Nach Interview-Aussagen: Capital Bra & Fler klären Missverständnis

Fler dominiert aktuell wieder mal das Interview-Game (Stichwort: Energie). Der ausgiebige XXL-Talk mit Niko von der Backspin hielt nun einen interessanten Hinweis für Capital Bra parat:

"Capital ist ein junger Künstler. Kann ich dem etwas raten? Er hätte Bushido signen müssen, nicht Bushido ihn."

Fler mit Niko XXL Interview in Tempelhof: Aktuelle Lage im Rap, Schauspielerei, Beef, Kanye West

„Colucci" hier vorbestellen: https://amzn.to/2ASRdcP Morgens, 14 Uhr in Berlin Tempelhof. Fler und Niko BACKSPIN sind zum Gespräch verabredet. Keine Seltenheit in den letzten Monaten. Aber mit Flizzy wird es nie langweilig! Aktuell steht sein neues Album „Colucci" in den Startlöchern und soll im Januar 2019 erscheinen. Grund genug also für ein Interview.

Wenn es nach Fler gegangen wäre ...

Flizzy argumentiert bei seinem Ratschlag mit dem Wissen um den "aktuellen Stand in der Szene". Capital gilt als der gehypteste Rapper des Landes. Er hätte laut Fler aus dieser Position heraus zu Bushido kommen müssen und Folgendes sagen:

"Ich mach dich wieder cool. Ich nehm dich unter Vertrag. Ich geb dir das Geld, was du brauchst."

Wie wir alle wissen, ist es nicht so gekommen. Capital Bra hat bei Bushido unterschrieben und ist produktiver als je zuvor. Mehrere Songs an einem Tag sind keine Seltenheit beim Bratan.

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Capitals Angebot & Flers Antwort

Trotz der ständigen Arbeit im Studio hat Capital von Flers Aussagen Notiz genommen. In seiner Instagram-Story machte er Fler ein leicht provokantes Angebot und bekundete zugleich, bei welchem Label er sich gut aufgehoben fühlt:

Die Antwort von Fler ließ nicht lange auf sich warten. Wer in diese Sache jedoch einen Streit hineininterpretieren wollte, wird schnell eines besseren belehrt. Fler postete auf Instagram einen Chat-Verlauf, der deutlich macht, dass es keine Probleme gibt. Ein Telefonat hat die Dinge wohl ins richtige Licht gerückt:

@capital_bra bleibt mein Boy! #dieserboy

10.2k Likes, 336 Comments - Frank White (@fler) on Instagram: "@capital_bra bleibt mein Boy! #dieserboy"

Es ist wie so oft: Die Interviews von Fler gehen weit über die üblichen Promoinhalte hinaus. Am Ende hat der Realtalk-Meister einfach nur Liebe für den Boy Capital Bra übrig. Spätestens am 23. November steht bei Flizzy auch wieder die Musik im Vordergrund. Dann erscheint seine "Conor EP":

"Conor EP": Fler fordert Farid Bang heraus

Von Michael Rubach am 09.11.2018 - 13:34 Stück für Stück hat Kollegah in den letzten Tagen die Features für sein kommendes Album " Monument" bekanntgegeben. Für die größte Überraschung sorgt er nun am Schluss. Der legendäre New Yorker MC Nas wird auf dem Album vertreten sein.

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"Ich soll gef*ckt werden": Fler muss im November wohl vor Gericht

"Ich soll gef*ckt werden": Fler muss im November wohl vor Gericht

Von Till Hesterbrink am 20.10.2020 - 15:59

Fler hat sich mit der Bild-Zeitung getroffen und über eine wohl am 4. November anstehende Gerichtsverhandlung unterhalten. Ihm sollen wohl insgesamt 23 Vorwürfe in sechs Anklagen gemacht werden. Die Staatsanwaltschaft fordert zwei Jahre Gefängnis für Flizzy und das ohne die Möglichkeit auf Bewährung. Außerdem soll ein Strafbefehl über 54.000 Euro gestellt worden sein.

