"Kommt nicht wieder vor": Bushido entschuldigt sich öffentlich bei Animus

 

Noch in der vergangenen Woche hatte Animus im Interview mit Aria erzählt, dass er einen Bushido-Diss in der Hinterhand habe. Eine Reaktion von Bushido war zu erwarten, sie fiel jedoch überraschend aus: Der Berliner entschuldigte sich bei Animus öffentlich für vergangene Vorfälle.

Animus erzählte, dass er nicht irgendeinen Bushido-Diss am Start habe, sondern dass auf seinem Schreibtisch der "schlimmste" liege. Ab Minute 11:52 äußert er sich dazu, erwähnt aber auch, dass er - sollte es keine weiteren Spitzen vom egj-Boss geben - nicht vorhabe, diesen Diss zu veröffentlichen:

Animus beantwortet Fanfragen: Fler, Kay One, Sushi & ein Bushido-Disstrack (Interview) - On Point

22 Minuten Fanfragen mit Animus und natürlich gibt's einige Klassiker: Wie findest du Rapper X? Wie ist das Verhältnis zu Rapper Y? Feature mit Rapper Z? Dabei hat der Heidelberger fast nur Lob für seine Kollegen übrig, spricht aber auch über einen unveröffentlichten Disstrack, den Reggae-Künstler Gentleman, seinen Songs für alle Mamas da draußen und vieles mehr.

Die Message scheint bei Bushido angekommen zu sein und der Berliner - so scheint es - hat ebenso kein Interesse, den Konflikt weiter auszutragen. Darauf deutet jedenfalls ein Tweet hin, in dem er sich explizit bei Animus entschuldigt und sich für Props bedankt: 

Bushido on Twitter

Danke Animus für die netten Worte in Bezug auf CCN2. Tut mir leid wegen der Dinge in der Vergangenheit. Kommt nicht wieder vor. #hak

Allerdings ist es insbesondere der hak-Hashtag am Ende des Tweets, der einige Fans auf Twitter ein wenig an den Friedensabsichten Bushidos zweifeln lässt. Einige vermuten eine Provokation in Manuellsens Richtung: 

Bewährung on Twitter

@bushido Wie die Leute diese ekelhafte Ironie dahinter nicht verstehen und Bushido sich gerade zuhause die Hände reibt.

Eren Bedir on Twitter

@bushido Manuellsen fühlt sich jetzt wieder angesprochen #Bushido bester Mann !!! #hak

Ob wirklich eine erneute Provokation oder gar Ironie dahinter steckt, ist schwer zu sagen. Zunächst hoffen wir, dass es ein ernst gemeintes Friedensangebot ist.  

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