Unglaubliche Summe: Der Selfmade Records-Umsatz der letzten drei Jahre

 

Jedem, der deutschen Rap im letzten Jahrzehnt nicht komplett verschlafen hat, ist wohl bewusst, dass Selfmade Records eines der erfolgreichsten Rap-Labels der Gegenwart ist. Aus einer fixen Idee des heute noch als CEO tätigen Elvir Omerbegovic und Mitbegründer Flipstar mauserte sich Selfmade Records zu einer wahren Gold- und sogar Platin-Schmiede.

Im vor knapp einem Jahr erschienenen Buch zur Selfmade-Historie, das der Deluxe Box des dritten Labelsamplers Chronik III beilag, wurden die Gesamtverkäufe der bisherigen Label-Geschichte auf 2,5 Millionen Platten beziffert (hier den gesamten Artikel dazu abchecken). In einem Interview gab Elvir zudem an, dass ein Großteil dieser Verkäufe wohl in den Jahren 2013 bis 2015 passiert wäre, nämlich knapp eine Million Tonträger (hier der Verweis zum dazugehörigen Artikel).

Was diese Plattenverkäufe nun für den Umsatz von Selfmade bedeuten, erfahren wir im Deutschrap-Special der November-Ausgabe des Musikexpress. Im Artikel "Zwischen Beats und Reime passt ein ganzes Land!" steht auf Seite 30 Folgendes über das Düsseldorfer Label:

"So erwirtschaftete das 2005 gegründete Label Selfmade Records [...] laut Gründer Elvir Omerbegovic in den vergangenen drei Jahren knapp 18 Millionen Euro nur mit dem Verkauf von Tonträgern – independent, mit einem Team von drei Mitarbeitern."

Logisch, dass Selfmade auch hohe Ausgaben hat für Projekte wie die King-Promophase, Musikvideodrehs und vieles mehr. Dennoch wird die Kosten-Nutzen-Rechnung am Ende des Tages wohl ganz klar im Plus stehen.

Damit es auch in der Zukunft weiter bergauf geht, hat Elvir schon das nächste Projekt in der Hinterhand:

Was sich bei Selfmade Records ändert

Selfmade Records machen natürlich auch ohne Kollegah weiter. Heute hat das Label große Neuigkeiten verkündet: Selfmade Records gründen eine eigene Production Unit, um die Produzenten hinter den Kulissen noch besser unterstützen zu können. Denn wie Selfmade-Chef Elvir Omerbegovic via Facebook anmerkt: " Im Musikgeschäft wird häufig der Fehler begangen, den Supportcast zu missachten.

Kategorie

Groove Attack by Hiphop.de