Eminem-Album "Revival": Heute fällt der Startschuss mit "Walk On Water"

Die Rap-Welt hält den Atem an: Das neue Eminem-Album Revival steht vor der Tür und alle fragen sich grade, was der Rap God aus Detroit wohl dieses Mal für ein Feuerwerk abfackelt. Heute um 18 Uhr wissen wir mehr. Dann erscheint die erste Single, die auf den Namen Walk On Water hören wird.

Die Bekanntgabe der Neuigkeit erfolgt über die Social-Media-Kanäle erneut im Gewand der Werbung für ein wundersames Heilmittel, das Eminem uns verabreichen will:

Instagram post by Marshall Mathers * Nov 10, 2017 at 4:59am UTC

4,533 Likes, 259 Comments - Marshall Mathers (@eminem) on Instagram

Auf der Website askaboutrevival.com erfährt man mehr:

- Revival ist ein nicht-injizierbares Medikament, das durch den Hörkanal aufgenommen wird und nicht zum an*len Einführen gedacht ist.

- Revival ist ein nicht-narkotisches Medikament, das für den täglichen Gebrauch geeignet ist und sowohl mit als auch ohne Essen aufgenommen werden kann.

- Revival ruft keine schweren Nebenwirkungen hervor wie etwa: Glutenempfindlichkeit, großen Appetit, geringen Appetit, weiche Fingernägel, Gehirnschäden, uvm.

- Revival behandelt moderate bis schwere Fälle der (fiktiven) Krankheit Atrox Rhitimus

Eminem Revival Commercial Ad | 1080p AskAboutRevival.com

http://askaboutrevival.com/

Die vertrauenswürdige Website sagt uns außerdem, dass 100% der Patienten in nicht-klinischen Studien eine Linderung der AR-Symptome feststellten. Wahrscheinlich soll der lateinische Begriff etwas in der Richtung aussagen, dass andere Rapper wack sind und dass Doktor Shady heute kommt, um uns etwas seiner unverwechselbaren Medizin zu verabreichen.

Was Eminem sich dieses Mal ausgedacht hat und ob er vier Jahre nach der Marshall Mathers LP II auch wieder die Kritiker überzeugen kann, die ihm attestieren, schon seit über einem Jahrzehnt zumindest nichts Weltbewegendes mehr veröffentlicht zu haben, das erfahren wir um 18 Uhr.

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Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Von Alina Amin am 10.09.2020 - 14:30

Eminem wurde am 5. April dieses Jahres von einem Fremden geweckt. Der Mann, den Slim Shady zunächst als seinen Neffen einordnete, heißt Matthew David Hughes und steht nun vor Gericht – eigentlich wegen Einbruch und Sachbeschädigung an Eminems Wohneigentum. Wie Detroit Free Press berichtet, hat sich im Verlauf des Prozesses nun ergeben, dass Hughes einen konkreten Plan hatte. Wie ein Polizeibeamter erklärt, war er mit einer Mission eingebrochen: Den Rapper zu töten. 

Der Einbrecher Matthew David Hughes wollte Eminem töten

Eminem selbst war gestern zum jüngsten Prozesstag nicht anwesend und sein Anwalt wurde per Video zugeschaltet. Der Polizist Adam Hackstock berichtet als Zeuge von dem Vorfall. Er hatte im Anschluss an die Festnahme von Hughes über eine Stunde mit Eminem über das Geschehen gesprochen. In diesem Gespräch berichtete ihm der Rapper unter Anderem, wie Hughes ihm erzählte, dass er gekommen sei, um ihn zu töten: 

"Als Mr. Mathers ihn fragte, wieso er gekommen sei, entgegnete ihm Mr. Hughes, dass er da sei, um ihn zu töten."

('When Mr. Mathers asked him why he was there, he was told by Mr. Hughes that he was there to kill him')

Eminem lenkte seinen Einbrecher ab, bis die Polizei kam

Bei dem Versuch, den Einbrecher abzulenken, bis die Polizei eintreffen konnte, habe der Rapper daraufhin dem ungebetenen Gast eine Tour durch sein Anwesen gegeben. Eminem zeigte ihm das TV-Zimmer, einen Spielraum und führte ihn über seinen Basketballplatz zu einem der Ausgänge des Hauses. Dort übermannte ihn einer der Security-Männer.

Hughes war unbewaffnet und soll sich der Sicherheitskamera-Aufnahmen zufolge einige Zeit lang auf dem Gelände des Anwesens befunden haben. Er schlug mit einem Ziegelstein eins der Fenster ein und kletterte durch dieses in das Haus. Als die Polizei eintraf, versuchte er - beim Kampf mit dem Security-Mann - zu erklären, dass er ein Freund aus der Nachbarschaft sei.

Seit dem Vorfall ist Hughes in Gewahrsam. Der nächste Prozesstag ist für den 28. September angesetzt. Der zuständige Staatsanwalt hat dem Gericht erklärt, dass Hughes obdachlos sei. Sein Pflichtverteidiger ist der Meinung, es handele sich um eine Form der psychischen Störung und forderte zunächst ein Gutachten diesbezüglich. Der Angeklagte Hughes lehnte eine etwaige Untersuchung ab.


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