Nach vier EPs 2016: Trettmann kündigt sein Album an

Nach vier EPs mit seiner KitschKrieg-Crew (3x Solo, 1x als Bonus-EP bei Palmen aus Plastik) kündigt Trettmann jetzt im Beschreibungstext seines frischen Uploads bei Soundcloud fast schon heimlich ein Album an.

Damit führt er sein aktuelles Schaffen und vermutlich auch den diesjährigen Erfolg konsequent fort. Nach Jahren in der Dancehallszene ging der Leipziger zuletzt immer weiter auf Rap zu und konnte mehr und mehr Fans gewinnen.

Neben RAF Camora, Bonez MC und Megaloh war es 2016 besonders Tretti, der für das neue Erblühen der alten Verbindung aus jamaikanischen Einflüssen und Hiphop in Deutschland stand. Dass sein Sound aber keine schlichte 50:50-Mischung ist, hört man schnell. Die beste Beschreibung für die Musik stammt nach wie vor aus dem Text zu KitschKrieg 1:

In ihr fließt zusammen, was zusammen gehört, aber von den Grals- und Genrehütern des deutschen Premiumboxen-Betriebs nur zu gerne getrennt wird: Botschaft und Bosstum, Hype und Haltung, Tanzen und Träumen, Kingston und Kreuzberg, subkulturelles Geheimwissen und überlebensgroßer Pop.

Das gab es dieser Jahr und das wird es vorraussichtlich nächstes Jahr wieder geben. Vielleicht klappt's dann auch mit dem Konto in der Schweiz. Und wenn nicht, was soll's...


Foto:

Screenshot: https://soundcloud.com/ronnytrettmann/sets/bonez-mc-raf-camora-feat

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Gentleman über "Blaue Stunde", seine Anfänge und die Connection zwischen Hiphop und Dancehall

Gentleman über "Blaue Stunde", seine Anfänge und die Connection zwischen Hiphop und Dancehall

Von Marcel Schmitz am 01.12.2020 - 19:25

Gentleman hat mit "Blaue Stunde" nach über 20 Jahren im Musikgeschäft sein erstes deutschsprachiges Album veröffentlicht. Dafür hat er mit den Jugglerz und dem jamaikanischen Produzenten Don Corleon zusammengearbeitet und neben Kollaborationen mit Luciano, Ezhel, Summer Cem und Sido waren Mario „Malo“ Wesser und Damion Davis aber auch auch Samy, Bartek von den Orsons und Bozza als Songwriter mit involviert.

Seinen ersten Erfolg hatte der Kölner Reggae/Dancehall Künstler 1999 mit dem Feature auf dem Freundeskreis-Song "Tabula Rasa". Danach wurde er von Four Music gesignt, hat mit Größen wie Beenie Man, Sizzla und Capleton zusammengearbeitet und live für 750.000 Besucher des Haltestelle Woodstock Festivals gespielt.

Im Interview mit Toxik spricht Gentleman ausführlich über sein neues Album "Blaue Stunde", Rap-Features, seine Anfänge in Stuttgart und Köln und die Parallelen zwischen Hiphop und Reggae/Dancehall. Viel Spaß!


GENTLEMAN über "Blaue Stunde", seine Anfänge und Connection zwischen Hiphop und Dancehall

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