"Affalterbach" offline: Shindy mit Statement zur Sängerin des Songs

Als gestern Shindys neues Single "Affalterbach" veröffentlicht wurde, stellten viele Fans sich schnell eine Frage: Wer ist die Frau, die man in der Hook hört? Etwas später verschwand der Song dann von den Streaming-Portalen und die nächste Frage stand im Raum: Wieso wird ein Major-Release nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung wieder offline genommen? Die Antworten hängen offenbar teilweise miteinander zusammen.

Shindy mit Statement zu "Affalterbach": Auch Video bald offline?

Annahmen, die aktuelle Streaming-Abstinenz des Songs wäre auf ungeklärte Samples zurückzuführen, räumt Shindy mit seinem Statement auf Instagram aus der Welt. Er erklärt, die Hook würde die Sängerin, deren Namen er nach wie vor nicht nennt ("um ihr Probleme mit ihrem Label etc. zu ersparen"), wohl nicht mehr so feiern wie vor einigen Wochen.

Es sei "unprofessionell und naiv" von ihm gewesen, sich keine endgültige Freigabe einzuholen. Die Info, dass die Sängerin nicht mehr cool mit der Zusammenarbeit ist, habe er erst zwei Stunden vor der Veröffentlichung bekommen. Der Rapper geht außerdem davon aus, dass auch das Video bald gesperrt werden könnte.

"Wichtiges Update: 'Affalterbach' wurde leider aus allen Streamingdiensten entfernt. Das liegt daran, dass ich keine Freigabe von der Dame, die die Hook performt, eingeholt habe. Ich dachte das sei selbstverständlich, zumal die Aufnahmen bei mir im Studio im Zuge einer ausgedehnteren Zusammenarbeit entstanden sind. Ich habe die Künstlerin nirgends erwähnt um ihr Probleme mit ihrem Label etc. zu ersparen, aber Meinungen ändern sich und auch sie feiert ihre Hook heute leider wohl doch nicht mehr so sehr wie vor ein paar Wochen noch. Diese Info bekam ich leider erst 2 Stunden vor Release. Dennoch waren meine Annahmen natürlich sehr unprofessionell und naiv. Dafür möchte ich mich bei euch allen entschuldigen. Nichtsdestotrotz bedanken wir uns für die unfassbare Resonanz und euren Support und hoffen ihr könnt das Video noch ein wenig genießen bevor es auch offline genommen wird."



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Wichtiges Update: „Affalterbach“ wurde leider aus allen Streamingdiensten entfernt. Das liegt daran, dass ich keine Freigabe von der Dame, die die Hook performt, eingeholt habe. Ich dachte das sei selbstverständlich, zumal die Aufnahmen bei mir im Studio im Zuge einer ausgedehnteren Zusammenarbeit entstanden sind. Ich habe die Künstlerin nirgends erwähnt um ihr Probleme mit ihrem Label etc. zu ersparen, aber Meinungen ändern sich und auch sie feiert ihre Hook heute leider wohl doch nicht mehr so sehr wie vor ein paar Wochen noch. Diese Info bekam ich leider erst 2 Stunden vor Release. Dennoch waren meine Annahmen natürlich sehr unprofessionell und naiv. Dafür möchte ich mich bei euch allen entschuldigen. Nichtsdestotrotz bedanken wir uns für die unfassbare Resonanz und euren Support und hoffen ihr könnt das Video noch ein wenig genießen bevor es auch offline genommen wird.

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Wer ist die "Affalterbach"-Sängerin?

Neben einer eventuell unbekannten Studiosängerin liegen für die Fans durch die Stimme eigentlich nur zwei Optionen für den Gastbeitrag auf der Hand. Entweder handelt es sich um Shirin David oder Kitty Kat – da sind sich die meisten Hörer einig. Denkt man die Geschichte ein paar Zentimeter weiter, kommt Kitty Kat eigentlich kaum noch in Frage, auch wenn sie in Deutschraps Kommentarspalten die häufiger genannte Option ist. Bei Shindy würde eine Zusammenarbeit mit der ehemaligen Aggro-Rapperin allerdings nicht ins Gesamtbild passen.

Außerdem releast sie über ein relativ kleines Independent-Label namens Big Boy Entertainment, für das ein gemeinsamer Song mit Shindy vermutlich eher ein Erfolg wäre, als dass er Probleme machen würde.

Der Song, die Samples, Referenzen und die Sängerin sind auch ein Thema in unserer frischen Folge "Release Friday":

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Kitty Kat die *****

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Shirin David: Neues Musikvideo und Spende für Battle Rap

Shirin David: Neues Musikvideo und Spende für Battle Rap

Von Renée Diehl am 13.05.2021 - 12:50

Shirin Davids (diesen Artist auf Apple Music streamen) neue Single "Ich darf das" ist bereits seit mehreren Wochen angekündigt: In ihrem YouTube Q&A vom 25. April gab es sogar schon eine Hörprobe davon. Eigentlich sollte die Single nämlich letzte Woche erscheinen – weil sie aber unzufrieden mit den ersten Aufnahmen des Musikvideos war, cancelte Shirin das Release zunächst. Mit dem neuen Video scheint sie nun vollkommen zufrieden zu sein. In ihrer Instagram-Story zeigt sie erste Szenen des Drehs und teilt eine weitere kurze Hörprobe.

Shirin David teilt erste Szenen des Videodrehs 

Wie in ihrer Insta-Story zu sehen, sind in Shirin Davids Musikvideo zu "Ich darf das" mal wieder reichlich Bubble Butts mit am Start. Die Rapperin zeigt sich in drei verschiedenen Szenen umringt von Tänzerinnen – in einer davon sogar im Minirock auf einer Glasplatte. Daraus, dass sie stolz auf ihren Körper ist und dass es für sie ein Akt des Feminismus ist, ihre Kurven zu zeigen, macht sie schon seit Beginn ihrer Rap-Karriere keinen Hehl. Im Feminismus der vierten Welle geht es bekanntlich darum, dass Frauen mit ihrem eigenen Körper tun und lassen dürfen, was sie wollen. Ganz egal, ob sie nun viel Haut, oder gar keine zeigen wollen. 

Shirin David setzt Songtext in die Tat um 

Mit den Aufnahmen des Videodrehs teilt sie zeitgleich auch eine neue Hörprobe zu dem Song, der heute Nacht erscheinen wird. Sie rappt unter anderem 

"10K für Battlerap / 10 für den Stripclub"

 Und damit handelt es sich nicht einfach nur um irgendeine Line. Shirin David lässt ihren Worten nämlich auch Taten folgen (oder umgekehrt?)und spendete im Dezember 10.000 Euro an die Battlerap-Plattform DLTLLY.

Weitere Lines aus dem Song hatten nach der ersten Hörprobe bereits auf TikTok die Runde gemacht. Mit "Ohne Make-up auf dem Cover vom `nem Klatsch-und-Tratsch-Blatt / Aussehen wie `ne Barbara, ich darf das" spach sie wohl vielen Girls aus der Seele, die sich zwar gerne schminken, aber sich auch ungeschminkt zeigen wollen. Hiermit haben sie die Legitimation: Wenn Shirin David aussehen darf "wie `ne Barbara" (Shirins erster Vorname), dann dürfen sie das auch. 


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