Nach Festnahme in Frankreich: Freddie Gibbs soll ausgeliefert werden

Anfang Juni wurde US-Rapper Freddie Gibbs in Frankreich festgenommen. Die Anklage: Mutmaßliche Vergewaltigung. Nachdem die französischen Behörden im Auftrag Österreichs gehandelt hatten, wo die Tat angeblich im Jahr 2015 passiert sein soll, war lange unklar, was als nächstes passieren würde. Nun scheint sich etwas zu tun. 

Wie N-TV berichtet, habe das Berufungsgericht in Toulouse vor wenigen Tagen entschieden, dass Frankreich Gibbs an Österreich überstellen müsse. Das habe Gibbs' Anwalt Michaël Malka mitgeteilt.

Die österreichische Justiz hatte den europäischen Haftbefehl am 31. Mai ausgestellt, da Gibbs letztes Jahr nach einem Konzert in Wien zwei Frauen zunächst mit K.o.-Tropfen betäubt und anschließend vergewaltigt haben soll.

Zunächst sieht es aber so aus, als werde Freddie Gibbs nicht ausgeliefert. Gegen eine Kaution von 50.000 € wurde er gegen bestimmte Auflagen zunächst freigelassen. Sein französischer Anwalt betonte, Gibbs wolle sich "weder der französischen noch der österreichischen Justiz entziehen", lehne aber eine Auslieferung an Österreich ab. Um die Überstellung zu verhindern, muss Gibbs nun vor Frankreichs Obersten Gerichtshof ziehen.

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Fler vs. RTL: Beschluss im Beschwerdeverfahren erfolgt

Fler vs. RTL: Beschluss im Beschwerdeverfahren erfolgt

Von HHRedaktion am 22.05.2020 - 15:26

Die Auseinandersetzung von Fler mit einem Kamera-Team von RTL zieht weiter seine Kreise. Wie Fler über diverse Social-Media-Plattformen verlauten lässt, war seine zwischenzeitliche Verhaftung offenbar rechtswidrig.

Haftbefehl wegen Raubes rechtswidrig: Fler legt erfolgreich Beschwerde ein

Wie einem Beschluss des Landgerichts Berlin zu entnehmen ist, hat Fler Beschwerde gegen den im März ergangenen Haftbefehl eingelegt. Das Gericht hat dieser nun stattgegeben und macht klar, dass der Haftbefehl wegen Raubes nicht hätte erfolgen dürfen.

"Auf die Beschwerde des Beschuldigten wird festgestellt, dass der Haftbefehl des Amtsgerichts Tiergarten [...] rechtswidrig war."

Fler on Twitter

Beschluss- Der Haftbefehl war rechtswidrig! #raub #rtl #lka @PRossberg @bild @polizeiberlin

Fler wurde nach einer handfesten Konfrontation mit einem Kameramann von RTL unter anderem vorgeworfen, er habe eine Kamera samt Speicherkarte entwendet. Der Haftbefehl wegen Raubes erging seinerzeit aufgrund dieser Speicherkarte. Die Kamera hatte Fler wieder zurückgebracht. Über zwei Monate nach dem Vorfall wissen wir, dass der Haftbefehl auf Basis der Geschehnisse rechtswidrig war.

Mit dieser frohen Botschaft wendet sich Fler auf Twitter direkt an die Bild-Zeitung und im speziellen an Reporter Peter Rossberg, der von Fler schon einmal als "Bushidos Pressesprecher" bezeichnet wurde. Auch die Polizei Berlin bekommt einen Hinweis auf den unrechtmäßigen Vorgang.

Flers Haftbefehl wurde damals relativ schnell wegen "Zweifeln am dringenden Tatverdacht" aufgehoben. Am Morgen des 10. März erfolgte die Verhaftung. Nach circa sechs Stunden war Fler auch schon wieder auf freiem Fuß.

Wenn der Berliner sich nicht gerade über juristische Teilerfolge freut, sind Luxusuhren ein heißes Thema:

Fler & Eno streiten wegen angeblich gefälschter Patek Philippe

Teure Uhren sind schon lange großes Thema bei deutschsprachigen Rappern. Je mehr die Statussymbole kosten, desto besser. Nachdem sich bereits Bushido und Sinan-G deswegen gestritten haben, machen jetzt Eno und Fler weiter. Ersterer soll nämlich eine Fake-Uhr tragen, die angeblich doch keine 400.000 Euro gekostet hat.


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