Kollegah hat in einem Video gesagt, dass er keine Disslines gegen Laas Unltd. machen würde, da dieser es nicht verdient habe. Laas Unltd. reagierte mit einem Video in seinem Hiphop.de Blog darauf und forderte Kollegah zu einem One-on-One Battle auf dem Splash Festival nächstes Jahr heraus. Nebenbei disste er noch Favorite , der gerade mit Kollegah auf Tour ist.

In einem Twitter / Facebook Interview sagt Kollegah , dass Laas Unltd. keine Disslines wert sei. Dieser reagierte prompt mit einem Video darauf und forderte Kollegah zu einem Battle auf der Hauptbühne beim Splash nächstes Jahr auf. Es soll um einen hohen Preis gehen. Der Verlierer solle auf der Stelle seine Rapkarriere beenden, was laut Laas Unltd . für beide ja nicht so schlimm sei, da Kollegah ja Jura studiere und  Laas als Erzieher weiter arbeiten könnten.

Eine Jury hat sich Laas Unltd. auch schon überlegt. Er würde gerne Falk , Kool Savas und Torch als Juroren gewinnen. Um es für Kollegah gerechter zu machen, schlägt er weiterhin Farid Bang und Slick One aka Elvir , Labelchef von Selfmade Records , als Juroren vor, da die beiden Kollegah ja zur Streetcredibility verholfen hätten.

Einen weiteren Seitenhieb gibt es von Laas Unltd. auch gegen Favorite , der das vorherige Interview zusammen mit Kollegah  gab. Laut  Laas' Angaben habe dieser bei ihm angefragt, ob sie nicht einen Track zusammen machen wollen. Laas lehnte dieses Angebot nun öffentlich ab, da er Favorite als Rapper nicht gut findet. Das ganze Video von Lasn kannst du dir auf Seite 2 anschauen.

Man darf gespannt sein, ob und wie Kollegah auf diese Aufforderung reagiert. Sehenswert wäre ein Battle zwischen den beiden auf jeden Fall. Laas Unltd. tourt noch bis zum 4. Dezember mit Olli Banjo durch Deutschland. Kollegah und Favorite kannst du noch bis zum 17. Dezember live erleben. Alle Informationen zu den Tourneen findest du in unserer Datessektion, wo du durch einen Klick auf den Banner unten hin gelangst.

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Kollegah löst Polizei-Großeinsatz in Frankfurt aus

Kollegah löst Polizei-Großeinsatz in Frankfurt aus

Von Clark Senger am 09.11.2020 - 13:20

Am Samstag hat ein Videodreh von Kollegah und Asche im Frankfurter Bahnhofsviertel für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Die Aufnahmen für den Clip, der zum kommenden Kollaboalbum "Natural Born Killas" der beiden Rapper gehört, haben bei Passanten einen etwas zu authentischen Eindruck gemacht, wie man einer Pressenachricht der Frankfurter Polizei entnehmen kann. 

Videodreh von Kollegah & Asche wird für Raubüberfall gehalten

Im Video werden wohl Szenen eines Überfalls auf einen Juwelier zu sehen sein. Kein komplett unrealistisches Szenario im berüchtigten Bahnhofsviertel – erst im August kam es knapp fünf Autominuten entfernt zu einem spektakulären Einbruch. Zum Videodreh von Kollegah und Asche heißt es nun:

"Am Samstagnachmittag kam es in der Münchener Straße zu einem größeren Polizeieinsatz. Grund war ein vermeintlicher Raubüberfall auf einen Juwelier. Passanten meldeten der Polizei um 16:10 Uhr per Notruf, dass soeben zwei Personen mit Langwaffen das Juweliergeschäft überfallen." – Pressemitteilung der Polizei Frankfurt

Nachdem die Beamten die Situation unter Kontrolle gebracht hatten, habe man "[zur] Überraschung aller" festgestellt, dass es sich lediglich um einen Videodreh gehandelt hat. Attrappen von fünf Waffen seien sichergestellt worden. Eine Drehgenehmigung hat vorgelegen, aber die Polizei erklärt ihr Vorgehen wie folgt:

"Schließlich kam heraus, dass zwar eine Drehgenehmigung der Stadt Frankfurt für die Dreharbeiten vorlag, jedoch hatte der Produzent es versäumt, das örtliche Polizeirevier über sein äußerst öffentlichkeitswirksames Vorhaben zu unterrichten."

Als Konsequenz für das Führen von Anscheinswaffen erwartet die Betroffenen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. In der Frankfurter Neuen Presse wird Kollegah zitiert, wie er den Vorfall eingeordnet haben soll. Er habe gesagt, dass "das ein neues Level an Realismus und Gangster-Rap" sei. So kann er der Sache doch noch etwas Positives abgewinnen.


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