Komplizierte Beziehung: Wie es momentan zwischen Bushido und Fler aussieht

Zwischen Bushido und Fler ging es in den letzten Jahren ständig auf und ab: Mal gab es Stress, dann waren die beiden wieder gemeinsam vor der Kamera zu sehen. Im neuen Interview mit der Backspin spricht Bushido jetzt ausführlicher über seine scheinbar komplizierte On-Off-Beziehung mit dem Maskulin-Chef – und sorgt mit einer Aussage gleich wieder für eine Reaktion von Fler.

"Das ist doch diese Verwunderung, die eigentlich alle haben, die keine On-Off-Beziehung mit jemandem haben", erklärt Bushido über das Unverständnis vieler im Bezug auf das Auf und Ab seiner Freundschaft zu Fler. Es gebe "keinen rationalen Grund" dafür, dass die beiden zurzeit wieder viel miteinander zu tun hätten.

Im Interview macht Bushido aber ebenfalls deutlich, dass die beiden Berliner eine enge Freundschaft verbinde. Zudem habe er mit der neuen Zusammenarbeit mit Fler ein Zeichen für Berlin setzen wollen. 

"Dieses 'Wir sind Berlin'-Ding ist irgendwie so ein bisschen flöten gegangen."

Darüber hinaus habe es sich "nicht gut angefühlt", die Vinyl von CCN in die Black Friday-Box zu packen, gleichzeitig aber nicht mit Fler zusammenzuarbeiten.

"Wir haben einen geilen Song gemacht, der heißt CCNDNA und ist natürlich auch ein bisschen Statement."

Hörprobe zur neuen Kollabo von Bushido und Fler online

Die Leute sind heiß auf neue Kollabos von Bushido und Fler. Immer. Mit Spannung wird deshalb auch der Song erwartet, der auf Bushidos neuem Album Black Friday zu hören sein soll. Jetzt hat der egj-Chef einen Clip auf Instagram hochgeladen, der wohl eine erste Kostprobe ist.

Zu dem Track soll es laut Bushido auch ein "mieses, dreckiges Ansage-Video" geben. Ob und wann dieses kommt, scheint allerdings noch unklar zu sein, da die Bewährungsstrafe der beiden im Weg stehe. "Wir geben alles dafür, das es klappt."

Nach den positiven Vibes sorgt der ersguterjunge-Chef im weiteren Verlauf des Interviews allerdings wieder für Stirnrunzeln. Bei Minute 1:55:20 äußert Bushido zum Thema Ghostwriting und Hilfe im Studio:

"Man muss es nicht wie Fler machen, sodass man sich da stundenlang hinsetzt und einfach sagt: 'Ich mache hier gar nichts und keine Ahnung, fünf Leute machen hier irgendwas für mich'. Und man muss aber auch nicht das Gegenteil machen, nach dem Motto: 'Das ist der heilige Gral und keiner darf hier auf meinen Textzettel drauf gucken'."

Diese Aussage rief anschließend Fler auf den Plan, der auf Twitter erklärte, dass die Aussage unwahr sei … womit wir wohl wieder bei der komplizierten On-Off-Beziehung wären:

FLER on Twitter

@DieterBallin Da redet der gute leider Scheisse...kommt vor.

So wirklich werden nur Bushido und Fler das Verhältnis verstehen. Die von Fans oft gewünschte gemeinsame Fortsetzung der CCN-Reihe liegt aber nicht in der Luft. Sieh dir hier das Bushido-Interview in voller Länge an:

Jetzt online: Bushido im ersten großen Interview zu "Black Friday"

Für den 9. Juni hat Bushido sein neues Album Black Friday angekündigt. Mit Backspin sprach der Berliner jetzt über das anstehende Release sowie über seine Signings, seine Beziehung zu Fler und vieles mehr.Dass es offenbar einiges zu besprechen gibt, zeigt die Länge des Interviews: Über zwei Stunden haben Bushido und Niko miteinander gesprochen.

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Ja Rule wirft 50 Cent vor, massiv mit der Polizei kooperiert zu haben

Ja Rule wirft 50 Cent vor, massiv mit der Polizei kooperiert zu haben

Von Alina Amin am 23.01.2021 - 15:17

Ja Rule und 50 Cent verbindet eine lange Beef Historie, die einen düsteren Schatten auf die Karriere von Ja legt. Nicht nur wegen des Streits mit Fiddy sondern wohl auch wegen der Staatssicherheit. Im Gespräch mit Talib Kweli in dessen Podcast "The People's Party" nimmt Ja Rule seine Fans mit auf eine Reise in die Vergangenheit und reflektiert den Höhepunkt der Fehde mit 50 Cent. Er erklärt, dass ein Großteil des Schadens, den er erlitt, gar nicht mit 50 Cent zu tun hätte, sondern mit der Polizei. 

Ja Rule über den wahren Grund für seinen Untergang

Ja Rule berichtet von einer Phase in seiner Karriere, auf die er nun mit gemischten Gefühlen zurückblickt. Es geht dabei um seinen 2004er Track "New York", den er nun als "Beef-Song" bezeichnet. Er erklärt sodann, dass er damals unzufrieden mit sich selbst gewesen sei. Eine Zeit lang wäre er der krasseste Künstler gewesen und hätte überall stattgefunden. Dann kam 50 Cent, der damals erfolgreicher Newcomer im Dunstkreis großer Künstler wie Eminem war, und attackierte ihn.

Der Rapper erklärt, dass die Leute ihn zu der Zeit wohl satthatten. Deshalb fanden 50s Angriffe so viel Anklang. Was vielen Fans wohl weiterhin nicht bewusst sei, wäre, dass sich vieles hinter den Kulissen abspielten. Streit zwischen Geschäftsführern beispielsweise. Hinzu käme, dass Murder Inc, das Label auf dem Ja Rule groß wurde, zu der Zeit polizeilichen Untersuchungen unterlag. Das wäre der eigentliche Grund für den damaligen Untergang des Labels.

Ja Rule über 50 Cent "Er spielte auf beiden Seiten mit"

Die Polizei und Sicherheitsbehörden hätten damals alles bei Murder Inc leer geräumt und die Beziehungen zur Szene zerstört. Wenn Leute also 50 Cent den Credit für das Ende des Labels geben, lägen sie falsch. Immerhin hätte es schon Hunderte anderer Beefs gegeben. Ein einzelner Mann könne ein ganzes Label nicht zerstören. 

Sodann erklärt er, dass 50 Cent auf beiden Seiten mitgespielt hätte. Einerseits hätte er vor den Behörden das Opfer gespielt und die Untersuchungen damit begünstigt. Andererseits hätte er in der Szene den Harten gemacht und Ja Rule gemobbt. Er beendet das Gespräch mit der Anmerkung, dass Fans und Außenstehende nie verstehen würden, wie die Situation wirklich ablief. Sie könnten nämlich nie einsehen, dass ihr "Held" (50 Cent) sich auch falsch verhalten hätte.

Das Interview könnt ihr euch hier anschauen:


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