Grammy-Nominierungen: Kendrick rekordverdächtig, Disstrack und Oscar-Gewinner nominiert

Die Nominierungen für die 58. Grammy Awards-Verleihung am 15. Februar sind raus und Kendrick Lamar thront über allen anderen Künstlern. Mit insgesamt 11 Nominierungen könnte er der große Star des Abends werden.

K-DotTo Pimp a Butterfly ist als Album of the Year nominiert und der Song Alright könnte vier Awards gewinnen. Wenn er tatsächlich in allen Kategorien gewinnen sollte, würde er den geteilten Rekord von Michael Jackson (1984) und Santana (2000) mit je acht Awards in einer Nacht sogar übetreffen und sich in den Grammy-Geschichtsbüchern verewigen. In der Liste der meisten Nominierungen in einer Nacht steht er jetzt auf Platz 2 hinter Michael Jackson (12x 1984) und vor Lauryn Hill, Eminem und Beyonce (je 10x).

Mit Glory von Common und John Legend ist ein Oscar-Gewinner als Best Rap/Sung Collaboration nominiert.

Auch interessant: Drake kann mit seinem Meek Mill-Disstrack Back to Back in der Kategorie Best Rap Performance gewinnen. Die komplette Liste gibt es auf Grammy.com. Hier alle Nominees aus den Bereichen Hiphop und RnB:

Record of the Year

“Really Love” D’Angelo and the Vanguard

“Uptown Funk,” Mark Ronson featuring Bruno Mars

“Thinking Out Loud,” Ed Sheeran

“Blank Space,” Taylor Swift

“Can’t Feel My Face,” the Weeknd

Album of the Year

Sound & Color, Alabama Shakes

To Pimp a Butterfly, Kendrick Lamar

Traveller, Chris Stapleton

1989, Taylor Swift

Beauty Behind the Madness, The Weeknd

Song of the Year

“Alright,” Kendrick Lamar

“Blank Space,” Taylor Swift

“Girl Crush,” Little Big Town

“See You Again,” Wiz Khalifa featuring Charlie Puth

“Thinking Out Loud,” Ed Sheeran

Best Pop Solo Performance

“Heartbeat Song,” Kelly Clarkson

“Love Me Like You Do,” Ellie Goulding

“Thinking Out Loud,” Ed Sheeran

“Blank Space,” Taylor Swift

“Can’t Feel My Face,” The Weeknd

Best Pop Duo/Group Performance

“Ship to Wreck,” Florence + the Machine

“Sugar,” Maroon 5

“Uptown Funk,” Mark Ronson featuring Bruno Mars

“Bad Blood,” Taylor Swift featuring Kendrick Lamar

“See You Again,” Wiz Khalifa featuring Charlie Puth

Best Dance Recording

“We’re All We Need,” Above & Beyond featuring Zoë Johnston

“Go,” The Chemical Brothers

“Never Catch Me,” Flying Lotus featuring Kendrick Lamar

“Runaway (U & I),” Galantis

“Where Are Ü Now,” Skrillex and Diplo with Justin Bieber

Best R&B Performance

“If I Don’t Have You,” Tamar Braxton

“Rise Up,” Andra Day

“Breathing Underwater,” Hiatus Kaiyote

“Planes,” Jeremih featuring J. Cole

“Earned It (Fifty Shades of Grey),” The Weeknd

Best R&B Song

“Coffee,” Miguel

“Earned It (Fifty Shades of Grey),” The Weeknd

“Let It Burn,” Jazmine Sullivan

“Really Love,” D’Angelo and the Vanguard

“Shame,” Tyrese

Best Urban Contemporary Album

Ego Death, The Internet

You Should Be Here, Kehlani

Blood, Lianne La Havas

Wildheart, Miguel

Beauty Behind the Madness, The Weeknd

Best R&B Album

Coming Home, Leon Bridges

Black Messiah, D’Angelo and the Vanguard

Cheers to the Fall, Andra Day,

Reality Show, Jazmine Sullivan

Forever Charlie, Charlie Wilson

Best Rap Performance

“Apparently,” J. Cole

“Back to Back,” Drake

“Trap Queen,” Fetty Wap

“Alright,” Kendrick Lamar

“Truffle Butter,” Nicki Minaj featuring Drake and Lil Wayne

“All Day,” Kanye West featuring Theophilus London, Allan Kingdom and Paul McCartney

Best Rap/Sung Collaboration

“Only Man Can Change the World,” Big Sean featuring Kanye West and John Legend

“Glory,” Common and John Legend

“Classic Man,” Jidenna featuring Roman GianArthur

“These Walls,” Kendrick Lamar featuring Bilal, Anna Wise & Thundercat

“Only,” Nicki Minaj featuring Drake, Lil Wayne and Chris Brown

Best Rap Song

“All Day,” Kanye West featuring Theophilus London, Allan Kingdom and Paul McCartney

“Alright,” Kendrick Lamar

“Energy,” Drake

“Glory,” Common and John Legend

“Trap Queen,” Fetty Wap

Best Rap Album

2014 Forest Hills Drive, J. Cole

Compton, Dr. Dre

If You’re Reading This It’s Too Late, Drake

To Pimp a Butterfly, Kendrick Lamar

The Pinkprint, Nicki Minaj

Best Song Written for Visual Media (awarded to songwriters)

