Nach Festnahme in Frankreich: Freddie Gibbs soll ausgeliefert werden

Anfang Juni wurde US-Rapper Freddie Gibbs in Frankreich festgenommen. Die Anklage: Mutmaßliche Vergewaltigung. Nachdem die französischen Behörden im Auftrag Österreichs gehandelt hatten, wo die Tat angeblich im Jahr 2015 passiert sein soll, war lange unklar, was als nächstes passieren würde. Nun scheint sich etwas zu tun. 

Wie N-TV berichtet, habe das Berufungsgericht in Toulouse vor wenigen Tagen entschieden, dass Frankreich Gibbs an Österreich überstellen müsse. Das habe Gibbs' Anwalt Michaël Malka mitgeteilt.

Die österreichische Justiz hatte den europäischen Haftbefehl am 31. Mai ausgestellt, da Gibbs letztes Jahr nach einem Konzert in Wien zwei Frauen zunächst mit K.o.-Tropfen betäubt und anschließend vergewaltigt haben soll.

Zunächst sieht es aber so aus, als werde Freddie Gibbs nicht ausgeliefert. Gegen eine Kaution von 50.000 € wurde er gegen bestimmte Auflagen zunächst freigelassen. Sein französischer Anwalt betonte, Gibbs wolle sich "weder der französischen noch der österreichischen Justiz entziehen", lehne aber eine Auslieferung an Österreich ab. Um die Überstellung zu verhindern, muss Gibbs nun vor Frankreichs Obersten Gerichtshof ziehen.

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G-Eazy nach Schlägerei in New York verhaftet

G-Eazy nach Schlägerei in New York verhaftet

Von Djamila Chastukhina am 15.09.2021 - 11:44

Eine körperliche Auseinandersetzung in einem Nachtclub in New York endete für G-Eazy in einer Verhaftung. Berichten zufolge wurde der 32-Jährige am Montag von der Polizei wegen Körperverletzung in Gewahrsam genommen.

G-Eazy muss vor Gericht erscheinen

Die Auseinandersetzung zwischen G-Eazy und einer unbekannten Gruppe entstand im beliebten Manhattener Club "The Boom Boom Room". Der 32-Jährige war zur New York Fashion Week in der Stadt und besuchte vorher die MTV VMAs im Barclays Center. Er wurde nach der Schlägerei wegen Körperverletzung angeklagt und soll am 1. Oktober vor dem Manhattan Criminal Court erscheinen.

Laut dem People Magazine begann alles, als sich G-Eazy und seine Crew sich weigerten, einen VIP-Bereich zu verlassen, der für eine Party der New York Fashion Week der Firma Lacoste reserviert war.

Dies führte angeblich zu einem Streit, woraufhin G-Eazy (jetzt auf Apple Music streamen) und sein Team zwei Männer zu Boden geschlagen und getreten haben sollen. Medienberichten zufolge wollte keines der Opfer wegen ihrer Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Dies ist aber nicht das erste Mal, dass G-Eazy in eine nächtliche Schlägerei verwickelt ist. Der "Me, Myself & I"-Rapper wurde bereits 2018 wegen Körperverletzung und Kokainbesitzes während eines Tourstopps in Schweden festgenommen. G-Eazy benahm sich Berichten zufolge in einem Club sehr provokant und fing an, sich mit den Sicherheitsleuten anzulegen, als sie ihn darum baten, sich zu beruhigen.

Der Rapper einigte sich 48 Stunden nach seiner Festnahme mit der Staatsanwaltschaft und bekannte sich der Anklage „Angriff auf einen Beamten, gewaltsamen Widerstand und illegalen Drogenbesitzes“ schuldig. Er konnte eine Gefängnisstrafe vermeiden und stattdessen eine Geldstrafe von 9.000 US-Dollar zahlen.

Bis zu seinem Gerichtstermin am 1. Oktober ist er auf freiem Fuß und macht wie gewohnt weiter: Heute releast er ganz nach Plan das Musikvideo zu seiner im Juli veröffentlichten Single "She's Fire".


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