Nostalgie-Kick: Der Walkman kommt zurück

Bevor wir angefangen haben, unterwegs unsere Musik über Streaming-Diensten zu hören, waren Discmans ein großes Ding. Gehen wir noch eine Dekade weiter zurück, sehen wir Juicy J Three-Six-Mafia-Kasetten aus seinem Auto verkaufen. Um die Tapes auch unterwegs hören zu können, brauchte es ein anderes Gerät: den Walkman. Diesen Klassiker will Sony jetzt zurück bringen. Das wurde jetzt auf der Technikmesse IFA in Berlin bekannt gegeben.

Zeitreise mit dem neuen Walkman

Um richtige Walkmans zum Abspielen von Kassetten wird es sich dabei aber nicht handeln. Das Gerät ist ein MP3-Player, dessen Hülle so aussieht wie ein Walkman von früher. Alte Three-Six-Kassetten könnt ihr damit also nicht abspielen. Besonders beliebt waren Walkmans in den 80ern und 90ern. Damals hatte man Dates in der Rollschuhdisko und die B-Boys tanzten wirklich noch draußen auf Pappkartons. Für die Kids von heute sind Walkmans also ein Relikt aus der Steinzeit. Passend dazu kann eine Vinyl-Option aktiviert werden, damit die Songs so klingen wie eine staubige, krächzende Platte.

Die neuen Walkmans werden 16 GB Speicher und eine Akkulaufzeit von 26 Stunden haben. Die Geräte sollen im November für etwa 445€ erscheinen und sind streng limitert.

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Gegen Rassismus & Ungleichheit: Michael Jordan & Sony Music mit gigantischen Spenden

Gegen Rassismus & Ungleichheit: Michael Jordan & Sony Music mit gigantischen Spenden

Von Michael Rubach am 07.06.2020 - 14:15

Nach Warner Music ist auch Sony Music mit einer üppigen Millionenspende in den Kampf für soziale Gerechtigkeit eingestiegen. Mit einer Summe von insgesamt 100 Millionen Dollar will das Major-Label unter anderem Anti-Rassismus-Initiativen auf der ganzen Welt unterstützen. Michael Jordan steht dem in nichts nach und stellt mit seiner Jordan Brand ebenfalls 100 Millionen Dollar zur Verfügung.

Sony Music will ein globales Problem bekämpfen

In einem Statement erklärt Sony, dass "sofort" mit dem Spenden begonnen werde. Soziale Gerechtigkeit stand schon viel zu lange in der Wartschlange. Durch den erschütternden Mord an George Floyd scheint ein Umdenken in Gang gesetzt worden zu sein. Der CEO von Sony Music legt in der Pressemitteilung dar, dass es seine gesamtgesellschaftliche Verantwortung ist, sich diesem globalen Problem entgegenzustellen:

"Rassenungerechtigkeit ist ein globales Problem, das unsere Künstler, Songwriter, unser Volk und natürlich die Gesellschaft insgesamt betrifft. Wir stehen überall gegen Diskriminierung ein und werden in Abstimmung mit unserer Community so handeln, dass diese Mittel effektiv zur Geltung kommen."

("Racial injustice is a global issue that affects our artists, songwriters, our people and of course society at large. We stand against discrimination everywhere and we will take action accordingly with our community fully involved in effectively using these funds.")

Black Lives Matter: So kannst du dich über Rassismus informieren & helfen

Aufgrund der anhaltenden Proteste in Amerika ist das Thema Rassismus aktuell wieder so stark im Fokus der Öffentlichkeit wie lange nicht mehr. Der Mord an George Floyd durch einen Polizisten scheint der Tropfen gewesen zu sein, der das berühmte Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Michael Jordan & Jordan Brand stehen für #BlackLivesMatter ein

Auf ihren Social-Media-Kanälen erklärt die Jordan Brand, dass es in diesen Zeiten nicht darum ginge, ein "kontroverses Statement" abzugeben – man sei eine Community. In den nächsten zehn Jahren sollen insgesamt 100 Millionen Dollar in Projekte fließen, die dabei helfen, eine Gemeinschaft auf Augenhöhe herzustellen.

Die Jordan Brand fühle sich weiterhin verpflichtet, das Leben Schwarzer Menschen zu verbessern und zu schützen. Daher werde man sich fortlaufend für Gleichstellung, soziale Gerechtigkeit und Bildung engagieren – solange bis die bestehenden Missstände nicht mehr existieren:

"Bis der tief verwurzelte Rassismus, der die Institutionen unseres Landes versagen lässt, vollständig beseitigt ist, werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, das Leben Schwarzer Menschen zu schützen und zu verbessern."

Wieso #alllivesmatter nicht hilft, sondern kontraproduktiv ist

Der Schwarze George Floyd wurde in den USA von Weißen Polizisten getötet. Seitdem protestieren Menschen auf der ganzen Welt gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie eint die Bewegung und das Hashtag #blacklivesmatter. Der Gedanke dahinter ist eigentlich klar und eindeutig: Schwarze sind genauso viel wert wie alle anderen auch, sie spielen eine genauso wichtige Rolle.


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