“Earned It (Fifty Shades of Grey),” The Weeknd

“Glory,” Common and John Legend

“Love Me Like You Do,” Ellie Goulding

“See You Again,” Wiz Khalifa featuring Charlie Puth

“Till It Happens To You,” Lady Gaga

Producer of the Year, Non-Classical

Jeff Bhaskar

Dave Cobb

Diplo

Larry Klein

Blake Mills

Best Music Video

“LSD,” A$AP Rocky

“I Feel Love (Every Million Miles),” The Dead Weather

“Alright,” Kendrick Lamar

“Bad Blood,” Taylor Swift featuring Kendrick Lamar

“Freedom,” Pharrell Williams

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Kommentare

wenn kanye mit all day gewinnt müssen 20 oder mehr Leute eigentlich auf die Bühne haha

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Neuer Twitter-Rant: Kanye West fordert Entschuldigung von Drake & J. Cole

Neuer Twitter-Rant: Kanye West fordert Entschuldigung von Drake & J. Cole

Von Till Hesterbrink am 15.09.2020 - 13:10

Kanye West schafft es, Woche für Woche in aller Munde zu sein. Im neuesten Exemplar seiner berüchtigten Twitter-Rants kündigt er an, keine Musik mehr zu veröffentlichen, bis seine Verträge mit Universal und Sony beendet seien.

Kanye West Twitter-Rant: Entschuldigung von Drake und Karrierepause

Kanye macht auf Twitter mal wieder seinem Unmut gegenüber der Musikindustrie Luft. Er hält fest, dass er kein Teil dieser Industrie sei und lediglich im Dienste Christis stehen würde. Außerdem erklärt er, dass ihm der Beef mit anderen Schwarzen Künstlern leidtue.

So lange er nicht aus seinen Verträgen mit Universal und Sony entlassen würde, gäbe es von ihm jedoch erst mal keine Musik mehr, lässt er in einem wieder gelöschten Tweet verlauten.

In einem weiteren gelöschten Tweet wünscht sich Kanye auch eine Entschuldigung von J. Cole und Drake für die jeweiligen Auseinandersetzungen.

"Ich erwarte als Erstes eine öffentliche Entschuldigung von J. Cole und Drake... Ich bin Nat Turner... Ich kämpfe für uns"

("I need a public apology from J Cole and Drake to start with immediately... I'm Nat Turner... I'm fighting for us")

Mit Drake streitet sich Yeezy schon länger, vor allem, weil dieser die Gerüchte über eine Affäre zwischen ihm und Kim Kardashian nicht dementierte. J. Cole hingegen hatte möglicherweise unterschwellig gegen Kanye auf seinen Songs "Middle Child" und "Flase Prophets" gestichelt.

Nat Turner war Anführer eines Sklavenaufstandes in den USA im Jahre 1831, der überzeugt war, Gott hätte ihn ausgewählt. Als Anlass für den Aufstand nahm er eine Sonnenfinsternis, welche er als Zeichen Gottes interpretierte.

Es sei laut Kanye außerdem wichtig, Land vom Geld der Regierung Geld zu kaufen.

Nachdem er sich in der Vergangenheit schon mit Jesus und Gott verglichen hatte, erklärt er sich nun zum "neuen Moses". Die Musikindustrie sowie die NBA sind für ihn die Sklavenschiffe der Gegenwart und er sei nun derjenige, der seine Leute aus diesen Verhältnissen befreien würde.

Kanye West & die Fake-Angestellte Lauren Greenfield

Vor seiner Tirade veröffentlichte Kanye außerdem den Namen und die Jobbezeichnung der angeblichen "Musik-Beraterin" Lauren Greenfield. Dazu schrieb er:

"Hat jemand schon mal von dieser Person gehört? Ich habe gerade eine Fake-Angestellte auf meiner Rechnung gefunden."


Foto:

Screenshot - https://youtu.be/doFZigS63cQ

Scheinbar hatte jemand unter dem Decknamen Lauren Greenfield Rechnungen an Kanye geschrieben und sich als Music Consultant ausgegeben, denn auch im Nachhinein konnte niemand die mysteriöse Frau identifizieren.

Wie HotNewHipHop berichtet, fanden Fans schnell heraus, dass es wohl eine berühmte Fotografin mit dem gleichen Namen gäbe. Diese hatte sogar in 90er Jahren bereits mit Kim Kardashian gearbeitet und in Kendall Jenners Haus hänge auch ein eingerahmtes Foto der echten Lauren Greenfield.

Schnell wurde spekuliert, ob es sich einfach um einen Fehler bei der Berufsbezeichnung halten würde oder ob wirklich jemand versucht hat, Mr. West mit dubiosen Mitteln um Geld zu erleichtern. Andere Fans stellten spaßeshalber die Theorie auf, Lauren Greenfield sei bis zum 24. Juli eine reale Person gewesen. Da sollte eigentlich Kanye Wests neues Album erscheinen. Tat es aber nicht und deshalb sei auch keine "Musik-Beraterin" mehr von Nöten.

Mittlerweile ist der Tweet wieder gelöscht worden. Vielleicht hat sich Frau Greenfield ja gemeldet und ein Missverständnis aufgeklärt.

Kanye Wests Twitter-Meltdown: Eine bipolare Störung ist kein Witz

Seit Kanye West seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl bekanntgegeben hat, sprudelt es nur so aus ihm heraus. Statements, Auftritte, Postings - Kanye sendet (und löscht) seine schwer greifbaren Botschaften in einer Taktung, der man nur noch bedingt folgen kann. Am kommenden Freitag soll sein neues Album "Donda" erscheinen - und ein Film, wie er nun eilig in die Welt heraustwitterte.


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