Heute erst äußerte sich Kool Savas ironisch zu einem Tweet, in dem ein Featuretrack mit Eko Fresh gefordert wurde: "ja ok weil du uns darum bittest machen wir das. bitte Leute irgendwann ist es auch gut. Kuss"

Nun haben uns sowohl Savas als auch Eko Fresh exklusiv Statements zu ihrer persönlichen Situation und einem möglichen Feature gegeben – und die machen definitiv Bock auf mehr!

Kool Savas sagte:

"Ich finde es kontraproduktiv, wenn die Leute denken, Forderungen und ständige Vorschläge äußern zu müssen. Am Ende des Tages bin ich ein unabhängiger Künstler, der macht, was er will, wann er will und mit wem er will. All das heißt nicht, dass ich Eko gegenüber in irgendeiner Form negativ oder ablehnend eingestellt bin. Ich wünsche ihm nur das Beste für sein neues Album. Peace!"

Eko gab auf Nachfrage Folgendes zu Protokoll:

"Ich mache einfach nur das, was ich fühle, und gebe mich keinem Druck von außen hin. Ich glaube, wir beide können mehr als zufrieden sein mit den Features, die wir jetzt haben. Was aber für die Zukunft nichts ausschließen muss. Ich wünsche Savas nur das Beste für sein Album und habe meine hohe Meinung über ihn ja bereits in den 1000 Bars geäußert. Gruß, Ek."

Ekos 1000 Bars kannst du dir hier in voller Länge anhören. Hier rappt der Kölner unter anderem folgende Lines: "Ich hoffe nur, die Bars haben euch zugesagt/ Und ich grüße meinen Mentor Kool Savas/"

Etwa neun Jahre ist es her, seit sich Eko Fresh und Kool Savas mit Die Abrechnung und Das Urteil den größten Beef lieferten, den der deutsche Rap bisher gesehen hat. Zig Tracks wurden im Zuge dessen veröffentlicht und es gab Antworten von diversen Rapper-Kollegen.

Am 3. Oktober erscheint übrigens Ekos neues Album Deutscher Traum über das neu gegründete Label Punchline, auf das dann im November Kool Savas' Album Märtyrer folgen soll.

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Das Album kommt am 14.11.14 raus. Hat Ek in nem Video bekannt gegeben.

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Samarita möchte mit Kollegah kämpfen, um "Kapitel abzuschließen"

Samarita möchte mit Kollegah kämpfen, um "Kapitel abzuschließen"

Von Till Hesterbrink am 20.10.2020 - 14:56

Zwei ehemalige Beef-Kontrahenten könnten sich bald im Ring gegenüberstehen. Der "Omega 2"-Rapper Samarita hat auf Instagram erklärt, er würde gerne in einem MMA-Kampf gegen Kollegah antreten. Die beiden hatten im letzten Jahr eine Auseinandersetzung, da Samarita und das damalige Kollegah-Signing Jigzaw nach jahrelanger Freundschaft Beef miteinander hatten.

Samarita & Kollegah: "Kein Beef"

Auf Instagram wurde Samarita gefragt, wie sein Verhältnis zu Kollegah aussehen würde. Er antwortete, dass es keinen Beef mehr zwischen den beiden gäbe, er sich dennoch eine Klärung der vergangenen Geschehnisse wünsche. Diese könnte beispielsweise dadurch geschehen, dass Kollegah gegen ihn in einem MMA-Kampf antreten würde. Beide würden aktuell viel trainieren, da würde sich so ein Wettkampf ja anbieten.

"Aber würde mich gern gerade stellen im Ring. Fair und sportlich. [...] Daher meine ich es wirklich nur friedlich. Und würde der Beef der in der Vergangenheit war zwischen uns so enden, indem man sich anschließend die Hand reicht, nachdem wir fair gekämpft hätten, [hätten] wir alle draus gelernt. [...] Der Beef zwischen Kollegah und mir basiert schließlich auf Kollegahs Loyalität zu Jigzaw. Wie deren Verhältnis ist, wisst ihr am besten."

Solle sich Kollegah auf das Angebot einlassen, würde er selbstverständlich seinen Disstrack "Omega 2" unverzüglich offline nehmen. Falls Kolle nicht auf das Angebot eingehen wolle, fände Samarita das aber auch nicht schlimm.

"Falls er nicht kämpfen möchte, kein Seitenhieb, wirklich nur ehrlich aus dem Herzen alles Gute."



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So sieht ein Sieger aus

Ein Beitrag geteilt von SAMA (@samarita) am

Kollegah trainiert aktuell scheinbar viel mit seinem Signing Asche, denn "im Oktagon hat der schon alles zerstört". So postete Kolle vor Kurzem ein Trainingsupdate und beeindruckte mit seiner Form viele der Follower.

Samarita: Streit mit Kollegah wegen Jigzaw

Seinen Ursprung hatte der Konflikt zwischen Samarita und Kollegah in der Auseinandersetzung von Samarita und dem damaligen Alpha-Signinig Jigzaw. Die beiden waren eigentlich über lange Jahre Freunde, doch dann kam es zum Bruch. Kollegah stellte sich auf die Seite seines Schützlings und besuchte mit einer Entourage an Begleitern Samaritas Zuhause. Jigzaw veröffentlichte derweil ein angebliches S*xtape mit Samaritas Mutter, was für viele eine endgültige Grenzüberschreitung bedeutete.

Was ist Beef? oder: Wer kann am ekelhaftesten sein? (Kommentar)

Es gibt keine zwei Meinungen. Ich will niemanden überzeugen. Der Sachverhalt braucht keine moralische Einordnung und allein dieser Umstand zeigt, mit welcher Vehemenz die Grenze jeglichen Geschmacks überschritten wurde. "Beef ist, wenn ich deine Mutter fick' und du es siehst", rappte Kollegahs damaliger Labelpartner Favorite 2007 auf dem ersten Selfmade-Sampler.

Samarita wehrte sich damals, indem er viele private Informationen und Nachrichten leakte. So veröffentlichte er die legendäre Sprachnachricht von Farid Bang an Jigzaw und zeigte auf, wie Alpha Music Empire damals plante, gegen Samra und Capital zu feuern. Außerdem sorgte er für ein äußerst belastetes Verhältnis zwischen Kollegah und KC Rebell.

Chaos bei Kollegah & Alpha Music nach WhatsApp-Leaks

Chaotische Tage bei Kollegah und seinem Label Alpha Music Empire. Sowohl auf dem YouTube-Kanal von Alpha Music Empire als auch auf Kolles Instagram wurden alle Beiträge offline genommen. Das bedeutet auch: Das erst am Freitag veröffentlichte Video von Jigzaw und Noir war kaum einen Tag online.


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