#unfollowme: Wie Sido & viele mehr ein Zeichen gegen Rechts setzen

#unfollowme: Sido, Smudo von den Fantastischen Vier, Klaas Heufer-Umlauf und viele mehr wollen ein Zeichen gegen Nazis und rechtes Gedankengut setzen. Unter dem Hashtag #unfollowme startet am morgigen Freitag nämlich eine groß angelegte Social Media-Kampagne. Ziel davon ist es, dass die Teilnehmenden ihre Follower dazu aufrufen, ihnen nicht mehr zu folgen – sofern sie rechten Ideologien anhängen.

Auf der Webseite von #unfollowme wird die Aktion folgendermaßen zusammengefasst:

"Mit #unfollowme forderst du Follower auf, dir zu entfolgen, wenn sie rechtes Gedankengut unterstützen. Denn in Social Media ist es wie im Real Life – Fremdenfeindlichkeit und Rassismus im Freundeskreis will keiner. Lass uns gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Rechts setzen!"

In einer Pressemitteilung heißt es, so könne ein besonders starkes Zeichen gesetzt werden. Immerhin spielen Follower-Zahlen aktuell in vielen Bereichen eine wichtige Rolle.

"In Zeiten, in denen die Followerzahl für Influencer und Celebrities DIE Währung für Erfolg ist, setzt #unfollowme ein klares Zeichen. Denn Follower zu verlieren heißt auch, Erfolg einzubüßen. Und genau das macht die Botschaft umso stärker, die unsere Unterstützer mit ihrer Teilnahme senden."

Organisiert wird die #unfollowme-Kampagne unter anderem von Laut gegen Nazis. Auf der offiziellen Webseite zur Social Media-Initiative gibt es die Möglichkeit, sein Selfie direkt mit der entsprechenden Maske zu versehen.

Zum Mitmachen sind selbstverständlich alle eingeladen, die in Sozialen Netzwerken und Medien aktiv sind: "Das Ganze ist total einfach – aber effektiv, wenn sich viele beteiligen!"

Eine Social-Media-Initiative gegen Rechts.

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Kommentare

Ziemlich bescheuerte Aktion. Ab wann ist man in den Augen derer die diese Aktion unterstützen denn rechts? Mit diesem Begriff wird in letzter Zeit ja ziemlich sorglos umgegangen. Außerdem ist rechts noch nicht gleich rechtsradikal. Auch eine konservative Einstellung ist auf dem politischen Spektrum rechts zu verordnen. Wollen diese Herren also auch keine konservativen Follower? Das verstärkt nur die Entstehung von Filter****** und trägt zur weiteren Spaltung der Gesellschaft bei. Das Problem ist, dass niemand mehr mit den "anderen" reden will. Aber Diskussion und Austausch sind wichtig - gerade in unserer heutigen Gesellschaft. Warum sehen es Sido und Co. nicht als Chance ihre politische Überzeugung auch Menschen mit komplett anderer Einstellung näher zu bringen, anstatt sie als "böse" abzustempeln und auszugrenzen. Dialog ist wichtig und jeder Pol braucht einen Gegenpol.

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"Ehrenlose Aktion": Sido wettert nach "Mein Block"-Performance gegen "The Voice"

"Ehrenlose Aktion": Sido wettert nach "Mein Block"-Performance gegen "The Voice"

Von Michael Rubach am 10.11.2020 - 11:01

In der Jubiläumsstaffel des Casting-Formats "The Voice of Germany" geht es gerade in die Battle-Phase. Dabei weigerten sich die Kandidaten der Coaches Samu Haber und Rea Garvey zunächst, den Sido-Klassiker "Mein Block" zu performen. Der Songtext war ihnen schlichtweg zu hart. Sido erlaubte schließlich, die Lyrics anzupassen. Jedoch wurde ihm gegenüber offenbar nicht mit ganz offenen Karten gespielt.

"Gehört nicht in Fernsehsendung": Kandidaten lehnen Sido-Track ab

Bei den Battle-Kontrahenten herrschte im Vorfeld Einigkeit: Beide "The Voice"-Teilnehmer waren nicht bereit, "Mein Block" in seiner ursprünglichen Form zu rappen. Auf der einen Seite spielte offenbar die Erziehung eine Rolle: "Ich bin sehr gut erzogen und hätte danach so oft in den Beichtstuhl gehen müssen, dass ich da wahrscheinlich nie wieder rausgekommen wäre." Auf der anderen Seite hieß es:

"Ich finde, das gehört nicht in so eine Fernsehsendung."

Auf der Suche nach einem Kompromiss klopften die prominenten Coaches direkt bei Sido an. Dieser zeigte sich mit einer Neuausrichtung der Lyrics einverstanden. Sido war 2019 noch Mitglied der "The Voice of Germany"-Jury. Nach nur einer Staffel musste er jedoch schon wieder weichen. Er selbst sprach davon, "gefeuert" worden zu sein.

"Mein Block" bei "The Voice": Sido fühlt sich hinters Licht geführt

Sido gab zwar via Sprachnachricht sein Einverständnis für die Neuinterpretation des Tracks. Allerdings hatte man ihn wohl nicht darüber aufgeklärt, aus welchem Grund ein neuer Text geschrieben werden musste.

Als mit der Ausstrahlung der Show die Auflösung folgte, zeigte sich Sido angefressen. Die beiden Kandidaten bezeichnete er in seiner Insta-Story als "zwei richtige P*mmels". Das Verhalten von Rea Garvey wertete Sido außerdem als "ehrenlose Aktion".


Foto:

Screenshot: via instagram.com/shawnstein

Der irische Sänger versuchte daraufhin, die Wogen zu glätten. Er habe nicht respektlos erscheinen wollen. Außerdem gab er an, einer von Sidos größten Fans zu sein. Die Sache sei aus seiner Sicht "dumm gelaufen."


Foto:

Screenshot via instagram.com/reagarvey

Die jugendfreie Version von "Mein Block" kannst du hier sehen:


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