PA Sports mit erstem Tipp zum neuen Signing

Nachdem wir unsere User bereits spekulieren lassen haben, kommt PA Sports jetzt mit einem Hinweis zum ersten von zwei neuen Life Is Pain-Signings um die Ecke: Es handelt sich nicht um einen Rapper.

Diese Woche wird der Neuzugang bekanntgegeben und PA verspricht einen "alles zerf**kenden Song". Auch wenn es rein theoretisch um einen Produzenten gehen könnte, scheint die Sänger-Variante etwas naheliegender.

Hier wären Einfach Sinan, Amir der Sänger oder Moé (ehemals Moe Phoenix) wohl die heißesten Kandidaten. Mit allen hat der Essener Rapper bereits Songs aufgenommen, Sinan und Amir sind auch auf dem aktuellen Album Zurück zum Glück vertreten.

Im Laufe der kommenden Woche geben wir das erste

Im Laufe der kommenden Woche geben wir das erste der beiden Signings bekannt. Hierbei handelt es sich um KEINEN Rapper. Ihr dürft gespannt sein, denn wir kommen mit einem alles zerfickenden Song um die Ecke

Was denkst du, wer es wird? Unsere Umfrage gilt dann wohl eher fürs zweite Signing:

Life Is Pain: Wen die Community als PA Sports' neues Signing erwartet (Umfrageergebnisse)

In nächster Zeit will PA Sports den ersten von zwei neuen Rappern im Life Is Pain-Roster bekanntgeben. Für unsere User ist die Sache - wohl auch aufgrund der Ausgangslage der verschiedenen Kandidaten - ziemlich eindeutig.

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Jamule entschuldigt sich nach rassistischen Aussagen

Jamule entschuldigt sich nach rassistischen Aussagen

Von Till Hesterbrink am 30.08.2020 - 16:12

Der Life is Pain-Rapper Jamule zog in den letzten Tagen viel Aufmerksamkeit auf sich, da ein Video mit anscheinend rassistischem Inhalt herumging. Nun äußerte der Duisburger sich in einem Statement auf Instagram zu dem kurzen Clip und entschuldigt sich.

"So langweilig, nur Schwarze": Privates Video von Jamule veröffentlicht

Ein scheinbar privates Video von Jamule zeigt, wie er sich wohl beim Besuch eines Konzertes filmt. Dies scheint ihm jedoch nicht zuzusagen. Es sei dort langweilig, alle anderen Anwesenden seien "nur Schwarze. Alle Schwarz." In den sozialen Netzwerken kursiert die Aufnahme bereits seit ein paar Tagen. Manuellsen bekam diese wohl auch in die Hände, denn er postete auf Instagram ein Bild von Jamules neuem Song "Unterwegs" und schrieb dazu:

"Mashallah African Vibes. Nur Schade das du garnicht auf Schwarze stehst. Aber unsere Musik ist nice genug ne...?" [sic!]

Gestern postete Manuellsen dann das ganze Video auch noch mal in seiner Story, nachdem nicht jeder verstand, warum er Jamule so angegangen hatte. Angeblich soll das Konzert mit der "langweiligen" Crowd, eine Auftritt des nigerianischen Dancehall-Künstlers Burna Boy gewesen sein. Diese Behauptungen sind jedoch nicht bestätigt. Wer das Video ursprünglich leakte, ist unklar.

Auch andere Deutschrapper*innen zeigten sich sauer und enttäuscht von dem 23-Jährigen. Nura beispielsweise erklärte in ihrer Insta-Story, dass man nicht abwarten müsse, dass Jamules Management die Aussagen in ein anderes Licht rücken würde. Es gäbe daran nichts falsch zu verstehen und Jamule sei "cancelled".

Der Hamburger Kwam.E hielt in seiner Insta-Story fest, dass er das Verhalten von Jamule in keiner Weise lustig findet und jeder, der darin etwas Humoristisches finden würde, ihm entfolgen solle.

"Jeder der das lustig fand, ist nicht cool mit mir. [...] Ihr seid alle B*starde. Das ist nicht lustig."

Entschuldigung von Jamule auf Instagram

Jamule veröffentlichte derweil ein relativ kurzes Statement auf Insta, welches wohl als Entschuldigung für das Video aufgefasst werden kann. In diesem beteuerte er, dass ihm seine Aussagen sehr leidtun würden. Er sei multikulturell aufgewachsen und diskriminiere rassistisches Gedankengut. Auch lässt er am Ende anklingen, dass der besagte Clip aus dem Kontext gerissen worden sei.

Bei einigen Rapkollegen findet diese Entschuldigung offenbar Anklang. Nimo, Eno, Kitschkrieg, Miksu, Jamules Labelchef PA Sports und weitere Personen drücken ihren Support aus. Die Kommentarfunktion für den Beitrag ist allerdings beschränkt, sodass negative Reaktionen dort kaum stattfinden können.

Der Produzent Miksu schreibt:

"Wer dich kennt, weiß wie du wirklich denkst" [sic!]



Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an


Es fällt mir echt schwer die richtigen Worte zu finden. Mir tut dieses Video einfach nur unfassbar leid. Ihr müsst meine Entschuldigung nicht annehmen, aber ich würde mich freuen wenn ihr mir glaubt, dass ich es aufrichtig meine. Ich diskriminiere rassistisches Gedankengut und schäme mich zutiefst für diese Art von Geschmacklosigkeit. Ich bin multikulturell aufgewachsen und höre schwarze Musik, arbeite mit schwarzen Musikern und schau seitdem ich ein Kind bin zu schwarzen Artists auf und darauf bin ich stolz ! Der Name Jamule sollte immer für positive Vibes und anspruchsvolle Kunst stehen. Mir ist bewusst geworden, dass ich als Person des öffentlichen Lebens große Verantwortung in meiner Wortwahl habe auch wenn sie aus dem Kontext gerissen wird. Verzeiht mir ONE LOVE

Ein Beitrag geteilt von N I N I O (@jamule) am

Auch angeblicher Chatverlauf geleakt

Zusätzlich zu dem aufgetauchten Video geht auch ein Chatverlauf herum, der angeblich ein Gespräch mit einem von Jamule geführten Instagram Fake-Account zeigen soll. Der Account trägt den Namen "Nutte40".

Aus dem Gespräch lässt sich erahnen, dass der vermeintliche Jamule sich mit einer anderen Person über eine Verflossene unterhält. Diese wolle nach Angaben des Gegenübers Abstand und in Ruhe gelassen werden. Nutte40 bezweifelt dies und vermutet, dass sie einfach mit anderen Personen ins Bett steigen möchte. Diese anderen Personen sollen "Nuggets" sein, was wohl auf die Autokorrektur zurückzuführen ist. Um deutlich zu machen, was er meint, "verbessert" sich der Textende und korrigiert Nuggets zum N-Wort.

Für die Echtheit der Screenshots und Jamules Urheberschaft gibt es allerdings – anders als beim Video, zu dem Jamule in seinem Statement keinen einordnenden Kontext liefert – keinerlei Beweise.


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