Favorite äußert sich im Interview mit 16bars unter anderem zu seinem alten Weggefährten Hollywood Hank.

Favorite sagt, er habe Hank seit ihrem gemeinsamen Album Schläge für Hip Hop nicht mehr gesehen und wisse nicht, wo dieser sich momentan aufhält.

Auf seinem kommenden Album Neues von Gott habe Fav Hollywood Hank sogar für ein Feature vorgesehen, nun habe er den Track Hardcore Entertainment alleine aufgenommen. Er habe Hank nicht erreichen können und wisse über seinen Aufenthaltsort genauso wenig wie über den Verbleib des ehemaligen Selfmade Records-Produzenten Rizbo.

Trotz des Disstracks, den Hollywood Hank im vergangenen Jahr unter dem Namen Bak Ta Ehli gegen Favorite und JAW veröffentlichte, stünden Hank bei Selfmade Records die Türen offen. Die genauen Beweggründe für den Disstrack verstehe Fav nicht. Hollywood Hank habe nicht bei Selfmade unter Vertrag gestanden, sei für Schläge für Hip Hop jedoch bezahlt und nicht abgezogen worden. Auch den Vorwurf, Kollegah und er hätten Hanks Handy gehackt, um Raplines zu klauen, bestreitet Favorite.

Er hoffe, dass es Hank gut gehe und man sich wiedersehe, um sich auszusprechen.

Zuletzt äußerte sich Favorite 2011 zu Hollywood Hank.

Ab Minute 38:41 wird über Hollywood Hank gesprochen:

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Kommentare

Seid ihr wirklich so dumm?
Niemand hat behauptet, dass Lines geklaut wurden.
Hank wurde überwacht, um private Details in Texten unterzubringen.
Oder woher wusste fav denn ,dass Hanks Mutter mittlerweile im Heim ist und auch die anderen persönlichen Details, obwohl doch angeblich kein Kontakt besteht.

Und die line "mein Ohr ist verwanzt" sagt doch alles.
Hier haben sich ne handvoll selbst gerechter Faschisten, ein Belagerung- Angstscenario erschaffen gegen einen einzelnen.

Jeder der solche Menschen mitfinanziert, hat auch Schuld an dem was passiert ist.

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Fler reagiert auf Disstrack "Patricia" von Nu51

Fler reagiert auf Disstrack "Patricia" von Nu51

Von HHRedaktion am 13.06.2020 - 13:37

Am gestrigen Freitag veröffentlichte Nu51 von der Bantu Nation seinen Disstrack "Patricia" gegen Fler. Der Berliner reagiert auf Insta mit einem kleinen Story-Beitrag und offenbar in einer Telegram-Gruppe auf die Zeilen aus NRW.

Flers Reaktion aus Disstrack "Patricia"

Fler postet in seiner Insta Story ein Zitat aus dem Song und bezieht dazu Stellung:

"Eigentlich hab ich mich nur entschuldigt weil die Line gegen Jalil nicht politisch korrekt war. Aber wenn wir jetzt wieder unter Rappern dissen und action machen können ...? Gerne" [sic]

Hintergrund: Auf der Originalversion des Songs "Mood" auf seinem aktuellen Album "Atlantis" bezeichnete Fler den dunkelhäutigen Ex-Maskuliner Jalil als "slave". Er hatte zunächst betont, dass es sich lediglich um einen kunstvollen Vergleich mit Django aus Quentin Tarantinos Film "Django Unchained" handeln würde. In einem Interview mit TV Strassensound erwähnte er im Zusammenhang mit der Zeile die Bantu Nation, woraufhin Sugar MMFK, Des und Co ihn mit Ansagen und Interviews unter Druck setzen wollten. Wenig später ruderte Fler zurück und änderte die Line auf seinem Album, was laut eigenen Angaben nichts mit dem Gegenwind der Bantus zu tun gehabt haben soll.

In Nus Disstrack geht es weitgehend darum, dass Fler sich mit den Falschen eingelassen habe. Neben dem Namedropping im Interview mit Davud steht auch die Line gegen Jalil im Fokus des Dürener Rappers:

"Kein Tarantino, kein Django, kein Film / Kein Wort wird vergessen, kein Sorry, kein chill"

Außerdem wirft Nu Fler vor, er würde diverse Streitigkeiten mit Rappern wie Bushido, Farid Bang, Kollegah oder Bonez MC einfach aus Promogründen immer wieder mitmachen.

"Ich kenn' da jemand, der macht Promo auf Bushido / Auf Kolle, Farid, 187 / Auf Capi, Bullen und Reporter / Nach Stress mit Bantu Nation ändert sich dann seine Wortwahl"

Diesen Front drehen im Netz bereits einige um und behaupten, Nu würde Fler ebenfalls nur für Aufmerksamkeit fronten. Dabei müssten doch gerade jetzt die Leute für das Thema Rassismus sensibilisiert sein, auf das der Konflikt ursprünglich zurückgeht. Das scheint aber noch nicht überall angekommen zu sein.

Fler schickt offenbar seine Telegram-Fan-Army

Neben seiner öffentlichen Reaktion auf Instagram hat Fler offenbar auch seine Fan-Army aus der Maskulin-Telegram-Gruppe mobilisiert. Nu teilt in seiner Insta Story einen Screenshot von einem Chatverlauf, in dem Fler schreibt: "Gebt dem Schwanz mal bitte etwas Fame" – Das Like-Dislike-Verhältnis von aktuell knap 3660 zu 2270 sowie die fast durchweg negativen Kommentare dürften zu einem Großteil daher kommen.

Angesichts der Reaktion auf IG darf man wohl auf kommenden Singles oder Alben von Fler auch mit einer musikalischen Antwort rechnen. Das letzte Kapitel in diesem Konflikt dürfte noch nicht geschrieben sein.


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