Sinan-G äußert sich zu Vorwürfen nach Video-Leak

 

Am vergangenen Freitag machte ein Video im Netz die Runde, das Sinan-G wohl beim Video-Telefonsex zeigt. Kurz darauf gab Sinan auf Instagram ein Statement ab, in welchem er bestätigte, dass er derjenige ist, den man in dem Video sehen kann. Allerdings sei der Kontext einiger Aussagen verfälscht.

Sinan-G veröffentlicht Statement

Das geleakte Video zeigt Sinan, wie er mit einer unbekannten Person während eines Videotelefonats intim wird. Sein Gegenüber ist nicht zu erkennen. Generell ist ein Großteil des Bildes unkenntlich gemacht und an mehreren Stellen scheint es Schnitte zu geben. Dennoch lässt sich noch ungefähr erahnen, was gerade passiert.

Dabei sorgen von Sinan getätigte Aussagen, wie dass "die Kleine vor die Cam" geholt werden soll, diese "kein Baby" sei und "die checkt doch eh nix", bei einigen Rapkolleg*innen für Besorgnis und Wut. Es wirkt, als würde Sinan sein Gegenüber dazu auffordern, ein Kind vor die Kamera zu holen und darüber sprechen, dieser Person auf die Hand zu ejakulieren.

Zemine veröffentlichte mehrere Instagram-Stories, in denen sie schwerwiegende Pädophilie-Vorwürfe gegen Sinan erhebt. Auch Manuellsen, der in den letzten Wochen viel mit Sinan gestreamt hatte, zeigte sich enttäuscht. Gerade als Vater distanziere er sich von so etwas, schrieb Manu und entfolgte Sinan auf Instagram.

In einem Video-Statement, das er mit "Thema abgeschlossen" titulierte, äußerte sich Sinan kurz nach dem Öffentlichwerden des Clips. Die Anschuldigungen seien auch an ihm nicht vorbeigezogen. Er gibt an, dass ihm niemand "irgendeine Scheiße unterstellen" brauche. Er habe über FaceTime mit einer Frau telefoniert und sei "wild drauf" gewesen. Darum habe er ihr gesagt, sie solle ebenso ihre Freundin aus dem anderen Raum rüberholen. Da er sich nicht mehr an den Namen dieser Freundin erinnern konnte, habe er sie als "Kleine" bezeichnet.

In den Kommentaren fügte Sinan noch hinzu, dass das Video "ekelhaft zusammengeschnitten" sei. In seiner Instagram-Story hat der Essener Rapper zudem bekanntgegeben, dass rechtliche Schritte eingeleitet worden seien. "Das Ermittlungsverfahren läuft jetzt gegen die Dame [,] die das Video erstellt und verbreitet hat", heißt es dort.

Wir haben Sinan-G um ein Statement gebeten. Diese Anfrage blieb bislang unbeantwortet.

Für Sinan sei klar, dass man ihm mit dem Video jetzt schaden wolle, wo es bei ihm "gut wieder läuft". Gerade seine Streams mit Manuellsen auf Twitch erfreuten sich jüngst großer Beliebtheit. Aus diesem Grund wollen man ihn jetzt "in eine Ecke drängen". Er lasse sich dadurch aber nicht von irgendetwas abbringen.

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