Österreichischer Rap-Veteran Harald Renner verstirbt mit 51 Jahren

Die Linzer Hiphop-Gruppe Texta hat eines ihrer Gründungsmitglieder verloren. Der Rapper und Aktivist Harald "Huckey" Renner hat mit 51 Jahren den Kampf gegen den Krebs aufgeben müssen. Wie das Kollektiv über den gemeinsamen Facebook-Account vermeldet, verstarb der Musiker am 1. Mai:

Texta

Liebe Texta Fans, liebe FreundInnen und WeggefährtInnen! Mit grosser Traurigkeit müssen wir Euch bekanntgeben, dass gestern Nacht unser geliebter Freund und Rappartner Huckey für immer von uns...

Bereits im Jahr 1993 gründet sich Texta. Die Gruppe formiert sich im Umfeld des Linzer Szeneclubs "Kapu" und besteht aus den MCs Skero, Huckey, Laima und Flip sowie dem DJ Dandamann. Dabei rappen sie zwar auf Deutsch, aber bringen auch immer wieder ihren österreichischen Dialekt in ihre Tracks ein. In der 25-jährigen Bandgeschichte bringt es die Crew auf sieben Alben, diverse EPs und noch etliche weitere Veröffentlichungen.

Unter anderem stehen auch mehrere Kollabos mit der Münchner Hiphop-Crew Blumentopf zu Buche:

Aber nicht nur deswegen gibt es einige Anknüpfungspunkte über die österreichischen Grenzen hinweg: Auf über 800 Konzerten zeigen Texta zum Beispiel mit hierzulande bekannten Acts wie den Massiven Tönen oder Fettes Brot ihre Live-Qualitäten.

Bevor sich Harald Renner dem Conscious Rap zuwendet, war er musikalisch in Punkbands aktiv. Trotz des Verlustes ihres vielseitig begabten Kollegen und Freundes halten die anderen Bandmitglieder nach Informationen von Die Presse an geplanten Auftritten fest.

Den Einfluss den Harald "Hockey" Renner auf die Szene im Nachbarland gehabt hat, beschreiben die Texta-Jungs im letzten Absatz ihres Statements:

"Ohne Dich wäre HipHop in Österreich nicht so wie er ist, Dein Vermächtnis ist unauslöschbar."

Möge er in Frieden ruhen!

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Kommentare

R.I.P. Huckey :(

RIP
....der Junge mit der komischen Stimme...

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50 Cent promotet seine Serie auf Kosten eines Toten

50 Cent promotet seine Serie auf Kosten eines Toten

Von Djamila Chastukhina am 08.09.2021 - 13:57

50 Cent wird aktuell stark in den sozialen Medien kritisiert, da ihm vorgeworfen wird, respektlos mit dem Tod des Schauspielers Michael K. Williams umzugehen. Vor allem auf Twitter wird er sowohl von Hatern als auch von Fans dafür verurteilt, nachdem er einen Instagram Post veröffentlicht, in dem er den Tod von Williams dafür nutzt, um seine Serie zu promoten.

50 Cent promotet seine Show auf Kosten von Michael K. Williams

Michael K. Williams ist vor allem für seine Rolle als Omar Little in der Serie "The Wire" bekannt. Im Alter von nur 54 Jahren ist er nun verstorben. Laut der New York Post wurde der Schauspieler am Montagnachmittag in seinem Penthouse in Brooklyn aufgefunden, die mutmaßliche Todesursache soll eine Heroin-Überdosis gewesen sein.

50 Cent widmet Williams einen Instagram Post, für den er stark kritisiert wird: Der Rapper teilt einen Artikel zum Tod von Williams, um damit Werbung für seine Serie "Power Book III: Raising Kanan" zu machen. Der 46-Jährige zieht Parallelen vom Tod des Schauspielers zu der Storyline seiner Show und erwähnt dabei den Konsum von Fentanyl, welches einen ähnlichen Effekt wie Heroin hat, jedoch weitaus gefährlicher ist.

"Verdammt, wenn ihr Raising Kanan noch nicht gesehen habt, checkt es aus. Dieses Fentanyl ist echt kein Scherz, es bringt die Kundschaft um. RIP Michael K. Williams."

("Damn if you didn’t see Raising Kanan check it out. that fentanyl is no joke, killing the clientele. RIP michael k. williams.")

***

Der Beef zwischen 50 Cent und Michael K. Williams

Viele nehmen an, dass der Grund für 50s Post der frühere Beef zwischen ihm und Williams sei.

Es begann, als 50 Cent im Jahr 2018 das Gerüchte verbreitete, Musikmanager Jimmy Henchman sei im Gefängnis angegriffen worden. Henchman wurde 2011 vor Gericht dafür verurteilt, einen Auftragskiller angeheuert zu haben, um Lowell Fletcher zu töten, der ein enger Freund von 50 Cent war.

Die Gerüchte des Angriffs auf Jimmy nahmen ihren Lauf, bis Williams sich dazwischenschaltete. Der Schauspieler veröffentlichte ein Video, in dem er beteuerte, dass es sich lediglich um Gerüchte handelte. Er behauptete auch, dass er mit dem Musikmanager und seinem Anwaltsteam in Kontakt stehe und dass es Henchman gut gehe.

"Ich habe eine kleine Nachricht für alle, die sich möglicherweise für das interessieren, was sie in den letzten Tagen in Bezug auf Jimmy Rosemond in den sozialen Medien gehört haben. [Die Gerüchte] sind völlig falsch. Ich spreche regelmäßig mit ihm und seinem Anwaltsteam und versichere euch, dass es ihm gut geht."

("I just stopped pass with a little message for anyone who may or may not be interested in anything they’ve heard in regards to Jimmy Rosemond on social media these past few days. [The rumors] are completely false y’all. I speak to him and his team of lawyers on a regular basis and I assure you he is fine.")

50 Cent war von dem Video nicht begeistert und fing an, Michael K. Williams öffentlich zu verspotten und zu beleidigen. Auf Instagram forderte er Williams ebenfalls dazu auf, sich nicht in die Sache einzumischen:

"Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten, was ist falsch mit dir?"

("Mind your business, the f*ck wrong with you?")

Mittlerweile hat der Rapper seinen Instagram-Post gelöscht und durch einen neuen ersetzt, in dem er die Kritik aufgreift, weiterhin jedoch lediglich Werbung für seine Serie macht.

RIP Michael K. Williams.

Wenn du oder jemand, den du kennst, mit Suchtproblemen zu kämpfen hat, steht Hilfe zur Verfügung.

Besuche die Website des DRK für kostenlose Sucht- und Drogenberatung oder wende dich an die bundesweite Sucht- und Drogen-Hotline unter: 01806 - 31 30 31.


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