Wie Public Enemy -Rapper Flavor Flav in einem Interview gegenüber Gigwise äußerte, habe Hiphop und dessen Rap in seinen Augen in den letzten Jahren stark nachgelassen.

Dennoch ist er der Meinung, dass weiterhin viele gute Alben releast werden,welche jedoch die grundsätzlichen Elemente nicht länger beinhalten:

" There’s no more of that, 'Wave your hands in the air like you just don't care,' you know, something that makes you wanna get out there and breakdance ", erklärte Flav der Gigwise und fuhr fort:

" Rap music has lost that element right now, mainly over in America. There's not too many great Hiphop records out there, but there are some great rap records. "

Hierbei verwies er unter anderem auf namhafte Rapper wie Lil Wayne , Drake , Nicki Minaj oder auch Jay Z :

" Lil Wayne is making some great rap records, Drake , Nicki Minaj , Ludacris , Jay-Z , Kendrick Lamar , 50 Cent , Snoop [Lion] – everybody is making great rap records, but it’s not Hiphop. "

Schuld daran sei, dass sich verlangsamte Tempo des " neuen Hiphops ", welches der wahren Kultur eine Auszeit verpasst habe:

" I think the element of Hiphop left when Rap music started being created on a slow tempo. It's just stayed there for years. Right now, a lot of rap music today is being created at very low tempos. "

Chuck D , welcher ebenfalls Teil des Interviews war, ergänzte:

" When it’s just about 'I got money and you don’t have money', that’s just taking advantage of the naivety of people. "

Das komplette Interview samt Video kannst du dir hier angucken.

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Pop Smoke: Zweites posthumes Album ohne 50 Cent?

Pop Smoke: Zweites posthumes Album ohne 50 Cent?

Von Renée Diehl am 06.06.2021 - 12:35

Nachdem vorigen Monat bereits Rico Beats, der Pop Smoke (diesen Artist auf Apple Music streamen) vor seinem Tod co-managte, ein weiteres posthumes Release des Rappers anteaserte, bestätigte nun auch sein anderer Manager Steven Victor die Gerüchte. Dieser meldete sich mit dem Tweet "POP SMOKE ALBUM" neben zahlreichen Flammenemojis zu Wort. 50 Cent allerdings scheint diesmal nicht als Executive Producer mit an Bord zu sein. 

Steven Victor bestätigt neues Pop Smoke Album

Rico Beats zeigte sich in seiner Bekanntmachung noch recht kryptisch. Als Caption zu einem Spiegelselfie postete er auf Instagram: 

"Ich sehe und höre alles, bleib cool, keine Sorge, die Antwort kommt bald. Neues Pop Smoke-Album lädt ..."

Und während sich Steven Victor (der im selben Atemzug neue Alben von Pusha T und Nigo ankündigt) auf Twitter nicht weniger wortkarg zeigt, sind doch mittlerweile mehr Details über das kommende Release bekannt. 50 Cent verriet erst letzte Woche in einem Interview, dass er wohl diesmal als nicht Co-Executive Producer fungieren wird.

50 Cent spricht über Differenzen mit Pop Smokes Management

50 Cent war bekannterweise maßgeblich am Erfolg des posthum releasten Debütalbums "Shoot For The Stars Aim For The Moon" von Pop Smoke beteiligt. So war er nicht nur Co-Executive Producer des Werkes, sondern kümmerte sich laut eigenen Angaben noch um einiges mehr:

"Abgesehen von der Produktion des Albums und seiner guten Performance, habe ich die gesamte Promotion für diese Platte gemacht, damit sie funktioniert. Die hätten sie einfach nur herausgebracht und man hätte sie aus Grundinteresse daran finden müssen."

Wohl aus diesem und anderen Gründen wird 50 Cent von der Co-Produktion des zweiten posthumen Albums des Rappers absehen.

Im Interview mit Kris Kaylin sagte er desweiteren: 

"Steven [Victor] war ursprünglich Pops Manager und damit die Labelperson, bei der er unter Vertrag stand. Er hat mit mir über die neue Platte gesprochen, und ich bin mir nicht sicher, ob ich bei dieser Platte mitmachen werde. Ich wollte [beim ersten Album] nur sichergehen, dass es tut, was es soll. Pop sah mich so an, als könnte ich ihm den richtigen Weg sagen und dass, basierend darauf, alles funktionieren würde."

Es scheint also, als fehle Fifty für die Produktion des zweiten Albums die persönliche Grundlage mit Pop Smoke selbst. Dieser kann bei dem Album schließlich nicht mehr selber mitbestimmen, wie sie sich anhören soll. Zudem deutet 50 Cent an, dass im Hintergrund wohl etwas geschehen sei, das ihn sein Engagement zwei Mal überdenken lässt.

Das ganze Interview seht ihr hier:


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