YouTuber Mois gründet eigenes Label Keller GmbH

Der YouTuber Mois gründet sein eigenes Label. In einem Video führt Mois seine Zuschauer durch die Räumlichkeiten der Keller GmbH. Im Laufe der rund zwölf Minuten erfährt man schließlich, das es sich nicht nur um ein Studio für seine YouTube-Videos handelt, sondern die Keller GmbH auch ein Musiklabel sein wird.

Epische Room Tour in Keller GmbH

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Mois gründet Label Keller GmbH

"Ich möchte nicht zu viele Dinge zu verraten. Nur so viel, dass das ein Musikstudio ist und Keller GmbH ein Musiklabel sein wird."

Mois erklärt, viel Liebe und Geld in sein Musik in sein Studio gesteckt zu haben. Er habe in das Projekt etwa viermal mehr Geld investiert, als er mit seinen YouTube-Videos bisher verdient habe.

Kontakte und Hintergrundwissen sollen zum Erfolg führen

Der Labelgründer hat nicht nur viele Kontakte in das Rap-Business und dreht regelmäßig Videos mit Rapgrößen wie Kollegah, Capital Bra und Samra. Seine Kompetenzen sieht Mois auch in seinem Wissen über die Hintergründe und Abläufe im Rapgeschäft. Selbstbewusst erklärt er:

"Ich weiß, wie die Labels funktionieren. Ich weiß ganz genau, was sie alles falsch machen."

Neben den Neuigkeiten um sein Label, wirbt der YouTuber auch für neue Formate auf seinem YouTube-Kanal. Diese könnten auch für Rapfans interessant sein. Beispielsweise sollen Videos erscheinen, in denen Rapper ihre neuen Tracks erklären dürfen. Mois nennt dieses Format "Genius auf Deutsch". Auch Zuschauer möchte Mois in das Gebäude der Keller GmbH einladen.

Der Keller war bisher ein Meme

Die rund 930.000 Abonnenten des YouTubers mögen nur wenig überrascht über den Namen des Labels sein. Seit dem Beginn seiner YouTube-Karriere benutzt Mois den Begriff "Keller GmbH" als Meme und veröffentlichte vor drei Monaten auch den Track "Keller oder Cockschelle" mit Sun Diego.

Aus dem Kriegsgebiet zur Labelgründung

Mois macht deutlich, dass die Labelgründung keine Selbstverständlichkeit für ihn ist. Noch im März 2018 berichtete er auf YouTube von seiner Herkunft aus einem Kriegsgebiet und der schwierigen Auswanderung nach Europa.

"Ich dachte vielleicht, wenn ich dieses Video mache, ist es vielleicht eine Motivation für euch. Es war ja nur ein Traum. Es war nur ein Witz, ein Spaß. Jetzt besteht das wirklich."

Mois erklärt abschließend, dass sich die Keller GmbH auf verschiedenen Sektoren bewegen wird. Sowohl die Abonnenten seiner YouTube-Videos als auch Rapfans dürften also gespannt verfolgen, was in Zukunft aus dem Keller des YouTubers zu hören sein wird.

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"Mois erklärt, viel Liebe und Geld in sein Musik in sein Studio gesteckt zu haben."

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Mois führt Asche-Beef mit weiterem Video fort

Mois führt Asche-Beef mit weiterem Video fort

Von Michael Rubach am 11.01.2021 - 20:33

Mois hat mit einem halbstündigen Statement auf den kaum kürzeren Asche-Song "HIStory" geantwortet. In dem neuen YouTube-Video mit dem Titel "Ach Aschenberg Ach betont er, die Aussagen des Disstracks "auseinandernehmen" zu wollen. Mit dieser Herangehensweise hat er es offenkundig weiterhin auf die Glaubwürdigkeit von Asche abgesehen. Mois hatte Asche vor einigen Tagen in einem Video dafür kritisiert, sein Image als vom Krieg gebeutelter Tschetschene hauptsächlich erfunden zu haben. An dieser Kritik hält Mois fest. Dass Asche seine "Herkunft verleugnet", sei für Mois "armselig". Auch Bushidos Reaktion auf den Track "HIStory" hat man im Lager von Mois registriert.

