Farid Bangs Signing Play69 kündigt neues Album an

Play69 wurde lange Zeit als neues Banger Musik-Signing gehandelt. Dann wurde bekannt gegeben, dass der Rapper nicht bei Banger Musik, sondern bei Farid Bangs anderem, neuen Label Helal Money unterschreibt. Nachdem es eine Weile lang verhältnismäßig still um Play69 war, lässt er jetzt die sprichwörtliche Bombe platzen: Sein Album heißt Babylon und heute Nacht kommt auch schon die erste Single Rockafella.

Mehr wird noch nicht verraten, aber es ist davon auszugehen, dass mit der ersten Auskopplung zumindest auch das Release-Datum veröffentlicht wird. Damit hat sich auch unsere Vermutung von vor einem Monat bewahrheitet, als Farid Bang  Babylon offenbar schon angeteast hat.

Auf EWDRG mit Farid Bang, KC Rebell, Majoe, Jasko, Summer Cem und 18 Karat war Play69 schon zu hören, genau wie auf den letzten Veröffentlichungen von Supremos-Kollege 18 Karat und von Mert. Bisher gibt es von Play69 'nur' Aslan aus dem Jahr 2016 (das hier kostenlos heruntergeladen werden kann) sowie ein nicht mehr erhältliches Mixtape von 2013, das Blaues Wunder heißt.

In der Pusha-Box von 18 Karat war außerdem auch noch die Nordstadt EP von Play69 enthalten.

18 Karat - Pusha

Video of 18 Karat feat. AK Ausserkontrolle ✖️ WAHRE BEGEBENHEITEN ✖️ [ official Video ] prod. by Mesh

Im Video findest du die Albumankündigung:

Play69

ES GEHT LOS!

Play69

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Kann null Rappen und unsympathisch dazu und glaube er versteht den Sinn nicht von Rockefeller

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Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Von Michael Rubach am 31.07.2020 - 13:47

Die Neuauflage des wohl umstrittensten Battle der jüngeren Deutschrapgeschichte ist gestern über die Bühne gegangen. Für jeweils 10.000 Euro Antrittsgage haben sich Meidi und Ssynic ein Re-Match geliefert. Farid Bang hatte die Aktion eingefädelt und das Battle zur Attraktion eines mehrstündigen Events im Düsseldorfer ISS Dome gemacht.

Meidi & Ssynic mit unterschiedlichen Herangehensweisen

Nach vier Stunden Live-Event stand das Battle auf dem Programm. Ohne üppige Vorrede kamen die Jungs zur Sache. Meidi ging in jeder seiner Runden aggressiv zu Werke. Mit scheinbar ordentlich Wut im Bauch startete er ins Battle und ließ ohne Rücksicht auf Verluste jede Menge asoziale Punchlines folgen. Das Ende von Meidis Parts mündete stets in Beleidigungen gegen Ssynic und seine Mutter – mitten in so eine Schimpftirade schlitterte schließlich irgendwann ein "Time".

Ssynic konzentrierte sich darauf, Revue passieren zu lassen, was seit dem Alpha Royale alles geschehen ist. Dabei setzt er den Fokus auf Realtalk und breitete Anekdoten aus, die sich nach dem Match im April 2019 ereignet haben sollen. Auch verweist er auf seine eigenen Erfolge als Künstler. Schließlich sei er es, der seinen Traum leben könne. Hin und wieder redete Meidi in seinen Vortrag hinein.

Farid Bang genießt die Show

Farid Bang schaute sich das Spektakel sichtlich amüsiert aus sicherer Entfernung an. Später sollte er davon sprechen, dass das Battle ein "magischer Moment" gewesen sei. Nach drei Runden lagen die Karten auf dem Tisch und mit ein bisschen Verzögerung erfolgte auch der Handshake zwischen den Kontrahenten. Es ist ja schließlich nur Battlerap. Nun lag es bei den Zuschauer*innen, einen Sieger zu küren.

Im Gegensatz zum Alpha Royale verzichtete die Neuauflage auf eine prominente Jury. Farid Bang hielt sich ebenso vollkommen raus. Per Telefon-Abstimmung galt es, über Sieger und Verlierer zu entscheiden. Meidi konnte es lange gar nicht glauben, dass keine zusätzlichen Experten herangezogen wurden. Rooz, der durch den gesamten Stream führte, verkündete schließlich ein paar Stunden später das amtliche Endergebnis. Meidi schaffte es, das Publikum auf seine Seite zu ziehen und setzte sich durch.

Damit bestätigte sich, was Ssynic bereits kurz vor der Bekanntgabe geahnt hatte. Er glaubte, dass sein Kontrahent aus Hannover an diesem Tag triumphieren würde.

"Ich würde auch sagen, er war auf jeden Fall vorne. Er hat solide durchgespittet, mehr Punchlines gehabt, sich weniger rausbringen lassen. Reicht."

Ohne die Atmosphäre, die durch das Vorhandensein einer Crowd entsteht, machte das Battle an manchen Stellen einen befremdlichen Eindruck. In einer leeren Location mag einfach nicht so recht Battle-Stimmung aufkommen – trotz einer erkennbaren Grundaggressivität von Meidi und Ssynic. Die Vibes im Nachhinein waren dafür umso versöhnlicher. Meidi bot Ssynic mehrmals den Dialog an, um diese umfangreiche Episode deutscher Battlerap-Geschichte noch einmal aufzuarbeiten.

Wir haben euch den Stream der kompletten Show hier eingebunden. Nach circa vier Stunden beginnt das Battle:


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