblich ausnützten, um sie zu missbrauchen.

Ein geplanter Gig in Wien im Rahmen der Shadow Of A Doubt Tour vor wenigen Tagen wurde abgesagt. Es hieß, man könne aus gesundheitlichen Gründen nicht auftreten. Wenn Gibbs bei seinen Aussagen bleibt, muss ein französischer Richter entscheiden, ob der Independent Rapper ausgeliefert wird. Die Auslieferungshaft kann sich über mehrere Wochen hinziehen.

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G-Eazy nach Schlägerei in New York verhaftet

G-Eazy nach Schlägerei in New York verhaftet

Von Djamila Chastukhina am 15.09.2021 - 11:44

Eine körperliche Auseinandersetzung in einem Nachtclub in New York endete für G-Eazy in einer Verhaftung. Berichten zufolge wurde der 32-Jährige am Montag von der Polizei wegen Körperverletzung in Gewahrsam genommen.

G-Eazy muss vor Gericht erscheinen

Die Auseinandersetzung zwischen G-Eazy und einer unbekannten Gruppe entstand im beliebten Manhattener Club "The Boom Boom Room". Der 32-Jährige war zur New York Fashion Week in der Stadt und besuchte vorher die MTV VMAs im Barclays Center. Er wurde nach der Schlägerei wegen Körperverletzung angeklagt und soll am 1. Oktober vor dem Manhattan Criminal Court erscheinen.

Laut dem People Magazine begann alles, als sich G-Eazy und seine Crew sich weigerten, einen VIP-Bereich zu verlassen, der für eine Party der New York Fashion Week der Firma Lacoste reserviert war.

Dies führte angeblich zu einem Streit, woraufhin G-Eazy (jetzt auf Apple Music streamen) und sein Team zwei Männer zu Boden geschlagen und getreten haben sollen. Medienberichten zufolge wollte keines der Opfer wegen ihrer Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Dies ist aber nicht das erste Mal, dass G-Eazy in eine nächtliche Schlägerei verwickelt ist. Der "Me, Myself & I"-Rapper wurde bereits 2018 wegen Körperverletzung und Kokainbesitzes während eines Tourstopps in Schweden festgenommen. G-Eazy benahm sich Berichten zufolge in einem Club sehr provokant und fing an, sich mit den Sicherheitsleuten anzulegen, als sie ihn darum baten, sich zu beruhigen.

Der Rapper einigte sich 48 Stunden nach seiner Festnahme mit der Staatsanwaltschaft und bekannte sich der Anklage „Angriff auf einen Beamten, gewaltsamen Widerstand und illegalen Drogenbesitzes“ schuldig. Er konnte eine Gefängnisstrafe vermeiden und stattdessen eine Geldstrafe von 9.000 US-Dollar zahlen.

Bis zu seinem Gerichtstermin am 1. Oktober ist er auf freiem Fuß und macht wie gewohnt weiter: Heute releast er ganz nach Plan das Musikvideo zu seiner im Juli veröffentlichten Single "She's Fire".


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