Nach 100-Millionen-Dollar-Klage: Neuigkeiten im Streit zwischen Ice Cube, Dr. Dre & Jerry Heller

Der Rechtsstreit zwischen den Machern des N.W.A-Films Straight Outta Compton, darunter Ice Cube und Dr.Dre, und Jerry Heller geht offenbar in eine neue Runde. Nach seiner Klage im Oktober letzten Jahres hat der zuständige US-amerikanische Richter Michael Fitzgerald diese nun zugelassen und als gerechtfertigt erklärt.

Ruthless Records-Mitbegründer Jerry Heller, der im Film von Paul Giamatti gespielt wird, hatte die Produzenten des Filmes auf über 100 Milionen US-Dollar verklagt, da er seine Person in dem Kinohit falsch dargestellt sah. Der Film schädige seinen Ruf, so Heller. 

Für Fitzgerald offenbar Grund genug, der Klage statt zu geben. Er erklärt, der Film zeige Heller als ausbeuterischen Manager einer Plattenfirma, der naive Künstler versuche auszunutzen, indem er ihnen davon abrate, während der Vertragsverhandlungen Anwälte einzuschalten. 

Wie es in dem Rechtsstreit nun weitergeht, bleibt abzuwarten. Obwohl Hellers Klage zunächst zugelassen wurde, besteht die Möglichkeit, dass sich die Sache doch im Sande verläuft, sollte man den Filmemachern keine bösartigen Absichten unterstellen können. 

Dr. Dre und Ice Cube haben sich bisher nicht geäußert. 

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Kommentare

Naja, mal angenommen die Darstellung der Person stimmt im großen und ganzen und die Aussagen wurden tatsächlich getroffen...

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Dieser Jerry Heller hat genau das gemacht was jeder machen würde die Chance ergriffen Geld zu machen und dumme Leute zu beeinflussen. Dumm sind die die drauf rein fallen. Alles *****

du bist ein *********

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XXXTentacions Mutter wird auf 11 Millionen Dollar verklagt

XXXTentacions Mutter wird auf 11 Millionen Dollar verklagt

Von Till Hesterbrink am 21.06.2020 - 14:38

XXXTentacion wurde im Juni 2018 umgebracht, während er auf einem Shopping-Trip war. Seitdem verwaltet seine Mutter, Cleopatra Bernard, den Nachlass, welcher angeblich knapp 50 Millionen Dollar betragen soll. Um diesen gibt es jetzt Streit: XXXTentacions Halbbruder geht gerichtlich gegen die Mutter des verstorbenen Rappers vorgeht.

XXXs Mutter soll 11 Millionen Dollar gestohlen haben

Teil des Nachlasses ist angeblich ein Treuhandfonds, den der Rapper zu Lebzeiten für seine Familienmitglieder angelegt hat. Dessen Erträge sollen zu 50 % an die Mutter gehen, während die restlichen 50 % gleichmäßig unter den beiden Halbbrüdern des Rappers aufgeteilt werden.

In den Gerichtsdokumenten klagt nun einer dieser Halbbrüder, Corey Pack, seinen Teil des Geldes nie erhalten zu haben. Stattdessen soll XXXs Mutter unrechtmäßigerweise Geld vom Fonds in ihren eigenen Besitz überwiesen habe. Dieses Geld, knapp 11 Millionen Dollar, wollen sich Corey Pack und seine Mutter, die in Packs Namen klagt, nun zurückholen. Weiterhin behaupten die beiden, dass dem Halbbruder Anteile an XXXs Label Bad Vibes Forever gehören würden.

Cleopatra Bernard weist die Vorwürfe zurück

In einem Instagram-Post hat das Anwaltsteam von Bernard mittlerweile auf die Anschuldigungen geantwortet. Sie behaupten, Corey hätte keine Ansprüche auf X' Nachlass und wäre trotzdem jederzeit von Bernard sehr großzügig behandelt worden. So hätte er angeblich ein Auto sowie ein Haus geschenkt bekommen und alle seine Lebenshaltungskosten seien übernommen worden.

Außerdem habe ein Gericht bereits festgestellt, dass Corey Pack keinerlei Ansprüche auf Anteile des Nachlasses hätte und man sei selbstbewusst, diese Entscheidung erneut vor Gericht aufrechtzuerhalten.

XXXTentacion: Eine Karriere mit vielen Schattenseiten

Schon zu Lebzeiten war XXXTentacion kein unumstrittener Künstler, der zwar mit guter Musik glänzen konnte, im Privaten aber immer wieder negativ auffiel. Zahlreiche Skandale rankten sich um den Rapper, der angeblich seine Exfreundin auf widerlichste Art und Weise malträtiert haben soll und nach eigenen Angaben im Jugendarrest einen Mann zusammenschlug den er als homosexuell vermutete.

Auch im Tod bleibt der Rapper aus Florida nun weiter in den Schlagzeilen. Die Streitigkeiten um das Erbe sind genau einen Tag nach dem zweiten Jahrestag seines Mordes ausgebrochen.

Zwischen unkontrollierter Gewalt und Teenager-Melancholie: XXXTentacion ist unberechenbar


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