"Ich trage keine Maske": Lil Pump wird von Fluglinie auf Lebenszeit verbannt

Lil Pump war 2020 ziemlich gut darin, mit Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam zu machen – das ändert sich auch zum Jahresende hin nicht. Am Montag soll der Rapper sich mit der amerikanischen Fluglinie JetBlue angelegt haben. Das geht aus bereits gelöschten Instagram-Stories von Pump sowie Berichten der Fluggesellschaft hervor. Grund: An Board des Flugzeugs weigerte sich Lil Pump, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen und beleidigte die Mitarbeiter. 

Lil Pump weigert sich einen Mundschutz aufzusetzen & wird verbannt

Lil Pump war am Montag ohne Mundschutz an Board eines Inlandfluges von Fort Lauderdale nach Los Angeles. Als er von den Mitarbeitern mehrere Male darauf hingewiesen wurde, dass er eine Maske tragen müsse, weigerte sich dieser und fing kurze Zeit später an "laut zu husten und zu niesen".

Ein Repräsentant der Firma erklärt dem XXL Mag, dass die Sicherheit aller Kunden und Mitarbeiter höchste Priorität habe. Nach den Firmenregulierungen müsse deshalb jeder Passagier, der älter als zwei Jahre ist, während des Fluges eine Maske tragen.

In Los Angeles angekommen soll die Fluglinie die Polizei gerufen haben. Lil Pump wurde nicht verhaftet, dafür aber von JetBlue für weitere Flüge verbannt. 

"Ich trage keinen Mundschutz, weil der Coronavirus fake ist"

In einer nun gelöschten Instagram-Story erklärt der Rapper, dass er keine Maske tragen würde, da der Coronavirus nicht echt sei. 

"F*ick JetBlue, f*ck jeden, der da arbeitet. Über 2020 und 2021 werde ich keine Maske tragen, ich werde keine f*cking Maske tragen. Corona ist fake. Bye."

('F*ck JetBlue, f*ck everybody that work in there. All 2020-21, I ain't wearing no mask, I ain't gotta wear no f*cking mask b*tch, Corona's fake. Bye')

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Gzuz weist auf Maskenpflicht und Abstandsregeln hin

Gzuz weist auf Maskenpflicht und Abstandsregeln hin

Von Djamila Chastukhina am 30.08.2021 - 13:24

Gzuz ging vor Kurzem viral, nachdem er Demonstrierende in Berlin dazu aufgerufen haben soll, sich an die geltenden Corona-Maßnahmen zu halten. Von einem Café aus rief das Mitglied der 187 Strassenbande ihnen zu, sie sollen Abstand zueinander halten und wies sie darauf hin, dass sie keine Masken trugen.

Gzuz' Corona-Appell geht viral

Am Sonntag seien laut Medienberichten mehrere Tausend Menschen in Berlin gegen die Corona-Politik auf die Straße gegangen – und das obwohl einige Demonstrationen im Vorfeld verboten wurden. Aufgrund der vielen Protestierenden war die Polizei mit etwa 2.200 Einsatzkräften in ganz Berlin unterwegs, um für Ordnung zu sorgen und auf die Einhaltung der Abstands- und Maskenpflicht zu achten.

Dies schien jedoch nicht ganz funktioniert haben, da viele sich dennoch nach Angaben von Polizeipressesprecher Thilo Cablitz nicht an die geltenden Schutzmaßnahmen hielten.

Von einem Café aus habe Gzuz wohl eine dieser Gruppen gesehen und sie dazu aufgefordert, Abstand zu halten:

"Wahrt die Abstände. (...) Ihr habt alle keine Maske!"

Gzuz entschuldigt sich für Zurufe

Nach der Berichterstattung der Tagesschau meldet Gzuz (jetzt auf Apple Music streamen) selbst sich zu Wort und kommentiert unter den Instagram-Post: Er entschuldigt sich für seine Zurufe und sagt, er sei einfach breit gewesen.

Egal ob breit oder nicht – mit seinem "Ordnungsruf" hat der Rapper nicht nur in der Hiphop-Welt große Wellen geschlagen. Fernsehmoderator Klaas Heufer-Umlauf, Musikjournalist Jan Kawelke und viele weitere teilen ihre Reaktionen:


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