Tyga hat wohl endlich seine neue Label-Heimat gefunden

Na, darf Tyga jetzt endlich wieder Musik über ein Label releasen, wenn er so weit ist? Sieht fast so aus: Nach immer neuem Stress mit seinem langjährigen Label Young Money scheint der 26-Jährige bei GOOD Music ein neues Zuhause gefunden zu haben.

Zumindest hat Kanye West ihn gestern bei einer Pop-Up-Show in New York als neues Signing vorgestellt. Bei dem Gig waren auch GOOD Music-Präsident Pusha T, Teyana Taylor und der jüngste Label-Zugang Desiigner am Start. Außerdem seien die Migos jetzt neu bei der Management-Abteilung des Labels unter Vertrag.

Mit dem Panda-Rapper gab Tyga dann auch direkt eine Kostprobe einer wohl bald erscheinenden Kollabo zum besten:

Brrrrrrrrra!

Klingt nach einem logischen Schritt. Mit Young Money und Cash Money wurde T-Raww in den letzten Jahren nicht mehr wirklich warm. So nennt er Drake eine "B*tch", macht keine Geheimnis aus seiner Abneigung gegenüber Nicki Minaj und behauptet, seine Musik werde bei Young Money "Geisel" gehalten.

Nicht das beste Arbeitsklima also. Es hielten sich sogar Gerüchte, Tyga habe sein letztes Album The Gold Album: 18th Dynasty absichtlich floppen lassen.

Zu Kanye, dem Mann hinter GOOD Music, hat er ohnehin ein gutes Verhältnis. Er ist nicht nur mit der Kylie Jenner, der Halbschwester von Yeezys Frau Kim Kardashian-West, zusammen, sondern hat auch musikalisch einige gemeinsame Erfahrungen mit ihm gemacht. Bei The Gold Album z. B. war 'Ye Executive Producer.

Wieder Stress bei Cash Money: Tyga droht Klage

Bei Cash Money scheint ja wirklich ein angenehmes Arbeitsklima zu herrschen. Label-CEO Birdman möchte jetzt mal wieder einem seiner Signings an den Kragen. Tyga habe absichtlich sein neustes Album floppen lassen, indem er es zuvor auf Spotify zur Verfügung gestellt hätte, so der Vorwurf.

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Kanye West gründet Basketball-Akademie

Kanye West gründet Basketball-Akademie

Von Till Hesterbrink am 06.10.2021 - 11:01

Kanye West ist ein Mann vieler Talente, das dürfte mittlerweile wohl jeder mitbekommen haben. Neben Musik, Klamotten, Möbeln und Elektrogeräten kommt nun ein neues Feld hinzu, das der 44-Jährige erobern will: Sport. Berichten zufolge soll Kanye aktuell daran arbeiten, seine eigene Basketball-Schule zu eröffnen. Die Donda Academy. Erste Starspieler konnte er bereits rekrutieren.

Yeezy taught me: Kanye West gründet Donda Academy

Die Donda Academy soll eine Privatschule in Kalifornien für insgesamt 60 Schüler werden. Anders als üblich bei Privatschulen soll die Einschreibung dort allerdings gratis sein. Neben Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) ist auch Yeezy-Partner adidas als Sponsor mit Start. Auf der eigenen Website wird als "Mission" für die Schule deklariert:

"Die Donda Academy bereitet die Schüler darauf vor, die nächste Generation von Anführern, Denkern und Innovatoren zu werden, indem sie ihnen eine erstklassige Ausbildung bietet, die einen umfassenden Kernlehrplan und einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, Kreativität, kritisches Denken und Problemlösung vorsieht."

"Donda Academy prepares students to become the next generation of leaders, thinkers and innovators by providing them with a world-class education that includes a rigorous core curriculum, and an emphasis on sustainability, creativity, critical thinking and problem solving."

Bereits zum Ende des letzten Jahres gab Kanye seinen Plan bekannt, eine Schule gründen zu wollen. Damals allerdings noch unter dem Namen Yeezy Christian Academy.

Kanye West sichert sich High School-Stars für Donda Academy

Tatsächlich konnte sich Ye bereits drei Stars aus der High School-Basketballlandschaft der USA sichern. Jalen Hooks, Robert Dillingham und Jahki Howard. Letzterer ist ein 5-Sterne-Spieler nach ESPN-Rating und zählt zu den Top 5 Kandidaten des Abschlussjahrgangs 2024.

Fans im Netz sehen bei dem Move allerdings mehr Nach- als Vorteile. Einerseits scheint Kanyes Prep-School ganz auf ein erfolgreiches Basketball Team ausgelegt zu sein und weniger auf Bildung. Außerdem komme hinzu, dass es normalerweise Jahre für eine Schule braucht, um ein ordentliches Sportprogramm zu etablieren. Auch das adidas als Sponsor mit an Bord ist, sei für einige Grund zur Sorge. Immerhin dürfen High School-Spieler in den USA nicht bezahlt oder gesponsort werden.


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