Produzieren lernen von Profis: Programm für die Beatcon fast komplett

Nachdem wir schon vor einigen Tagen ein vorläufiges Lineup ankündigen konnten, nimmt nun auch der konkrete Tagesplan für die erste Beatcon am 14. und 15. Juni in Düsseldorf Form an. An beiden Tagen wird es ab mittags intensive Masterclasses mit erfahrenen Produzenten geben. In kleinen Gruppen sprecht ihr direkt mit den Experten über die Themen Producing, Live-Auftritte sowie Business und könnt eure Fragen stellen. Nachmittags finden zudem die Beat Review Sessions statt, in denen es individuelles Feedback zu euren Instrumentals gibt.

Für die Beat Reviews und die Masterclasses gibt es nur ein begrenztes Ticket-Kontingent, damit die einzelnen Teilnehmer das entsprechend detaillierte Feedback erhalten können, um ihren Sound aufs nächste Level zu bringen. Einen Überblick über die unterschiedlichen Karten für die Beatcon findet ihr hier – ab 49,90 € ist man dabei!

Beatcon mit Tua, Bazzazian, Kingsize und vielen mehr

Als Speaker wurden bereits Tua, Juh-Dee, Miksu und Macloud, Marko Vujovic, Vega und Timo Krämer, Bazzazian, Kingsize, Gökhan Güler, Alexis Troy, die Jugglerz sowie Sinch und Typhoon bestätigt. Als Highlight am Freitag gibt es abends einen Live-Gig von Tua, der gerade erst sein hochgelobtes neues Album "TUA" veröffentlicht hat. Für weitere Classes, Vorträge und das Abschlusskonzert am Samstag arbeiten wir aktuell noch an Überraschungsgästen und weiteren Hochkarätern.

Einen aktuellen Überblick, wer wann wo über welches Thema spricht, findet ihr immer auf beatcon.de und weiter unten zeigen wir euch den aktuellen Stand der Dinge. Wer über Neuzugänge, Details und Hintergründe zur Beatcon auf dem Laufenden bleiben möchte, kann auch dem neuen Instagram-Account folgen.

Eine kurze Umfrage zum Schluss

Wir würden uns riesig freuen, wenn du uns ein paar Fragen beantworten könntest. Die Umfrage kann in 2 Minuten ausgefüllt werden und all deine Angaben werden uns anonym übertragen. Vielen Dank im Voraus!

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Wie Dieter Bohlen Jumpas "Cherry Lady"-Remake "eiskalt" nachgebaut hat

Wie Dieter Bohlen Jumpas "Cherry Lady"-Remake "eiskalt" nachgebaut hat

Von Michael Rubach am 19.05.2021 - 13:41

Producer Special bei Apple Musics HYPED Radio: Aria Nejati begrüßt Jumpa zum Interview. Der in Berlin ansässige Produzent droppte allein in den letzten Wochen Singles mit Artists wie Samra, Zuna oder badmómzjay. Im Talk (hier anhören) spricht er nun über seine ersten musikalischen Gehversuche, den Auslöser für seine Deutschrap-Faszination und über Dieter Bohlens wilde Moves im Nachgang von Capital Bras Cover-Version von "Cherry Lady".

Remake vom Cover: Dieter Bohlen baut "Cherry Lady" im Jumpa-Style

Obwohl Jumpa erst 25 ist, produziert er seit zehn Jahren für Künstler*innen im Deutschrapkosmos. So hat er auf Fards Album "Invictus" 2011 bereits zwei Beats platzieren können. Jumpa-Produktionen finden bundesweit in der Szene Anklang. Vom "Outro" auf Farid Bangs "Asphalt Massaker 3" bis zu "High Life" auf dem "Sampler 4" der 187 Strassenbande – Jumpa, make it jump. Kein Wunder, dass sich auf seiner kommenden EP "Make It Jump" unter anderem Zuna, Samra, badmómzjay und Vega tummeln. Der Beat zur Auftaktsingle von badmómzjays Debütalbum "badmómz." geht ebenfalls auf das Konto von Jumpa.

Auch mit Capital Bra hat er schon für verschiedene Songs zusammengearbeitet. Das von Jumpa produzierte Cover von "Cherry Lady" ist inzwischen Platin gegangen. Davon dürfte jedoch vor allem Dieter Bohlen profitieren. Der Pop-Titan hält laut Jumpa die gesamten GEMA-Rechte. Ebenso hat der Modern Talking-Gründer offenbar ganz genau hingeschaut, wie heutzutage Musik entsteht. Die Inspiration für ein weiteres Dieter Bohlen-Remake des Songs liegt für Jumpa auf der Hand.

"Ich hab auch mal mit ihm telefoniert. Ich hab, glaube ich, ein zwölftel Aufführungsrecht. Es ist ein Witz einfach. Viel krasser ist aber, dass Dieter dann irgendwann noch einmal eine eigene 'Cherry Lady'-Version releast hat und meinen Beat eins zu eins nachgebaut hat. Und ich da auch nix machen konnte, weil er die GEMA hat. Er hat eins zu eins meine Chord Progression nachgebaut. Eiskalt."

Jumpa über seine Anfänge als Producer & den Weg zum musikalischen Gehör

Wie ist Jumpa überhaupt dorthin gelangt, dass er es mit Kalibern wie Dieter Bohlen zu tun bekommt? Er hat früher zur Übung mit dem Nachbauen von Instrumentals begonnen. Als er mit dem Beatmaking anfing, sei er noch "komplett unmusikalisch" gewesen. Seine persönliche Deutschrapinitialzündung fand bei ihm mit Sido und "Fuffies im Club" statt. Dann folgte ein Ratschlag seiner Mutter und YouTube-Tutorials.

"Dann habe ich irgendwann Beats nachgebaut, weil meine Mom ist eine Sängerin gewesen früher [...]. Die hat ein sehr gutes Gehör. Die hat dann irgendwann einmal den simplen Satz zu mir gesagt, der mir sehr viel gebracht. Und zwar einfach so: 'Versuch nicht nur, die Musik zu konsumieren, sondern versuch mal den Song in deinem Kopf auseinanderzunehmen. Welche Instrumente sind in dem Song drin, wie bewegen die sich, wie spielen die und so weiter?' Seit dem kann ich auch nicht mehr normal Musik, hören. [...] Ich guck immer so: Wie spielt er Synthy? Welche Noten sind das ungefähr? Wie hat er das gemacht? Wie hat er den Sound hinbekommen? Dadurch hab ich am Anfang immer bei YouTube-Tutorials, die Beats, die da gebaut haben, einfach nachgebaut – als ich zwölf, dreizehn war. [...] Da hab ich die Noten nachgeklickt und dann hab ich irgendwann ein Verständnis bekommen. [...] Dadurch hab ich bin bisschen autodidaktisch mein musikalisches Gehör bekommen."

Die komplette Folge HYPED Radio kannst du hier hören:

Producer Special: JUMPA auf Apple Music

Geh mit Musik auf Entdeckungsreise. Hör dir Producer Special: JUMPA - einen Streaming-Radiosender - auf Apple Music an.


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