Kollegah soll 100.000 € für Jigzaw-Line bezahlen

Als Kollegah im Sommer 2018 für Jigzaw die 40.000 € Kaution hinterlegte, zahlte er diese nach eigenen Angaben mal eben aus der Portokasse. Jetzt soll das Alpha Music Empire Oberhaupt weitere 100.000 € auf den Tisch legen: Diesmal geht das Geld an die Töchter der Geissen Familie.

100.000 € von Kollegah an die Geissens: Verletzung der Persönlichkeitsrechte

Bereits im November letzten Jahres hatte das Landgericht in Mannheim den Rapper zu dieser Zahlung verurteilt, nun folgte die Urteilsbegründung. An die Töchter Davina und Shania müssen jeweils 50.000 € gezahlt werden. Der Grund ist eine schwerwiegende Verletzung des Persönlichkeitsrechts der Geissen-Töchter, im Song „Medusablick“ von Jigzaws Album „Post Mortem“. In der Line beschrieb Jigzaw – laut Gericht jenseits der Grenzen der Kunstfreiheit – was er mit den Geissen-Töchtern an deren 18. Geburtstag anstellen würde. Im Prinzip war die Zeile eine Vergewaltigungsfantasie gegenüber Minderjährigen. Die Line ist mittlerweile vom Song entfernt worden.

Kollegah will das Urteil noch nicht akzeptieren

Alpha Music Empire und Kollegah haben schon Revision eingelegt, sodass der Gerichtsstreit nun in die nächste Instanz vor das Oberlandesgericht in Karlsruhe geht. Die Geissens planen trotzdem schon mit dem Geld und verrieten, was mit den jeweils 50.000 € geschehen soll. Das Geld soll in Aktien angelegt werden, um den Töchtern zum 18. Geburtstag ein Auto zu kaufen.

In einer bereits gelöschten Story wünscht der selbsternannte Gönnjamin den beiden Töchtern: "Viel Spaß mit den neuen Wagen und allzeit gute Fahrt".

Für Kollegah ist es allerdings nichts Neues, dass ihn seine Singnings einiges an Geld kosten. Das Lehrgeld, welches er für Jigzaw gezahlt hat, erreicht trotz dieser Strafe immer noch nicht Gent-Level. Dieser hatte damals nach eigenen Angaben einen 400.000 € Vorschuss bezogen, chartete dann jedoch bloß auf Platz 30.

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Gerichtsurteil: Maxwell von der 187 Strassenbande muss 20.000 € zahlen

Gerichtsurteil: Maxwell von der 187 Strassenbande muss 20.000 € zahlen

Von Alina Amin am 03.06.2020 - 16:49

187-Mitglied Maxwell ist vom Amtsgericht St. Georg in Hamburg zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt worden. Der 27-jährigen Rapper wurde wegen Waffen- und Drogenbesitz angeklagt. Die Stuttgarter Nachrichten berichten, dass die Richterin sämtliche Vorwürfe im Wesentlichen bestätigt sehe.   

20.000 Euro Geldstrafe: Maxwell von 187 wegen Waffen- und Drogenbesitzes verurteilt

Hintergrund: Im April 2018 wurde Maxwells Wohnung - nachdem ein Verdacht auf gewerbsmäßigen Drogenhandel bestand - von Polizisten gestürmt. Während sich die ursprüngliche Annahme nicht bestätigte, fanden die Beamten laut Hamburger Morgenpost dafür 33 Gramm Marihuana, 0,39 Gramm Koks sowie einen Schlagring und ein illegales Klappmesser. Drei Monate später sollen in einem Auto mit Maxwell als Beifahrer Gras und das entsprechende Drehzeug gefunden worden sein. Alles andere als eine Überraschung für jeden, der schon einmal einen Song mit Maxwells Beteiligung gehört hat.

Das Urteil ist gestern Mittag ergangen, wobei Maxwell laut Focus in dem Gerichtsprozess eher seinem Anwalt das Wort überlassen hat. Dieser habe der vorsitzenden Richterin erklärt, dass ein Teil der gefundenen Drogen in der Wohnung seines Mandanten nicht ihm gehört hätten. Er hätte sich damals regelmäßig auf Tour befunden und habe deshalb zum besagten Zeitpunkt Bekannte bei sich wohnen lassen. Laut Richterin könne diese Erklärung nicht widerlegt werden. 

Maxwells Gerichtsurteil: Staatsanwaltschaft hat 31.000 Euro gefordert

Letztendlich ist Maxwell mit seiner Geldstrafe von 20.000 Euro noch vergleichsweise gut davongekommen. Die Staatsanwaltschaft hätte ursprünglich über 31.000 Euro (115 Tagessätze à 270 Euro) gefordert – sein Anwalt habe auf 8.100 Euro plädiert. Maxwell sei von der Polizei bei der Stürmung seiner Wohnung nämlich grob behandelt worden. 

Maxwell ist nicht das einzige 187-Mitglied, das sich dieses Jahr beim Amtsgericht in Hamburg melden musste. Erst im Februar wurde gegen Gzuz ein Haftbefehl erlassen, nachdem dieser nicht zu einem Gerichtstermin erschienen war. Mit der Zahlung einer Kaution von 100.000 Euro und Auflagen ging die Sache für ihn relativ glimpflich aus: 

UPDATE: Gzuz muss offenbar €100.000 Kaution hinterlegen, um frei zu kommen

UPDATE vom 19. Februar:Gzuz muss offenbar 100.000 Euro als Kaution hinterlegen, um wieder auf freien Fuß zu kommen und sich anschließend dreimal pro Woche bei der Polizei melden. Der Haftbefehl sei bereits gestern Nachmittag wieder ausgesetzt worden, wie die Bild unter Berufung auf einen Gerichtssprecher berichtet.Original-Meldung vom 18. Februar:


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