SNIPES expandiert gewaltig: 95 neue Filialen in den USA

Der deutsche Streetwear-Dealer SNIPES expandiert weiter in den USA. Nachdem im Januar bereits 64 Läden von Kicks USA übernommen wurden, hat SNIPES im Juli 31 Stores des Sneaker-Retailers Mr. Alan’s akquiriert.

SNIPES bald mit fast 100 Filialen in den USA

SNIPES ist eng mit der Hiphop-Kultur verbunden und hat in der Vergangenheit schon Kollektionen mit Künstlern wie Genetikk, dem Wu-Tang Clan und French Montana auf den Markt gebracht.

Mit über 220 Stores in Europa ist SNIPES einer der größten Streetwear-Shops des Kontinents. Die übernommenen Stores von Kicks USA und Mr. Alan’s werden in den nächsten Monaten auf SNIPES umgeflaggt und Anfang 2020 wiedereröffnet. Damit betreibt SNIPES bald 95 Stores in den USA, unter anderem in Miami, New York City, Philadelphia und Chicago - nicht unbedingt eine alltägliche Geschichte für einen Filialisten, der mit einem Store in Essen begonnen hat.
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Simon Bus, Head of Communications von SNIPES, hat uns dazu ein paar Fragen beantwortet.

Ist der Streetwear-Markt in den USA nicht wahnsinnig hart umkämpft und Snipes steht ein harter Fight bevor?

Der Streetwear- und Sneakermarkt ist die Leidenschaft, der wir uns seit über zwei Jahrzehnten verschrieben haben. Das ist, wie in anderen Lebensbereichen auch, manchmal pures Vergnügen und manchmal auch eine Herausforderung. Da wir lieben was wir tun und wissen was wir drauf haben, konzentrieren wir uns auf die eigenen Stärken und sind uns sicher, dass wir der Herausforderung in den USA gewachsen sind. Die ersten Events und Openings, so wie man sie von SNIPES aus Europa kennt, haben wir in den USA bereits umgesetzt. Wir waren zum Beispiel auf dem "Made in America"-Festival mit Meek Mill als Headliner als Sponsor dabei und haben ein Meet & Greet mit DJ Khaled in einem unserer New Yorker Stores realisiert.

Was erhofft sich Snipes von der Expansion in den USA?

SNIPES ist eine globale Marke. Wachstum gehört damit zu unserem Business dazu. Unser Ziel ist es, in den USA mit den Attributen, die uns in Europa groß gemacht haben, also tollen Stores, guter Produktauswahl, authentischem Personal, Events und Kultur, auch in den USA aufzutreten. Das ist unsere DNA, das sind unsere Wurzeln. Es ist weniger eine Hoffnung als ein Auftrag, den wir uns selbst gegeben haben, auch in den USA wir selbst zu sein. Raised from concrete.

Stehen neue Kollaborationen zur Expansion an, insbesondere mit US-Hiphop Künstlern?

SNIPES hat in der Vergangenheit bereits mit vielen internationalen Künstlern wie Snoop Dogg, dem Wu-Tang Clan, Joey Bada$$, oder gerade erst kürzlich DJ Khaled zusammengearbeitet. Wir werden uns treu bleiben und sicher auch in Zukunft mit großen Künstlern kooperieren. Diese Kooperationen und Kollaborationen werden ab sofort auch in den USA ausgerollt werden.

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Toxik startet Business Podcast mit Orange by Handelsblatt

Toxik startet Business Podcast mit Orange by Handelsblatt

Von Minel Yildiz am 10.04.2020 - 11:08

Zusammen mit Phillip Böndel, Geschäftsführer der Werbeagentur Butter., startet Hiphop.de-Herausgeber Tobias Kargoll (besser bekannt als Toxik) einen Business-Podcast, den es im Magazin "Orange by Handelsblatt" zu hören gibt. Ab nächstem Mittwoch sind die beiden wöchentlich auf allen großen Plattformen online.

Business Podcast beim Handelsblatt

Der Podcast wird sich um Erfolgsstrategien im Berufsleben drehen und soll Gründern sowie Selbstständigen ebenso helfen wie ambitionierten Berufsanfängern. Dafür nehmen sich die beiden jede Woche ein Themenfeld vor: Was kann man von Öl-Magnaten, Software-Milliardären, Rappern oder Bergsteigern lernen? Angesprochen wird auch, was man aus vergangenen Wirtschaftskrisen für die aktuelle Situation entnehmen kann. Tox hat sich dafür mit Rockefeller beschäftigt, Phillip hat sich Virgin-Chef Richard Branson vorgeknöpft.



Foto:

Florian Busch

Mit Hiphop-Interviews aufhören, will Tox deshalb aber nicht. Nicht zuletzte die Herausforderungen, die 15 Jahre Rapszene mit sich bringen, haben ihn dazu gebracht, über den Tellerrand zu schauen. "Hiphop.de und die Agentur dahinter, ManeraMedia, sind in den vergangenen Jahren immer größer geworden. Ich lerne viel dazu – aus Erfolgen und Fehlern, aus Gesprächen, aber auch aus Büchern, Songs, Dokus und Podcasts. Ich freue mich, dass das Handelsblatt uns die Möglichkeit, über all das zu sprechen."

Auch Phillip Böndel war bei Hiphop.de tätig und arbeitete anschließend als PR-Agent für Rapper wie Eko Fresh, Kool Savas und Azad. Heute ist er Geschäftsführer der Werbeagentur BUTTER. in Düsseldorf. Aktuell ist die Medien- und Werbebranche massiv von der Coronakrise betroffen: "Wie wir arbeiten, leben und auf die Welt blicken, wird im Moment völlig auf den Kopf gestellt. Selten konnte man in so kurzer Zeit so viel über sich und die Welt lernen wie heute", erklärt Phillip zur aktuellen Situation.

Wer sich den Business Talk "LRNINGS" nicht entgehen lassen möchte, kann den Kanal direkt abonnieren und sich den passenden Trailer geben.


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