Kölner Newcomer El.Diferente ermordet

Der junge Kölner Rap-Newcomer El.Diferente ist in der Nacht auf den Samstag verstorben. Er geriet am Freitagabend in einen Konflikt, der in eine Messerstecherei ausartete. Am Morgen sei er im Krankenhaus an den Folgen seiner Verletzungen erlegen. So berichtet es NWD-Labelchef Mazen. In einem Statement auf seinem Instagram-Account forderte dieser jüngere Fans dazu auf, sich von der Straße fernzuhalten.

Kölner Newcomer El.Diferente verstorben

Mazen erklärt, dass El.Diferente, der mit bürgerlichem Namen Joel hieß, noch sehr jung gewesen ist und gerade mit dem Aufbau seiner Karriere beschäftigt war. Er habe den Kölner Labelchef regelmäßig nach Tipps und Hilfe gefragt. Er wolle darauf aufmerksam machen, dass das Leben auf der Straße Realität sei und schwere Folgen nach sich ziehen könne.

"Auf der Straße ist es kein YouTube, es ist auch nicht irgendeine Scheinwelt. Es ist Realität. Dort herrscht Gewalt. Man muss jede Sekunde damit rechnen. Deshalb gebe ich jedem Jüngeren den Tipp: Haltet euch fern von der Straße. Geht einen vernünftigen Weg. An die Jungs, die an die Straße gebunden sind: Passt bitte auf euch auf."

Außerdem fordert er dazu auf, sich von der Sache fernzuhalten. Er erklärt, dass die Mordkommission den Fall übernommen habe und nun ermitteln würde. Er wünscht sich, dass jeder der etwas beitragen wolle, einfach El.Diferentes Mutter beisteht und sich von übrigen Dingen fernhält.
Noch am gestrigen Tag fand in Köln eine Gedenkfeier für den verstorbenen Künstler statt. R.I.P!

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Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Von Leon Schäfers am 09.09.2021 - 12:55

Eines haben 50 Cent und Akon gemeinsam: Beide Musiker haben sich zu dem plötzlichen Tod von "The Wire"-Schauspieler Michael K. Williams geäußert. Und beide haben sich dabei einen Shitstorm eingefahren. Während Fifty den Tod als Promo für seine eigene Serie genutzt hatte, hat sich Akon im Zuge dessen zu einem etwas fragwürdigen Statement verleiten lassen.

Akon im TMZ-Interview über Probleme reicher Menschen

In einem kurzen Interview, das gestern auf dem YouTube-Kanal des Boulevardmagazins TMZ erschienen ist, wird Akon (jetzt auf Apple Music streamen) zu Michael K. Williams befragt. Der zum Zeitpunkt seines Todes gerade einmal 54-Jährige ist aktuellen Erkenntnissen zufolge an einer Heroin-Überdosis gestorben.

Akon erklärt zunächst, dass der Schauspieler ein guter Freund von ihm gewesen sei. Williams hätte, wie auch viele andere Prominente, privat mit vielen Problemen und Beschwerden zu kämpfen gehabt. Was seinen Tod für den Sänger umso tragischer mache, ist die Tatsache, dass sich die beiden seit Beginn der Corona-Pandemie nicht gesehen hätten. Er kommt zu dem Schluss, dass man jederzeit nach seinen Freunde sehen sollte, da die meisten Leute ihre geheimen Beschwerden hätten. Dabei wären es laut Akon vor allem die Reichen und Berühmten, die die meisten solcher Probleme hätten:

"Wir setzen eine Fassade des Erfolgs auf, aber dahinter pasiert so vieles. Berühmte und reiche Menschen kämpfen mit mehr Problemen als arme Menschen. Kennst du den Spruch 'Mehr Geld, mehr Probleme'? Das ist wirklich so. Das ist wirklich so, also müssen wir uns gegenseitig kontrollieren, um sicherzugehen, dass alle gesund sind."

("We put on this facade of success but yet behind the face there's so much happening. The famous and the rich go through more issues than the poor. You know when they say 'more money, more problems'? That's a real thing. It's a real thing, so we gotta check up on each other and make sure everybody's sound.")

Das vollständige Interview kannst du dir hier anschauen:

Zum Ende des Interviews spricht Akon außerdem eine Empfehlung an Leute aus, die mit einer Drogensucht zu kämpfen haben. Demnach sollen sie am Besten einen anderen Weg finden, um ihre Probleme zu bewältigen. Er selbst würde sich den Herausforderungen, die ihm sein Leben stellt, jederzeit stellen, da sie einen sonst verfolgen würden.

Die Twitter-Reaktionen zu Akons Statement

Die Twitter-Gemeinde zeigt sich alles andere als begeistert von Akons Ansichten. Zwar wirkt auch sein Ratschlag für den Weg aus der Drogensucht ziemlich unbeholfen, es ist aber vor allem seine Aussage über die Probleme reicher Menschen, die auf Unverständnis stößt. Hier ein paar beispielhafte Tweets:

Das letzte öffentlichkeitswirksame Statement von Akon wurde deutlich positiver aufgenommen. Dort äußerte er sich zur Arbeitsweise von Eminem:

Rap als 9-to-5-Job: Akon über Eminems Studioroutine

Eminem ist offenkundig ein Fan klarer Abläufe: Wie es bei der Arbeit mit Slim Shady so zugeht, plauderte Akon (jetzt auf Apple Music streamen) einst in einem Interview aus. Seine Einblicke in zurückliegende Studiosessions mit Em erfreuen sich aktuell auf TikTok wieder größter Beliebtheit.


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