Kay One mit offenem Brief an Bushido: "Noch mehr Fake geht nicht..."

Schon seit drei Jahren befindet sich Bushidos Disstrack gegen Kay One, der sich wie ein Lauffeuer durch die Rap-Medien verbreitete, im Netz.

Leben und Tod des Kenneth Glöckler wurde mittlerweile weit über 39 Millionen Mal angeklickt und zählt wohl zu den aufsehenerregendsten Disstracks unserer Rapgefilde.

Anlässlich des dritten Geburtstages postete Bushido das Video gestern auf Facebook mit den Worten: "Du bist heute drei Jahre alt geworden! Der beste Disstrack aller Zeiten. Danke dass es dich gibt!"

Kay nahm den Post nun zum Anlass, um einen offenen Brief bzw. Post an seinen Kontrahenten zu richten. Darin heißt es, dass der Beef zwischen ihm und Bushido eigentlich längst ad acta gelegt sei und auch nicht wieder hochgekocht werden würde.

Außerdem gibt er zu bedenken, dass Bushido den "Geburtstag" seines Disstracks feier, während er selbst umgehend Kays Diss auf Youtube sperren ließ. 

"Noch mehr Fake geht nicht. Lüg mal weiter die Leute da draußen an...Gestern postest du noch irgendeine verschissene Geburtstagstorte von deinen Kindern, machst auf Bilderbuch- Papa und heute bist du wieder Gangster und provozierst hier rum?", heißt es weiter im Text.

Bushido äußerte sich bislang nicht zu Kay Ones Antwort. Ob es dazu überhaupt kommt, bleibt fraglich.

Bushido das Thema ist doch durch alter ...

Bushido das Thema ist doch durch alter ... irgendwann ist auch mal gut. Oder steht irgendein Release an ? Ich wollte das Thema eigentlich nie mehr aufmachen Aber Danke ,dass du MEINEN Disstack sperren lassen hast ;-) Was war das überhaupt für ein beschissenes Battle damals ?!

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Kommentare

2Pac war ein Rapper. Bushido, Kay one, Shindy, Ali Bumaye usw. sind lächerliche Witzfiguren!

Der Mann macht sich lächerlich

Ganz Rap Hip Hop macht sich total lächerlich und das nicht erst seit gestern...diese ganzen auf überkrass machenden Gangster

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Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


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