T-Pain hat Jay-Zs "D.O.A." als Disstrack interpretiert

T-Pain erzählt vor Kurzem, dass er Jay-Zs Track "D.O.A." (Death Of Autotune) als einen persönlichen Diss gegen ihn verstanden habe. Der Grund für die Annahme sei gewesen, dass er sich selbst als "das Gesicht von Autotune" sehe und daher die Verbindung gezogen habe. Im Podcast Drink Champs erläutert er seine ursprüngliche Interpretation des Songs.

T-Pain: "Ich bin das Gesicht von Autotune"

"D.O.A." wurde 2009 releast und tauchte auf "The Blueprint 3" auf, welches laut Hov höchstpersönlich ein "Anti-Autotune-Album" sein sollte. Auf dem Track rappte er:

"You n***as singin’ too much / Get back to rap, you T-Painin' too much"

N.O.R.E., der Co-Host des Drink Champs Podcasts, fragte T-Pain (jetzt auf Apple Music streamen) nach seiner Interpretation des Songs und wollte wissen, ob er sich bei einigen der Lyrics in Bezug auf Autotune angesprochen fühlte. T-Pain reagierte darauf mit einem gelassenen "na klar":

"Na klar. Ich bin das Gesicht davon. Genauso wie Lil Yachty das Gesicht von Mumble-Rap war – immer, wenn jemand über Mumble-Rap sprach, war Lil Yachty die erste Person, die einem in den Sinn kam. Ich war das Gesicht von Autotune. Immer wenn jemand 'Autotune' sagte, bin ich das Gesicht. Wenn du also sagst, dass Autotune wack ist, bin ich das Gesicht."

("Of course. Just like Lil Yachty was the face of mumble rap — anytime somebody talked about mumble rap, Lil Yachty was the first person to come up. I was the face of autotune. Anytime somebody said 'autotune', I’m the face. So, when you say autotune is wack, I’m the face.")

Der 36-Jährige erzählte daraufhin auch, dass "D.O.A." erschien, kurz nachdem Usher ihm vorwarf, Musik mit Autotune ruiniert zu haben. Dies hatte ihn dazu veranlasst, eine Antwort auf Jays Track zu schreiben. Dieser Song wurde jedoch nie fertig:

"Ich ging ins Studio und fing an, den Track aufzunehmen und meine Manager sagten: 'Ich glaube, wir müssen einfach eine Pause machen'. …Wir sollten eigentlich eine Pause für vier Monate machen, am Ende wurden daraus vier Jahre."

("I went into the studio and started recording the record and my managers were like, 'I think we just need to take a break'. …We were supposed to take a break for four months, I ended up taking a break for four years.")

Jay-Z räumte mit Gerüchten auf

Bereits kurz nach veröffentlichung des Albums klärte der 51-Jährige, dass er weder etwas gegen Autotune, noch gegen T-Pain habe. Im Gegenteil:

"Die Jungs, die es gemacht haben, haben es großartig gemacht. T-Pain, er macht großartige Melodien. Wenn du Kanye hörst, großartige Melodien. Wenn du [Wests] 'Say You Will' oder 'Heartless' hörst, großartige Melodien. [Lil Wayne und T-Pains] 'Lollipop' war eine fantastische Melodie. Nicht jeder kann das. Lasst die Jungs machen. Sie haben ihre kleine Nische, lasst uns weitermachen. Das ist nur meine Meinung. Ich weiß nicht, ob alle das genauso sehen."

("The guys who did it, did it great. T-Pain, he does great melodies. If you listen to Kanye, great melodies. If you listen to [West's] 'Say You Will' or 'Heartless,' great melodies. [Lil Wayne and T-Pain's] 'Lollipop' was a fantastic melody. Everybody can't do it. Let them guys do it. They got their little niche, let's move on. That's just my opinion. I don't know if everybody feels the same way.")

Der Verfasser des Tracks vom "Anti-Autotune-Album" weiß also die Kunstform dennoch zu schätzen.

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Pop Smokes Mutter wendet sich an Grabschänder: "Was jetzt?"

Pop Smokes Mutter wendet sich an Grabschänder: "Was jetzt?"

Von Djamila Chastukhina am 16.09.2021 - 14:41

Nachdem vor Kurzem die Grabstätte von Pop Smoke von Unbekannten zerstört wurde, wendet sich seine Mutter nun auf Instagram an die Grabschänder. Nachdem die Mutter des Verstorbenen, Audrey Jackson, das verwüstete Grab ihres Sohnes aufgeräumt hatte, postete sie einige Videos davon auf Instagram, in denen sie ihre Trauer ausdrückte.

Pop Smokes Mutter trauert erneut um ihren Sohn

Keine Mutter sollte ihr eigenes Kind begraben müssen. Mit solch einem Schicksalsschlag hatte Audrey Jackson jedoch zu kämpfen, als ihr damals 20-jähriger Sohn Bashar Barakah Jackson, bekannt als Pop Smoke, im Winter 2020 brutal ermordet wurde.

Pop Smoke: Anhörung enthüllt brutale Details zum Mord

Über ein Jahr nach dem Mord an Pop Smoke (diesen Artist auf Apple Music streamen) wurden in einer vorläufigen Anhörung brutale Details zum Tathergang bekannt. Der erste Zeuge, Detective Christian Carrasco, wurde am Donnerstag befragt und enthüllt dabei erschreckende Einzelheiten zum Tod des Rappers.

Nun musste seine Mutter auch das verwüstete Grab ihres Sohns sauber machen, was für sie eine schmerzhafte Erfahrung darstellte.

Sie wendet sich in ihrer Verzweiflung auf Instagram an die Vandalen und möchte scheinbar wissen, wie es nun weitergeht:

"Wer immer ihr seid, ihr habt meine Aufmerksamkeit. Was jetzt!?"

Gleichzeitig teilt Jackson aber auch einen traurig-schönen Moment. Gemeinsam mit Angehörigen räumte sie nämlich nicht nur auf, sondern hatte ebenfalls Gespräche mit den anderen und ihrem Sohn.

Auch nach seinem Tod lebt Pop Smoke im Herzen seiner Familie und in den Herzen seiner Fans weiter. Bereits zwei posthume Alben sind seit letztem Jahr erschienen und wurden von Rapkolleg*innen sowie von Fans supportet. Bei den diesjährigen Billboard Music Awards gewann Smoke sogar einige Auszeichnungen: Er wurde nicht nur zum Top New Artist, Top Rap Artist und Top Rap Male Artist gekrönt. Sein erstes posthumes Album "Shoot For The Stars, Aim For The Moon" wurde das Top Rap Album des Jahres:


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