Fler sieht Verhältnis zu Arafat in der Schuld

Schon als die Vorwürfe gegen Fler das erste Mal laut wurden, behauptete er, die Anschuldigungen seien völlig überzogen. Der eigentliche Grund, warum so massiv gegen ihn vorgegangen würde, sei seine Beziehung zu Arafat Abou-Chaker.

Bereits zu Beginn dieses Monats hatte der Fler uns gegenüber erklärt, es gehe bei der ganzen Sache auch darum, ihn mundtot zu machen.

"Ich hab mich ein bisschen eingesetzt für Arafat. Die wollten mich wegen Raub in den Knast stecken, obwohl das vielleicht eine Sachbeschädigung gewesen ist. [...] Man merkt halt, da ist so viel Ego im Spiel, bei den Bullen. Das ist so ein Ego-Ding und jeder der sich irgendwie auf die Seite [von Arafat] stellt, kriegt auf den Deckel."

Er sei aber von der Unschuld Arafats überzeugt und würde daher auch für ihn einstehen. Nach Fler wäre vieles, was man in den Medien über Arafat lesen würde, komplett aufgebauscht. Aus ihm würde eine Art "Al Capone" gemacht, obwohl er sich legal verhalten würde.

Gegen Arafat Abou-Chaker läuft aktuell ein Prozess unter anderem wegen Bedrohung und Freiheitsberaubung, in welchem Bushido Nebenkläger ist.

Bushido soll angeblich vor Gericht gelogen haben

Bushido und Arafat Abou-Chaker streiten sich seit geraumer Zeit vor Gericht. Am 11. Verhandlungstag, der am Montag stattgefunden hat, ging es wohl vor allem um eine Razzia auf dem sagenumwobenen Grundstück in Kleinmachnow - und darum, wer wann und wie genau von dieser Durchsuchung Wind bekommen hat.

Im Interview mit der Bild führt Fler weiter aus, dass das LKA und das zuständige Polizeirevier ihn "auf dem Kieker" hätten. So würde er in einem völlig unverhältnismäßigem Maße kontrolliert und seine Wohnung durchsucht, obwohl es sich bei seinen Vergehen lediglich um geringfügige Straftaten handele

Mitte des Jahres wurde ein Haftbefehl gegen Fler ausgestellt, da er ein RTL-Kamerateam beraubt haben soll. Diesen Haftbefehl musste die Staatsanwaltschaft zurückziehen, da der Tathergang nicht sachgemäß beschrieben wurde, entschied ein Ermittlungsrichter. Auch eine gegen Fler gerichtete Telekommunikationsüberwachung wurde als rechtswidrig eingestuft.

Strafbefehl über 54.000 Euro & Anklage für Flers Verlobte

Des Weiteren habe Fler einen Strafbefehl über 54.000 Euro erhalten, da er angeblich Teile der Ermittlungsakte zum aktuellen Abou-Chaker-Prozess veröffentlicht haben soll. Allerdings habe er diese Dinge in Wirklichkeit lediglich retweetet. Gegenüber der Bild verurteilte er dies als "Staatsschikane".

Auch gegen seine Freundin wurde Anklage erhoben. Sie soll damals das "Fanboy"-Video gefilmt und verbreitet haben.

Daran, dass die Ermittlungen gegen ihn fair ablaufen, hätten sowohl Fler als auch dessen Anwalt große Zweifel. Trotzdem wolle sich Flizzy nicht unterkriegen lassen:

"Aber ich gehe lieber aus Protest in den Knast, als dem Staat mein Geld zu geben."

Die Staatsanwaltschaft fordert eine Strafe von zwei Jahren für Fler, ohne die Möglichkeit auf Bewährung.

Fler könnte eine mehrjährige Haftstrafe drohen

Fler muss sich mal wieder mit der Justiz rumschlagen. Gestern postete er auf Instagram, dass er vor einem Berliner Gericht in 20 Fällen angeklagt wird. Dafür wurde ein erweitertes Schöffengericht einberufen, welches nur hinzugezogen wird, wenn die Staatsanwaltschaft mit einer Haftstrafe von mindestens zwei Jahren rechnet.


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