Kollegah sagt im Interview mit 16Bars.de , dass er höhere Plattenverkäufe von Sido und Bushido s Album 23 erwartet hätte.  Kollegah ging davon aus, dass das Album 23 Gold geht, sich also 100.000 Mal verkaufen würde ( Release: Bushido & Sido - 23 ).

Nach Kollegah s Aussage sind Bushido und Sido weit entfernt davon, für ihr Kollaboalbum eine goldene Platte zu bekommen. Das verwunderte Kollegah , denn:

"Ich gönn jedem seinen Erfolg, ist aber trotzdem ein bisschen verwunderlich. Ich hätte schon gedacht, dass die ein bisschen mehr verkaufen. Die haben natürlich mehr verkauft als ich, haben solide verkauft, aber ich hatte schon gedacht [...], dass so die beiden Fan-Bases von denen, so zusammenkommen, dass die Gold gehen, wovon sie weit entfernt sind. Und ich würde das jetzt gar nicht runter reden von denen, wenn die nicht damit angefangen hätten.  Die wollen ja meinen Platz 5 so aussehen lassen, von wegen: 'Ja, der hat ja nur halb so viel verkauft wie wir.' Ich rede eigentlich nie so gerne über Verkaufszahlen, das macht man eigentlich nicht, aber so wie das teilweise dargestellt wird, da darf man nicht alles glauben."


Kollegah reagierte auf einen Forum-Post im Bushido- Forum, in dem der Forum-Admin angab, dass zwischen den Plattenverkäufen von 23 und Bossaura Welten liegen würden. Kollegah :

"Ja, schönen Gruß [...]. Geh mal raus, such dir mal 'ne Freundin, guck mal, dass du ein bisschen Geschlechtsverkehr bekommst und häng nicht den ganzen Tag im Forum rum und schreib irgendwelche Romane, die keiner wissen will. Guck mal, dein Idol, Bushido , der ist Millionär, der hat genug Erfolg [...]. Kriegst du dafür eigentlich einen Cent? Kriegst du dafür irgendwas? Also der Typ kann einem echt leidtun, ganz ehrlich."

Das komplette Interview findest du auf der zweiten Seite.

Kollegah spricht im Interview mit 16bars über seine Erwartungshaltung gegenüber dem Sido s   und Bushido s   Kollaboalbum 23 . Kollegah ging davon aus, dass die Platte mit Gold ausgezeichnet werden würde. Seiner Aussage nach, sind Sido und Bushido von diesem Ziel weit entfernt. 

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Nach über 20 Jahren: Die RBA gibt ihr Ende bekannt
Rba

Nach über 20 Jahren: Die RBA gibt ihr Ende bekannt

Von Till Hesterbrink am 22.09.2020 - 14:31

Die "Reimliga Battle Arena" schließt ihre Pforten. Die Battle-Liga, bei dem absolute Topstars wie Kollegah, Cro oder auch Juju mit ihrer Karriere begonnen haben, wird nicht mehr fortgeführt. Scheinbar nahm das Interesse in den letzten Jahren so rapide ab, dass es sich nicht mehr lohnt, die Liga weiterzuführen.

RBA wird geschlossen: Zu wenig aktive Mitglieder

In einem längeren Facebook-Posting erklärt mit "kay" einer der Administratoren der Seite, dass die RBA in ihrer aktuellen Form nicht mehr fortgeführt wird. Ob es jemals wieder etwas unter dem Namen "RBA" geben wird, sei im Moment noch unklar. Als Grund für die Schließung führt kay an, dass es in den letzten Jahren immer schwieriger wurde, aktive Mitglieder zu motivieren. Sowohl mangele es an Künstler*innen, die Bock hätten, als auch an Usern, die voten würden.

"Ich möchte auch nicht einmal im Jahr 'drohen', dass wir zumachen, damit wir wieder aktive Member finden, die für uns Voten wollen. Das ist nicht zielführend und sorgt eigentlich für Frust."

Liebe Facebook "Fans" und Freunde der RBA, wir bzw. ich haben uns entschieden, die RBA nicht mehr weiterzubetreiben. Es...

Gepostet von RBA - Offizielle FB Page am Montag, 21. September 2020

Über 20 Jahre hielt sich die Liga als fester Bestandteil der deutschen Raplandschaft. Mittlerweile habe sich das Konzept wohl aber überdauert. Da viele Mitglieder loslassen konnten, tun dies nun auch die Veranstalter. So wird es entweder ab Oktober oder November keine Battles mehr geben. Neuanmeldungen werden ebenfalls alsbald nicht mehr angenommen.

Was mit dem bis heute genutzten Forum passiert, ist noch unklar.

"Es ist seit den RBA-Battles viel geschehen": RBA als Sprungbrett für Kollegah, Cro, Juju & viele mehr

Einige Deutschrap-Stars gaben ihr Rapdebüt in der RBA. Der prominenteste dürfte wahrscheinlich Kollegah sein, welcher damals unter den Namen "DERKOLLEGAH" und "young latino" auf der Plattform gegrindet hat. Der halbkanadische Boss machte nie einen Hehl aus seiner Battlerap-Vergangenheit und erwähnte die Liga immer wieder in seinen Tracks.

Aber auch Artists, die man nicht so sehr mit dem Battlerap verbindet, waren in der RBA am Start. Cro mischte dort in den virtuellen Schlagabtauschen unter dem Namen Lyr1c mit. 2015 gab er sogar ein kurzzeitiges Comeback und lud erneut Runden hoch.

Platin-Rapper gibt RBA-Comeback

Von HHRedaktion am 20.08.2020 - 13:36 Cro ist zurück! Mit neuem Sound (" Fall auf"), neuer Maske und einer innovativen Promophase lässt er kaum einen Stein auf dem anderen. Er nimmt sich diese künstlerische Freiheit, obwohl sein letztes Album " tru." den kommerziellen Erwartungen eher nicht gerecht geworden ist.

Casper, K.I.Z., die 257ers oder Juju gaben ebenfalls in der RBA ihre Rapkünste zum Besten. Mit dem Aus stirbt nun also nicht nur eine Online-Liga, sondern auch ein Stück Deutschrap-Geschichte. Administrator kay blickt wohl mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Arena zurück.

"Ich bin seit 1998 dabei und hatte viel viel Spaß, oft auch viel Frust [...] Ich möchte mich aber an die guten Zeiten erinnern."


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