Juju triggert mit Twitter-Posts Fler & Katja Krasavice

Juju zog gestern viel Aufmerksamkeit auf sich, nachdem sie in einem Post erklärte, dass ihr beim Anblick von Deutschrap in 2021 "nicht mal mehr das Ali As Feature peinlich" sei. Daraus entwickelte sich ein Schlagabtausch mit Fler und Katja Krasavice.

Fler & Katja Krasavice: Juju legt sich mit der Szene an

Nach ihrem Post zu vergangenen Feature-Tracks fragte ein Fan die Berlinerin nach einer Zusammenarbeit mit Fler. Diese erklärte in nun gelöschten Tweets, dass eine solche nicht mehr möglich wäre. 

"Ich weiß, dass er weiß, dass es nicht mehr möglich wäre."

Damit spielte sie auf Flers "Million Dollar A$$"-Line "Ich hab' Juju nicht gebangt, doch sie würde gerne /
Und ich weiß, dass sie weiß, dass es möglich wäre" an.

Katja Krasavice ft. Fler - Million Dollar A$$ [Video]

Sodann führte sie aus, dass ein Feature eigentlich in Planung gewesen sei. Fler habe sie aber "nicht respektiert" und deshalb bei ihr "verk*ckt". Darum hätte er dann einen Song mit einer YouTuberin gemacht. Juju nannte dabei keinen konkreten Namen. Für Fans war aber klar, dass sie damit auf Katja Krasavice abzielte.

Fler reagierte prompt auf die Ex-SXTN-Rapperin und nutzte ihre Tweets als Anlass, um den Sale seiner jüngsten Maskulin-Kollektion zu bewerben. Natürlich nicht ohne Seitenhieb:

Katja Krasavice reagiert auf Jujus Tweets

Auch Katja Krasavice reagierte auf Jujus Tweets. In ihrer Instagram-Story rief sie ihre Follower ironisch dazu auf, ihrer Kollegin doch auf Instagram zu folgen, damit diese "sagen kann, sie hat jetzt [eine Million Follower] auf Instagram". Im Nachgang erklärte sie, wie frech es sei, dass Rapperinnen so lange für ihre erste Million auf Instagram bräuchten. Katja Krasavice hat aktuell 2,6 Millionen Follower auf Instagram, während Juju aktuell bei knapp einer Million ist.

Fler hat nun einen Screenshot aus dem persönlichen Instagram-Chat zwischen Juju und Katja gepostet. In diesem reagiert Juju auf Katjas Story und fragt sie, ob sie "echt beleidigt" sei weil sie sie eine YouTuberin genannt habe. Sie hätte gedacht, sie sei eine. Außerdem habe sie es eigentlich auf Fler abgezielt hatte.

"Wollte eigentlich Fler dissen aber naja"

Dazu kündigt Fler noch eine Antwort an die "kleine Zicke" an.

Katja geht ebenfalls erneut auf Juju ein, indem sie sie in ihrer Story zu einem "Dankeschön" auffordert. Es sei angebracht, da sie als YouTuberin mit einem Nummer-1-Album Juju über Nacht eine Million Follower beschert hätte.

Nach einigen Wochen Twitter-Pause kommen Jujus provokante Tweets doch recht überraschend. Diese könnten auf eine beginnende Promophase und damit auch neue Musik von der Rapperin hindeuten.

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"Extrem enttäuschend": Mac Millers Familie kritisiert kommende Biografie

"Extrem enttäuschend": Mac Millers Familie kritisiert kommende Biografie

Von Michael Rubach am 09.05.2021 - 13:41

Ein neues Buch über Mac Miller wird von der Familie des 2018 verstorbenen US-Rappers schon vor der Veröffentlichung beanstandet. Das Werk mit dem Titel "Most Dope: The Extraordinary Life of Mac Miller" schade der Legacy des Künstlers. Der Autor Paul Cantor lässt diese Vorwürfe so nicht stehen.

Mac Millers Familie spricht sich gegen Biografie aus

In einem Beitrag auf Instagram macht unter anderem die Mutter von Mac Miller ihren Standpunkt klar.

"Dieses Buch ist nicht von Malcolms Familie autorisiert oder gebilligt und wurde von einem Autor geschrieben, zu dem Malcolm keine Beziehung hatte."

In dem Statement heißt es weiterhin, dass Paul Cantor keinen "bedeutsamen Zugang" zu denen gehabt hätte, die dem US-Rapper am nächsten standen. Dies würde Freunde, Familie und Kollabo-Partner einschließen. Als Cantor das Projekt begonnen habe, sei er zudem darauf aufmerksam gemacht worden, dass sich Freunde und Familienangehörige damit nicht wohl fühlen würden. Ein Buch ohne Quellen aus dem engsten Umkreis hätte außerdem einen negativen Einfluss auf das Vermächtnis von Mac Miller (diesen Artist auf Apple Music streamen).

Auch das Release Date des Buches wird problematisiert. So ist die Veröffentlichung des Ganzen für den 18. Januar 2022 angekündigt – einen Tag vor Mac Millers Geburtstag. Dieser Termin ist aus Sicht der Familie ein Marketingmove. Dies sei "ausbeuterisch und extrem enttäuschend".

Streit um Mac Miller-Biografie: Autor wehrt sich gegen Kritik

Auf dem Portal Page Six hat sich Autor Paul Cantor zu Wort gemeldet. Er nehme die Behauptungen der Familie von Mac Miller nicht auf die leichte Schulter. Die Situation sei bedauerlich. Dennoch sei er ein Journalist mit reichlich Berufserfahrung, der immer "fair und ehrlich über die größten Prominenten und Menschen in den kleinsten Ecken des Alltags berichtet hat."

Er habe respektiert, dass sich die Familie von Mac Miller gegen eine Zusammenarbeit im Rahmen der Arbeit an der Biografie entschieden hat. Nichtsdestotrotz habe er für sein Buch "unzählige Stunden" Interviews mit Personen aus Mac Millers Umfeld geführt.

"Dieses Buch wurde mit Liebe und Sorgfalt angegangen. Und die Freunde von [Mac Miller] und andere ihm nahestehende Personen sowie zahlreiche Personen in der Musikindustrie sprachen bereitwillig mit mir. Ich habe unzählige Stunden Interviews geführt, von denen viele emotional und aufschlussreich waren."

Auch der Beschreibungstext auf Amazon verweist auf diese Interviews. Demnach habe Cantor sogar frühere Mitbewohner*innen getroffen. Bereits 2019 hatte sich Mac Millers Mutter auf Instagram gegen diese Biografie über ihren Sohn ausgesprochen.

Den Segen der Familie hat hingegen ein anderes Buch. Das von Donna-Claire Chesman verfasste "The Book of Mac: Remembering Mac" soll im Herbst 2021 erscheinen.


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