Die FIFA -Fans haben den Ball eine Saison lang treu gespielt und wünschen sich nun noch mehr Verbesserungen. FIFA 10 war bereits ein sehr gutes Spiel und konnte zur Pro Evo -Reihe aufschließen. Die Luft im Fußballolymp wird dünner. EA hatte bereits angekündigt bei FIFA 11 auf die "Star-Power", die so genannte "Personality+", zu setzen. In der Praxis bedeutet dies, dass die Weltfußballer ihren realen Fähigkeiten entsprechende Eigenschaften besitzen. Ein Spieler wie Messi umdribbelt einen italienischer Zweitligaspieler eben einfacher als umgekehrt, ein Christian Ronaldo weiß einfach, wie man das Runde ins Eckige befördert. Hatte man das in der Vergangenheit bereits mit unterschiedlichen Stat-Werten geregelt, kommen nun diese besonderen Fähigkeiten stärker zur Geltung. Das macht das Spielgeschehen noch einen Tick realistischer, da man nun eben einen echten Unterschied merkt, wenn man mit einem Weltfussballer über den Rasen rennt.

Das Herzstück von FIFA 1 1 ist erneut der "Be a Pro"-Modus, in dem man sein eigenes Alter Ego erstellt und zu Weltruhm gelangen muss. In FIFA 11 wähllt man, ob man als Manager, Trainer oder Spieler antreten möchte und wenn wir gerade bei Spieler sind: FIFA 11 ermöglicht auch eine Karriere als Keeper. Das macht sogar richtig Laune, auch wenn man bei guten Spielen wenig zu Tun bekommt. Wer aber schon immer Oli Kahn -like im richtigen Moment da sein wollte, hat nun die Möglichkeit dazu. Bei der Überarbeitung des Passsystems hat man sich zudem einer der Kritikpunkte des Vorgängers angenommen. Konnte man im Vorgänger problemlos drauf los passen, hat man das Passsystem in FIFA 11 diffiziler gemacht. Zum einen hängt es von den Fähigkeiten des Spielers, aber auch von Deinen eigenen und der Spielsituation ab, ob ein Pass ankommt. Das bedarf zu Beginn noch etwas Eingewöhnung funktioniert aber nach kurzer Zeit tadellos, wenn auch nicht so einfach wie im Vorgänger.  Hat man es dann mal vors Tor geschafft, sind wir gleich bei FIFA 10-Manko #2: Der Keeper agiert, wie bereits bei dem Südafrika-WM-Game deutlich intelligenter und so fallen Tore nicht mehr wie am Fließband.

Ansonsten ist quasi alles beim Alten: Die Spieler und Stadien sind alle lizenziert und sehen ihren realen Vorbildern extrem ähnlich, die Präsentation ist vorbildlich und es kommt sofort Fußballstimmung auf und der Onlinemodus ist genauso benutzerfreundlich wie beim Vorgänger und ermöglicht erneut die Partie 11:11. Neu sind lediglich die deutschen Kommentatoren Manni Breuckmann und Frank Buschmann , die einen guten Job erledigen, wobei ich trotzdem erneut auf italienische oder englische Kommentatoren ausweiche.



Bewertung:

5,5 von 6

Fazit:
FIFA 11
hat ein gutes Spiel noch besser gemacht. Das Passsystem funktioniert nach kurzer Eingewöhnung sehr gut, die Stimmung ist perfekt und auch der Karriremodus fasziniert ab dem ersten Moment. Das die Leistung von herausragenden Spielern nun auch erkennbar ist, ist quasi das Sahnehäubchen. Thumbs Up und wir sehen uns auf dem Rasen!

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