Haftbefehl, Cro, Genetikk, Ufo361, Jamule & mehr im Deutschrap-Update

Zum April-Ende erwartet uns noch einmal einer der bislang stärksten Release-Fridays in diesem Jahr. Unzählige Alben und langersehnte Single-Tracks erblickten heute das Licht der Welt. Darunter auch der neuste Song unserer Coverstars Genetikk, die das unglaubliche Brett "German Angst (Der Traum ist aus) mit einem äußerst wilden Rio Reiser-Sample veröffentlicht haben.

Neue Alben: Haftbefehl & Cro

Haftbefehl meldet sich nach einer für ihn sehr untypisch kurzen Pause bereits mit seinem nächsten Album zurück, "Das Schwarze Album". Wie bereits durch die Singles angeteast, gibt es trotz Frühlings-Release wieder absolute Räubermusik. Bazzazian zieht dafür mal wieder alle Register und liefert Beats ab, die nicht von dieser Welt sind. In unsere Playlist hat es die Kombi von Hafti-Abi, Milonair und Haiyti "Cripwalk aufm Kopf" geschafft.

Cro hat sein Doppelalbum "trip" veröffentlicht. Für die zur Feier des Tages releaste Single "Blessed" hat er sich Capital Bra als Featuregast gesichert. Zum zugehörigen Video konnten die beiden leider nicht persönlich erscheinen. Dafür haben sie allerdings zwei lebensechte Doubles geschickt.

Neue Alben: Ufo361, Haze & Jamule

Ufo361 droppt sein neues, nach seinem Label benanntes Album "Stay High". Auf insgesamt 16 Songs gibt es wieder absolut futuristischen Sound vom Berliner. In unsere Playlist ist er mit seinem Hit "Pinky Ring" gekommen.

Jamule veröffentlicht ebenfalls sein neues Album "Sold". Der LiP-Künstler kriegt dabei für den Track "Gasolina" tatkräftige Unterstützung von seinem Labelboss PA Sports. Kürzlich trat Jamule zudem beim ersten Red Bull Soundclash im kleinen Rahmen in der Studio Edition gegen Nimo an.

Auch Haze hat sein neues Werk "TagMond" rausgehauen. Auf dem Track "Benz Coupé 320" wird der Alte Schule-Rapper von 2ara unterstützt. Gemeinsam liefern die beiden einen absoluten Oldschool-Kopfnicker.

Außerdem sind diese Woche neu in der "Groove Attack by Hiphop.de"-Playlist: Nash, OG Locke, Marteria, Kalazh44, Mosh36, HeXer, Sam Sillah und viele mehr.

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OZ über Deutschrap: "95% sind einfach respektlos gegenüber deutschen Rap-Fans"
Oz

OZ über Deutschrap: "95% sind einfach respektlos gegenüber deutschen Rap-Fans"

Von Djamila Chastukhina am 31.07.2021 - 15:00

Der Schweizer Producer OZ, der unter anderem für Künstler wie Travis Scott, Drake und Shindy produziert hat, gab vor Kurzem auf Twitter seine Sicht auf Deutschrap bekannt. Der 29-Jährige bezeichnet deutschen Rap als einen "Mix aus Statements und schlechter Musik" und bekam daraufhin zahlreiche Meinungen aus der Community sowie von anderen Artists.

Kanye West-Produzent Mike Dean reagiert auf OZs Tweet und gibt Props an Genetikk

OZ (jetzt auf Apple Music streamen), der durch seine Arbeit mit US-amerikanischen Rappern und Producern Kontakte in vielen Ländern hat, zog mit seinem Tweet über die deutsche Rapszene zahlreiche Reaktionen an. Gestern schrieb er:

"Deutscher Rap ist ein Mix aus Statements und schlechter Musik, sehr schlechter Musik."

Neben Fans, die in den Kommentaren seine Aussage diskutieren, meldet sich auch Producer-Kollege Mike Dean zu Wort. Der 56-Jährige ist unter anderem für seine Arbeit mit Kanye West, Jay-Z, Travis Scott oder The Weeknd bekannt. Er nennt OZ ein Gegenbeispiel zur "schlechten Musik" und sagt, dass Genetikk geile Musik machen und gute Samples benutzen.

Auch Genetikk, die in der Vergangenheit bereits mit Mike Dean gearbeitet haben, äußern sich zur Thematik und behaupten, dass es in der US-amerikanischen Szene nicht anders zugehe:

OZ fügt hinzu: 95% im Deutschrap seien "respektlos"

Heute möchte der Künstler seine Aussage etwas konkreter formulieren. Seiner Meinung nach gibt es in Deutschland nämlich auch kreative Artists, die gute Musik machen. Diese Artists seien jedoch in der Unterzahl, laut OZ machen sie nämlich nur etwa 5% der Szene aus:

"Lasst mich folgendes hinzufügen: Es gibt 5% mit geiler, kreativer Musik in Deutschland. Aber die anderen 95% sind einfach respektlos gegenüber deutschen Rap-Fans (inkl. mir)"

Die Community ist gespalten: Einige stimmen ihm zu, andere sehen sehr viel Potenzial in deutschen Artists. Hier ein paar Eindrücke:


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