Wieso Prinz Pi doch nicht auf "Epic" von Fler und Jalil ist

Prinz Pi wurde von Fler bereits vor geraumer Zeit als Featuregast auf Epic angekündigt, dem Kollaboalbum mit Jalil. Allerdings sieht es jetzt ganz danach aus, als steuere der Rapper doch keinen Part mehr zu dem Werk bei. Fler äußerte sich dementsprechend in der neuen #waslos-Folge und auch Prinz Pi bestätigt das offenbar auf Twitter.

Die Begründung wirkt ziemlich witzig – zumindest wollen wir schwer hoffen, dass es nicht so abgelaufen ist, wie Prinz Pi schreibt. Auch wenn zwischen ihm und Fler jetzt wieder alles in Ordnung zu sein scheint, die Aufnahmen sind wohl leider verloren gegangen:

"Es gab Streit dann Stress dann Stich dann wieder alles okay, dann war die Session aus versehen gelöscht kann mal passieren, all good [sic]"

Prinz Pi on Twitter

@beyondpines97 @FLER Es gab Streit dann Stress dann Stich dann wieder alles okay, dann war die Session aus versehen gelöscht kann mal passieren, all good

Fler, Jalil und Prinz Pi haben ihren Aussagen zufolge viel Zeit miteinander im Studio verbracht. Letzterer zeigt sich auch sehr angetan von Epic. Anfang April verteilte er zum wiederholten Male Vorschusslorbeeren:

Vorschusslorbeeren für Fler & Jalil: "Epic wird ein Meisterwerk"

Auf Facebook hat Fler sich kürzlich darüber amüsiert, dass Leute Vibe für seinen Zenit halten würden. Wer vom Gegenteil ausgeht, ist mit seiner Meinung jedenfalls nicht allein.

Fler: "Epic", Farid Bang, Kollegah, Ufo361, die Rap-Szene, Anabolika & Dancehall (Interview) #waslos

Südberlin Maskulin 3? Epic? Future? Wie heißt eigentlich Flers neues Kollaboalbum mit Jalil jetzt eigentlich? In der neuen #waslos-Folge erfährst du diese Info aus allererster Hand!Ansonsten reden Rooz und Fler über die Rap-Szene, Bodybuildung und Anabolika, Dancehall-Trends und vieles mehr. Viel Spaß mit dem Talk!

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Biz Markie ist verstorben – die Hiphop-Welt trauert
Tod

Biz Markie ist verstorben – die Hiphop-Welt trauert

Von Michael Rubach am 18.07.2021 - 13:17

Rapper, Producer, DJ und Beatbox-Pionier Biz Markie ist am vergangenen Freitag im Alter von 57 Jahren verstorben. Über die Todesursache erfolgten zunächst keine Angaben. Der Musiker kämpfe zuletzt mit einer Diabeteserkrankung. Freunde, Wegbegleiter und berühmte Fans haben sich im Angesicht der traurigen Nachricht auf Social Media zu Wort gemeldet.

Biz Markies Tod: Der "Clown Prince of Hiphop" verlässt die Bühne

Bereits Ende Juni gab es erste Meldungen darüber, dass Biz Markie verstorben sei. Diese wurden umgehend dementiert. Damals hieß es, dass sich der 57-Jährige "in medizinischer Behandlung, umgeben von Fachleuten" befinde, welche "hart daran arbeiten, die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu bieten." Ein paar Wochen später ist die ursprüngliche Falschmeldung nun bittere Realität. In einem Statement, das verschiedenen US-Portalen vorliegt, erklärt Biz Markies Managerin:

"Mit tiefer Trauer verkünden wir, dass der Hiphop-Pionier Biz Markie heute Abend mit seiner Frau Tara an seiner Seite friedlich verstorben ist."

("It is with profound sadness that we announce, this evening, with his wife Tara by his side, hip hop pioneer Biz Markie peacefully passed away.")

Seine Karriere begann Biz Markie Mitte der Achtziger als Mitglied der Juice Crew und machte sich als Beatboxer einen Namen. In seiner Rapsolokarriere veröffentlichte er insgesamt fünf Studioalben. Sein letzte Platte "Weekend Warrior" erschien 2004. Mit "Just A Friend" gelang Biz Markie 1989 sein größter Hit. Der Track erreichte in den USA den Platin-Status und stieg bis auf Platz neun der Billboard Charts.

Der selbst ernannte "Clown Prince of Hiphop" bereicherte die Hiphop-Szene vor allem auch durch seinen Humor. Dieses Talent blieb der Film- und Fernsehlandschaft nicht verborgen. Unter anderem ist Biz Markie in dem Blockbuster "Men in Black II" zu sehen.

Kool Savas, Fler, Nas & mehr trauern um Biz Markie

Biz Markies Einfluss geht weit über die US-Grenzen hinaus. Fler zollt einer "wahren Hiphop-Legende" Respekt. Kool Savas, Frauenarzt oder Falk Schacht haben ebenfalls Tribut-Posts abgesetzt.

LL Cool J ist von der Todesnachricht emotional sichtlich mitgenommen. In einem Video zeigt sich die US-Rap-Legende mit Tränen in den Augen. Auch The Roots-Drummer Questlove stand Biz Markie nahe. Er erinnert in einem längeren Posting daran, was ihm Biz Markie alles beigebracht habe. Andere Größen der US-Szene wie Nas, Timbaland, Missy Elliott oder Ice Cube nehmen ebenfalls auf Social Media Abschied. Rest in Power!


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