Oldschool-Special: Omas schauen Snoop Dogg, Dr. Dre & N.W.A

In der Videoreihe "Oma schaut Musik" werden etwas älteren Damen Musikvideos von diversen Rappern gezeigt. Dieses Mal allerdings keine aktuellen, deutschsprachigen, sondern stattdessen einige Klassiker aus den USA: Zum Beispiel N.W.A mit "Straight Outta Compton", oder "Still D.R.E." von Snoop Doog und Dr. Dre sowie "The Next Episode" mit Kurupt und Nate Dogg.

N.W.A – Straight Outta Compton

Die meisten der Damen zeigen sich vom ersten Song wenig begeistert. Offenbar fehlt ihnen nicht nur der Kontext des Ganzen, sondern auch das Verständnis für den kompletten Look und Inhalt.

Die Kommentare bewegen sich irgendwo zwischen "irgendwas haben die verbrochen", "die laufen schon immer so provozierend", "man weiß nicht, was die noch alles ausfressen als bloß Überfälle und Randalieren" und dem wohl gut gemeinten Tipp "Mensch, nehmt doch eure Kraft und baut eure Stadt auf! Helft der Mutter, den Mülleimer runtertragen".

Dr. Dre ft. Snoop Dogg – Still D.R.E.

"Still D.R.E." können die Damen dann schon etwas mehr abgewinnen. Bis auf eine, die sich unter anderem mit "Oh Gott, ist das entsetzlich!" sowie "Das ist doch keine Musik!" echauffiert.

Besonders interessant scheint auch der Künstlername Dr. Dre zu sein: "Dr. Dre! Hat der wirklich einen Doktortitel?" Eine andere Frau findet die Stimmen gut.

Dr. Dre ft. Snoop Dogg, Kurupt & Nate Dogg – The Next Episode

"The Next Episode" kommt insgesamt musikalisch wohl am besten weg ("Na, das geht doch ins Ohr!").

Allerdings stößt das Musikvideo auf weniger Gegenliebe. Die schönsten Kommentare dazu:

"Das ist irgend so eine Räucherhöhle, ja?"

"Das ist mehr so ein Striptease-Lokal."

"Ich wüsste gerne, was bei den Männern im Kopf vorgeht: Ein halber P*rno!"

"Das ist gar nicht so einfach, an der Stange zu tanzen. Die müssen eine Körperbeherrschung haben!"

"Der eine sieht ja sehr verwegen aus!"

"Und morgen früh seid ihr alle müde."

"Ich finde das regelrecht abartig."

Hier kannst du dir das komplette Video anschauen. Weiter unten findest du noch mehr:

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Dr. Dre hat Hunderte unveröffentlichte Eminem-Songs in der Hinterhand

Dr. Dre hat Hunderte unveröffentlichte Eminem-Songs in der Hinterhand

Von Clark Senger am 27.04.2019 - 17:00

"Wenn Leute sagen, sie vermissen den alten Eminem, dann ist es vermutlich das: Du vermisst die Wut", erklärte Eminem in einem Interview, das dieses Jahr erschienen ist. Vermutlich hat er Recht. Und vermutlich sitzt Dr. Dre auf einem Haufen alter Songs, in denen Slim Shady mit genau dieser Wut wildes Zeug im Studio ausprobierte. Der langjährige Mentor des Rappers aus Detroit gab LL Cool J vor wenigen Tagen ein Interview, in dem es unter anderem um unveröffentlichtes Material aus Ems Anfangszeiten ging.

Dr. Dre hat Hunderte alte Eminem-Songs

Etwa nach 35 Minuten kommen die beiden Rap-Legenden auf Dres neuen Karriereabschnitt zu sprechen, der mit der Gründung von Aftermath begann. 

"Aber dann wurde mir Eminem vorgestellt. Und dann: Boom! Wir haben diese Partnerschaft und diese Freundschaft aufgebaut [...] und ich habe erst neulich nachts in ein bisschen von dem Material reingehört, das wir nie veröffentlicht haben. Da ist wirklich verrückter Sh*t dabei. Sachen, die er vermutlich nicht herausbringen möchte."

Eminem, der gerade erst seine elfjährige Drogenabstinenz feierte, war damals noch ein anderer Künstler. Aus seinem Konsum diverser Substanzen macht er eher ein Markenzeichen als ein Geheimnis – man denke nur mal an "My Fault" von der "Slim Shady LP". Auch das könnte ein Grund dafür sein, dass sein rund 20 Jahre älteres Ich etwas gegen die Veröffentlichung der alten Songs haben dürfte.



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11 years - still not afraid.

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Aber von was für eine Menge Material spricht Dre hier: Für umgerechnet ein Album? Zwei Alben?

"Nein, ich spreche von Hunderten Songs!"

Musik um der Musik willen

Zum Entstehungsprozess einer solchen Menge geht der Produzent und Geschäftsmann weiter ins Detail:

"Wir gingen einfach ins Studio und experimentieren. (...) Ich bin ein Recording Artist und ich liebe es einfach, Musik aufzunehmen. Die meisten Sachen, die ich mache, sind nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Ich werde auch heute Nacht wieder ins Studio gehen und arbeiten. Es ist nur für uns und unser Feeling. Das ist eine Gewohnheit, eine Hobby, eine Leidenschaft. (...) Ich würde sagen, 75-80 % davon sind nur für uns."

Mit der Prozentzahl meint er nicht mehr konkret die unveröffentlichten Eminem-Songs, sondern beschreibt sein Schaffen generell. LL Cool J erwähnt bei der Gelegenheit, dass auch er und Dre etliche gemeinsame Songs auf Festplatten herumliegen haben. Ob wir davon irgendwann etwas zu hören bekommen werden? Vermutlich eher als die verrückten, alten Shady-Tracks.


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