Method Man hat im Interview mit The Press Association seinen Mißmut gegenüber der aktuellen Stimmung im HipHop zum Ausdruck gebracht.

Mr. Meth ist ziemlich frustriert über die gesamte Stimmung die zur Zeit im HipHop herrscht und teilt mit, dass HipHop früher besser war.
Seine Äußerung begründet er damit, dass es Anfang der 90er noch das Gemeinschaftsgefühl im HipHop gab, dass heute nicht mehr vohanden sein soll.

"The music was way more grounded than it is today. Today, you don't feel the movement. Back then, you felt the movement."

Außerdem fehlt ihm die ganze Liebe zu der Musik an sich und, das auch von den Fans. Früher habe man, wenn man eine geile neue Band fand, den Namen schnell weitergetragen, was dann eine gewisse Euphorie ausgelöst hat.

"I mean, the whole Hip-Hop movement. Like when Wu-Tang Clan came in, it was like regardless of where we went, people knew who we were. Or if we were in a new city, there was one person who knew who we was, and that would spread to ten more people, and so on and so forth, up until it was: Oh, you ain't up on that Wu-Tang stuff? Oh you ain't down homie!"


Aber steht es wirklich so schlimm um unseren guten alten HipHop? Was ist denn zum Beispiel mit Leuten wie die Jungs von WeFunk Radio ? Professor Groove und DJ Static verbinden seit über zwölf Jahren weltweit HipHop durch ihre Radiosendung, die seit 1998 auch im Internet zu hören ist.
Oder was ist mit der Zulu Nation , die seit den 1970er-Jahren weltweit verkettet und immer noch aktiv ist? 

Zwar muss ich zugeben, dass das Gefühl, wenn man heute von HipHop spricht, nicht mehr dem entspricht, was ich empfunden habe, als ich mit 13 Jahren das Erste mal auf einer Jam war. Aber dennoch ist meiner Meinung nach das Gesamtkunstruk noch nicht eingebrochen. 

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