Heute forderte Toony Fler zum MMA-Kampf heraus, woraufhin Fler ihm anbot, sich in Berlin bei ihm zu treffen. Toony solle seine "Rapper-Kollegen" mitbringen. Jetzt antwortete Toony auf Twitter:

"Düsseldorf liegt auf dem Weg zurück einfach kurz vorher Bescheid sagen dann treffen wir uns auf dem Rastplatzmit Video aufnahme . mach dir keine Sorgen ich brauche keine Kollegen oder ähnliches , sag an du und ich ganz alleine nur ein Kamera Mann dabei . ich hab dir ne faire Sache angeboten ich weiss ganz genau was du hinterlistiges planst Kollege du und deine Kollegen sollten sich lieber nicht übernehmen,wenn ich Lust hab tauch ich mit ner Armada auf und von denen macht keiner Spass . Also benimm dich wie einMann"

Außerdem ging ein Videoblog auf Facebook online, in dem er das Ganze nochmal kommentiert:

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Kommentare

Dude, 

:-D

wie auch zu Deinem vorherigen Post:

Du widersprichst Dir permanent: Du sagtest mal, Fler möge einfach ansagen wann und wo und dann würdest Du dort für eine Klärung erscheinen.

(Mal außen vorgelassen, dass ich die Entwicklung zwischen Euch extrem schlecht finde!!)

Aber erstens tauchst Du ungefragt bei Fler auf und klingelst: Dann soll er auf Fingerschnippen erscheinen ;-)
Danach bietest Du ihm an, er möge Zeit und Raum nennen: Macht er jetzt ;-)

Nun verweigerst Du, weil Du nicht wie ein Hund kommandiert werden willst: Widerspruch x

Zusätzlich sagst Du ihm Rastplatz, Kampfhalle, Promotermin: er soll da und da erscheinen: ?

Widerspruch.. 

Es ist für normal aktive Denkende echt schlimm zwischen Euch!! 

MACHT BITTE JE ZEHN TRACKS GEGENEINANDER !!!!

Thx

LG!

lame

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"Hiphop-Messias" Maxim führt durch zwei Jahrzehnte Berliner Geschichte

"Hiphop-Messias" Maxim führt durch zwei Jahrzehnte Berliner Geschichte

Von Till Hesterbrink am 18.10.2020 - 13:37

Der YouTube-Kanal History of Berlin macht seinem Namen alle Ehre und hat ein Interview mit Maxim aus dem Jahre 2001 veröffentlicht. Attila Murat Aydın, wie Maxim mit bürgerlichem Namen hieß, war einer der Hiphop-Pioniere der Hauptstadt. Er gründete zahlreiche Breaker-, Sprayer- und MC-Crews und war einer der ersten, die Hiphop in Deutschland nach amerikanischem Vorbild verstanden hatten.

Maxim nimmt HoB mit auf eine Zeitreise

In dem Interview erzählt Maxim von seinen Anfängen und wie er zum Breaken und Beatboxen gekommen ist und wie sich die Hiphop-Szene in Berlin mit den Jahren veränderte. Die Faszination begann für Aydın mit 12 Jahren, als ein bodenturnender Cousin aus Manchester ihn besuchte und ihm die ersten Moves zeigte. Nachdem er dann den Film "Wildstyle" gesehen hatte, war er endgültig begeistert. Neben dem Breaken entdeckte Maxim schnell auch das Beatboxen und Malen für sich und begann, sich einen Namen in Berlin zu machen.

Mit den Jahren galt Maxim als einer der Ersten, der den West-Berlin-Hiphop-Style etabliert hat und wurde so zu einer der bekanntesten Figuren in der Hauptstadt. Er war zwar Breaker, Sprayer, Beatboxer und Rapper, doch sein größtes Talent scheint das connecten von Leuten gewesen zu sein. So schreibt History of Berlin über ihn:

"Das wahre Talent von Maxim, war allerdings das vernetzen und verknüpfen von Leuten aus der Hip Hop Szene, denn er kannte wirklich jeden aktiven Tänzer und jeden relevanten Berliner Sprüher persönlich."

Aydın gründete Ende der 80er Jahre die legendäre Berliner Crew 36 Boys, welcher unter anderem auch der heutige Starkoch Tim Raue angehörte. Wie vieles, was Maxim machte, gelten die 36 Boys mittlerweile als Vorreiter für Crews und Gangs der nachfolgenden Generationen.

Auch die Glorious Five Artists wurden von Maxim gegründet, welche von der Backspin als eine der besten Writer Crews Europas bezeichnet wurde. Der Tagesspiegel nannte die GFA mal "die bekannteste deutsche Writer Verbindung".

Maxim: Viel zu früh gestorben

Wohl am Tag dieser Videoaufnahmen, seinem 33. Geburtstag, starb Maxim, als er einen Streit zwischen seiner Ehefrau und einem Rentner klären wollte. Der 76-Jährige zog jedoch ein Messer und erstach Aydın. Maxim hatte sich zeit seines Lebens gegen Gewalt eingesetzt und war ein berühmter Streitschlichter.

Auf der Aggro Ansage Nr.4 widmeten Fler, Sido und B-Tight der Straßen-Legende mit "Maxim ist King" einen ganzen Song.

"Der erste Beatboxer, erste Writer, erste B-Boy, er war die erste Eins" (Fler auf "Maxim ist King")

Des Weiteren wurde der "Maxim Memorial Day" ins Leben gerufen, bei welchem viele Berliner Künstler dem Verstorbenen ihren Respekt zollten. Außerdem erschien der "Maxim Memorial Sampler", auf dem unter anderem Kool Savas, Eko Fresh, Fler, Sido, Taktloss und B-Tight vertreten waren.

Bis heute findet Maxim immer wieder Erwähnungen in deutschen Raptexten:

"Wenn ich sterbe, ist das hier mein Vermächtnis (meine Legacy)/
Hoff', ich bleibe der Straße im Gedächtnis (so wie Maxim)" (Fler auf "Vermächtnis")


Maxim (Zeitreise 1982-2001) Hip Hop Legende, Graffiti, Break Dance, Beatbox - HISTORY OF BERLIN

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