Angebliche Erpressung, Studio-Schlägerei & Kollegah: Mois bezieht Stellung

Bevor Mois die für ihn relevanten Passagen des Tracks durchgeht, unterstellt er Asche zum wiederholten Mal bei seinem Äußeren kosmetisch nachgeholfen zu haben. Ebenso stellt er die Behauptung auf, dass sich Asche selbst und absichtlich die Narbe in seinem Gesicht zugefügt habe. Offenbar möchte Mois so noch einmal unterstreichen, für wie fake er Asche hält.

Danach hangelt er sich am Inhalt des Disstracks entlang. So erzählt Asche in "HIStory" von angeblichen Erpressungsversuchen seitens Mois. 100.000 Euro sollen gefordert worden sein. Diesen Punkt streitet Mois ab: "Falls ich dich erpresst haben soll, zeig mir, wo ich dich erpresst haben soll."

Asche-Track "HIStory" zusammengefasst: Tschetschenien, richtiger Name & Mois-Disses

Eine weitere Behauptung auf "HIStory": Mois sei in Asches Studio in eine Schlägerei verwickelt gewesen. Laut Mois entspricht auch diese Darstellung nicht der Wahrheit. Er erinnere sich generell nur an einen einzigen Tag in Asches Studio. Durch seine ständige YouTube-Präsenz sei es zudem extrem unwahrscheinlich, dass er vollkommen unbemerkt Spuren einer Prügelei davongetragen hätte.

"Ich weiß nicht genau, was er meint. Fakt ist: Ich dreh jeden Tag ein Video und man sieht mein Gesicht jeden Tag."

Asche wirft Mois in seinem Track außerdem vor, sich nicht aus eigener Kraft zu einem derart reichweitenstarker YouTuber entwickelt zu haben. "Sunny und Kolle hab'n dich gemacht", rappt das Alpha Music-Signing und benennt so Kollegah und Sun Diego als Ursprung für den Erfolg von Mois.

Hierauf entgegnet Mois, dass diese Argumentation höchstens von neunjährigen Kindern kommen würde. Er sei durch Arbeit und Fleiß auf dieses Erfolgslevel gekommen.

"Alim hat Mois erschaffen. Alim hat Mois mit drei Videos am Tag seit vier Jahren erschaffen."

Mois über Bushido & die Sentino-Line

Mois hat offenbar wahrgenommen, dass Bushido via Insta-Story zum Hören des Asche-Tracks ermutigt hat. Dieser Move sei aus der Perspektive des Anführers der Keller GmbH "sehr wild". Mois rät Bushido, sich aus solchen Angelegenheiten rauszuhalten. Ein paar freundliche Grußworte spricht Mois hingegen in Richtung von Sentino aus. Der Track "Yayo", an dem Sentino laut Credit-Angaben zusammen mit Kollegah und Asche gearbeitet hat, sei "heftig geschrieben".

Asches "HIStory": Reaktionen von Bushido, Mois, Sentino & mehr

Schlussendlich nimmt sich Mois noch ausgiebiger Zeit, um über die wohl umstrittenste Stelle auf Asches Track zu sprechen. Dieser rappt, dass in der Mutter einer nicht eindeutig benannten Person der "halbe Ostblock" gesteckt habe. Mois erklärt, dass er aufgrund des Kontextes zunächst davon ausgehen musste, dass dabei der Name seines Sohnes unkenntlich gemacht wurde. Dass dem womöglich nicht so ist, offenbart Asche in seiner Insta-Story. Er zeigt dabei eine Sequenz, aus welcher hervorzugehen scheint, dass er an der entsprechenden Stelle über Sentino rappt. Ob dessen Name schon immer dort platziert war, zieht Mois bereits in Zweifel.

Zudem wertet Mois die vorherige Zensur des Namens als absichtliche Doppeldeutigkeit, die er als "ehrenlos" bezeichnet. Die Klarstellung, dass sich die Line ausdrücklich gegen Sentino richten würde, sei ganz bewusst so kurz vor dem angekündigten Video gekommen. Asche wolle die aktuelle Aufmerksamkeit um seine Person möglichst lange ausnutzen. Damit ist das Thema für Mois auch noch nicht gegessen. Bereits morgen um 18 Uhr soll ein neues Video über Asche erscheinen. Mois schickt auf Instagram vorweg: "Morgen drehen wir richtig durch."

Hier kannst du das aktuelle Statement von Mois in voller Länge sehen:


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