Damian Lillard vs. Marvin Bagley: NBA-Stars battlen sich mit Disstracks

Damian Lillard, Point Guard bei den Portland Trail Blazers, und Marvin Bagley, der auf der Position des Power Forward für die Sacramento Kings spielt, bieten Basketball- sowie Rapfans aktuell ein hochkarätiges Rapbattle, aus dem bisher vier Tracks hervorgegangen sind.

Von "First Take" bis zu den Reaktionen: Der Ablauf

Der Augangspunkt des Rapbattles war ein Auftritt von Bagley in der amerikanischen Sport-Talkshow "First Take". Hier wurde der NBA-Spieler gefragt, ob er oder Lillard der bessere rappende Basketballer sei. Bagley nannte als Antwort auf diese Frage nicht nur seinen Namen, sondern veröffentlichte mit "No Debate" auch einen Disstrack gegen seinen NBA-Kollegen.

Marvin Bagley - No Debate ( Damian Lillard Diss Track )

Uploaded by BRAYDENtv on 2019-06-21.

Lillard antwortete auf diese Provokation selbst mit dem Track "Marvinnnnnn???". Die Schreibweise ist eine Anspielung auf Soulja Boy, der den Namen von Drake sehr übertrieben aussprach, nachdem er auf seinen Kollegen angesprochen wurde und daraufhin erklärte, dieser hätte ihn kopiert. Die Situation ist bis heute ein Meme im Internet.

Der NBA-Star nutzte für den Track einen alten Beat von Drake, auf den dieser letztes Jahr selbst für den Disstrack "Duppy Freestyle" gegen Kanye West und Pusha T rappte.

Drake "Duppy Freestyle" (Kanye West & Pusha T Diss) (WSHH Exclusive - Official Audio)

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Lillard lässt einen zweiten Disstrack folgen

Trotz zahlreicher Reaktionen in den sozialen Medien, die Lillard zum Sieger des Battles erklärten, holte der Point Guard noch zu einem zweiten Schlag aus. Mit "Bye Bye" wollte er das Battle endgültig für sich entscheiden.

Nun war es Bagley, der antworten musste. Er veröffentlichte "Checkmate". Der Track wurde von einem Bild begleitet, das Bagley mit einem Baby-Lillard auf dem Arm zeigte.

Marvin Bagley - Checkmate (AUDIO)

New diss track from Marvin Bagley (MB3FIVE) "Checkmate" going in on Dame Lillard available now on DatPiff YouTube! #MB3FIVE #Checkmate #DameLillard Powered by @DatPiff iOS: http://piff.me/iphone Android: http://piff.me/android

Beide Basketballer haben eine Rapvergangenheit

Sowohl Lillard als auch Bagley sind bereits vor diesem Streit mit ihren Rapkünsten aufgefallen.

Damian Lillard hat schon zwei Studdioalben unter dem Namen D.O.L.L.A. veröffentlicht. Das Debütalbum "The Letter O" erschien 2016. Nur ein Jahr später war mit "Confirmed" das zweite Album fertiggestellt. Auf beiden Platten versammelten sich auch beeindruckende Features. Beispielsweise waren Jamie Foxx, Lil Wayne und 2Chainz an der Seite des NBA-Spielers zu hören.

Auch Marvin Bagley veröffentlichte einige Tracks, bevor er dieses Battle startete. Beispielsweise motivierte er seine Fans mit dem entspannten Song "Look at me now":

Marvin Bagley III: Look At Me Now

Bagley pays homage to his upbringing and finding his unique fit as an NBA player and music artist in his new single, "Look At Me Now" From B/R x JCPenney Find more exclusive sports coverage: http://bleacherreport.com/ Subscribe: https://www.youtube.com/user/BleacherReport?sub_confirmation=1 Follow us on Twitter: http://www.twitter.com/bleacherreport Like us on Facebook: http://www.facebook.com/bleacherreport

Beide Runden gehen an Damian Lillard?

Technisch können beide Rapper überzeugen. Alle vier Tracks können sich hören lassen. Die sozialen Medien haben sich jedoch in der Mehrzahl für Damian Lillard als Sieger entschieden.

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NBA-Streik: Snoop Dogg, Ice Cube, Barack Obama & mehr reagieren
NBA

NBA-Streik: Snoop Dogg, Ice Cube, Barack Obama & mehr reagieren

Von Michael Rubach am 27.08.2020 - 13:40

Man stelle sich vor, Bayern München wäre nicht zum Kampf um den Champions-League-Titel angetreten. Ein vergleichbares Szenario ist in der populärsten Basketball-Liga der Welt gerade Realität. Die NBA steht still, weil erneut ein brutaler Fall von Polizeigewalt die Öffentlichkeit bewegt. Auch in der Basketball-Profiliga der Frauen (WNBA) wurden alle Spiele vorerst ausgesetzt.

Black Lives Still Matter: NBA-Saison vor Abbruch?

Die Milwaukee Bucks haben sich dazu entschieden, nicht zum Playoff-Spiel gegen die Orlando Magic an den Start zu gehen. Der Afroamerikaner Jacob Blake wurde im Vorfeld von der Polizei offenbar vor den Augen seiner Kinder mehrfach in den Rücken geschossen. Nach Auskunft seines Anwalts besteht Grund zur Annahme, dass er für immer von der Hüfte abwärts gelähmt sein wird. Dem solidarischen Protest der Bucks haben sich weitere Teams angeschlossen. Am Mittwoch fand kein einziges Spiel statt.

Wie der Sportreporter Shams Charania erfahren haben will, sprachen sich bei einem internen Meeting sowohl die Los Angeles Clippers als auch die Lakers um Superstar LeBron James für einen vorzeitigen Saisonabbruch aus. Sie können offensichtlich nicht mehr zum Tagesgeschäft übergehen, solange die Polizeigewalt gegen Schwarze Mitbürger*innen das Land in Atem hält.

Andere Teams würden hingegen die Serie zu Ende bringen wollen. In weiteren Gesprächen zwischen den Mannschaften und der Liga soll eine Entscheidung darüber getroffen werden, wie und ob es mit dem Spielbetrieb weitergehen kann.

Seit dem Mord an George Floyd formiert sich vor allem im Einklang mit der Black Lives Matter-Bewegung auf der ganzen Welt Widerstand gegen rassistische Gesellschaftsstrukturen. Bereits bei der Fortsetzung der regulären NBA-Saison vor gut einem Monat nutzten die NBA-Stars die Bühne, um vereint gegen Rassismus einzustehen.

NBA-Streik: Snoop Dogg, Barack Obama & Ice Cube zollen Respekt

Die Aktion der Bucks erhält in den sozialen Medien viel Zuspruch und Anerkennung. Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hebt die Spieler und den Trainer gesondert heraus, da sie "dafür einstehen, woran sie glauben." Auch aus der Welt des Hiphops gab es jede Menge Beifall für dieses Verhalten. Snoop Dogg, Diddy, Ice Cube und viele mehr stellen sich auf die Seite der NBA-Profis.



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Black Excellence Matters

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Der Protest der Bucks ereignete sich genau vier Jahre nach dem ikonischen Kniefall von Colin Kaepernick. Der langjährige Quarterback der San Francisco 49ers hat am 26. August 2016 während der amerikanischen Nationalhymne ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus setzen wollen – nach der Saison 2016 fand der American-Football-Star keinen neuen Verein mehr.


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