Kanye West reagiert auf aktuelle Vorwürfe von Drake

Drake enttäuschte seine Fans vor wenigen Tagen mit der Aussage, dass es wohl doch nicht zur geplanten Kollaboration zwischen ihm und Kanye West kommen würde. Grund dafür sei Kanyes Aussage gewesen, dass Künstler wie Drake zu oft im Radio gespielt werden würden und dadurch Talente wie Kid Cudi und Frank Ocean untergingen.

Ein Paparazzo konfrontierte Kanye jetzt mehr oder weniger mit den Vorwürfen, indem er sagte: "Ich stimme dir zu! Drake wird viel zu oft gespielt!" Daraufhin antwortete Kanye nur: "Das habe ich nie gesagt."

Das kurze Gespräch wurde aufgenommen. Ebenso wie Kanyes Rant bei einem Gig in Sacramento, sodass er eigentlich nicht leugnen kann, sich nicht negativ über Drake geäußert zu haben. Immerhin hieß es dort, dass Radiosender bezahlt werden würden, um "Bullsh*t" zu spielen und Kanye nannte im selben Satz Drake als Beispiel.

Dieser sei zwar ein großer Künstler, aber dennoch nicht so groß wie der vermeintlich unterschätzte Kid Cudi oder Frank Ocean.

Kanye Denies Saying Drake's Music Is Overplayed: 'I Never Said That'

Monday, February 20, 2017 - Kanye West arrives at an office in Woodland Hills, CA and when asked about igniting a feud with Drake over allegedly saying that Drake's music is overplayed, West responds, "I never said that!"

Doch keine Kollabo: Warum Drake sich nun von Kanye West distanziert

Nichts hatten Fans wohl so sehnlichst erwartet wie eine Kollabo zwischen Drake und Kanye West. Diese wurde jetzt aber scheinbar erst einmal auf Eis gelegt.Wieso es doch nicht mehr zu einer Zusammenarbeit kommen wird, erklärte Drake nun in einem Interview.

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"Mozart oder Beethoven": Jack Harlow würdigt Kanye Wests "Donda"-Kampagne

"Mozart oder Beethoven": Jack Harlow würdigt Kanye Wests "Donda"-Kampagne

Von Michael Rubach am 24.10.2021 - 13:15

Jack Harlow ist gerade an der Spitze angekommen. Der US-Rapper steht zusammen mit Lil Nas X und dem Song "Industry Baby" auf dem ersten Platz der US-Charts. Als Co-Writer und Co-Producer hat bei dem Track ein gewisser Kanye West mitgewirkt. In einem neuen Interview mit der britischen Ausgabe der GQ spricht Jack Harlow nun über Ye und verteidigt dessen künstlerische Entscheidungen rund um die zerfahren wirkende Veröffentlichung des Albums "Donda".

Jack Harlow erkennt bei Kanye Wests "Donda" eine größere Vision

Listening-Events wie Messen, der zwischenzeitliche Einzug in ein Football-Stadion, nachträgliche Änderungen am bereits veröffentlichten Album, permanente Vollmaskierung: Was denkt Jack Harlow über die Art und Weise, wie Kanye sein aktuelles Album "Donda" der Welt präsentierte? Bei der Antwort kommt Taylor Swift ins Spiel.

So enterte Kanye bei den VMAs 2009 bekanntlich die Stage, um darauf hinzuweisen, dass nicht die Pop-Sängerin, sondern Beyoncé einen Award verdient habe. All die kuriosen Momente, die mit dem "Donda"-Release zusammenfallen, werden laut Jack Harlow (jetzt auf Apple Music streamen) nun ebenfalls dazu beitragen, dass diese Phase in Kanyes Karriere nicht so schnell in Vergessenheit gerät. Kanye plane auf lange Sicht.

"Ich denke, er sieht sich als Mozart oder Beethoven. Ich denke, er macht sich keine Sorgen darüber, wie es jetzt aussieht, sondern wie es in 100 Jahren aussehen wird. Nehmen wir, wie die Taylor-Swift-Situation gelaufen ist: Zu dem Zeitpunkt waren alle aufgepeitscht, aber jetzt behandeln die Leute diesen Moment als ikonisch. Es ist für mich faszinierend zu sehen, was er als nächstes macht. An den 'DONDA'-Roll-out werden sich die Leute noch Jahre erinnern."

("I think he sees himself as Mozart or Beethoven. I think he’s worried, not about what it looks like now but what it will look like in 100 years. Take what happened with the Taylor Swift situation: at the time it was all pitchforks, but now people treat that as iconic.  I am always fascinated to see what he does next. This 'DONDA' roll-out, people are going to remember that for years.")

Kanye hat sich selbst schon mit Picasso, Michelangelo oder Walt Disney verglichen. Mit Mozart und Beethoven fügt Jack Harlow dieser illustren Auswahl nun noch zwei der wohl bekanntesten Komponisten überhaupt hinzu. Er sieht bei Kanyes künstlerischer Arbeit zudem einen weiteren Punkt hervorstechen. Ye lege darin auch seine verletzliche Seite offen. Diese Wahrhaftigkeit würden Menschen wertschätzen. Als Beispiel nennt Jack Harlow den Song "All Falls Down". Einen Track über Konsumverhalten und eigene Unzulänglichkeiten.

"Aber ich denke, die Leute wissen Wahrheit zu schätzen und ich denke, wenn man Typen wie Kanye und Songs wie 'All Falls Down' hat, wo er sich so verletzlich zeigt … Es hat das Leben so vieler Menschen verändert. Im Gegensatz zu 'Hier ist, warum ich der Krasseste bin', ist es "Hier ist, warum ich nicht der Krasseste bin."

("But I think people appreciate truth and I think when you have guys like Kanye and songs like 'All Falls Down' and being that vulnerable… It changed so many people’s lives. As opposed to ‘Here’s why I am the shit,’ it’s ‘Here’s why I am not the shit.")

Das komplette Interview mit Jack Harlow kannst du hier nachlesen.

Neulich hat er außerdem Eminem eingeschätzt:

"Eminem wird unterbewertet": Jack Harlow mit Ansage an junge Rap-Fans


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