Eine Textzeile könnte es verraten haben: Ist Bushidos nächstes Signing bekannt?

Am morgigen Freitag erscheint Bushidos neues Album Black Friday. Da einige Vorbesteller das Album schon verfrüht erhalten haben, sind auf Genius bereits die vermeintlichen Songtexte zu finden. In einem Track könnte ein weiteres neues Signing von Bushido verraten werden.

"'Wir f*cken alle deutschen Labels', ist die Quintessenz/Ersguterjunge Optimus Prime/Was für'n Gefühl, wenn Arafat dir sagt, dass Sonny dich signt", wird Metrickz zitiert. Er ist auf der Bonus EP auf dem Song Charakter als Feature-Gast vertreten.

Eine offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch sollten diese Lines in der Form stimmen, dürfte die Message ziemlich eindeutig sein.

Bushido (Ft. Metrickz) - Charakter

Charakter Lyrics: Ich bin MJ auf Raplevel, Belford-Charakterzüge / Keine Hemmschwelle, Geldscheffel-Attitüde / Ich sorg' dafür dass ihr am Ende seid wie ZAPs / Scheißegal, was sie jetzt labern, geht

Zuletzt wurde bekannt, dass Bushido den Newcomer M.O.030 sowie Laas Unltd. unter Vertrag genommen hat:

Bushido äußert sich zum Signing von Laas Unltd.

Seit Shindys Tour-Auftakt am Montag ist bekannt, dass Laas Unltd. das neueste Ersguterjunge-Signing von Bushido ist. Letzterer äußert sich in seiner soeben veröffentlichten Video-Ansage zu dem neuen Label-Mitglied.Bushido heißt Laas herzlich willkommen und widmet ihm einige nette Worte: "Ist mir 'ne große Ehre, 'ne große Freude, dass du mit an Bord bist."

Bushido: Wie es zum Signing von M.O.030 kam

Über zwei Stunden dauert das neue Interview von Bushido und Niko von der Backspin. Klar, dass da einige spannende Themen zur Sprache kommen. Neben seiner komplizierten Beziehung zu Fler äußert sich Bushido auch ausführlich zum Signing des Newcomers M.O.030, das im April für Schlagzeilen sorgte. Wie es zum Vertrag mit dem Berliner kam?

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Aggro Berlin vs. Bushido: Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung

Aggro Berlin vs. Bushido: Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung

Von Paul Kruppa am 29.04.2021 - 10:34

Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen Bushido und seinen früheren Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker. Der Vorwurf: schwere räuberische Erpressung. Wie der Spiegel berichtet, ist eine Anzeige der Aggro Berlin-Gründer ausschlaggebend.

Aggro Berlin-Gründer & Bushido mit unterschiedlichen Angaben zur Trennung

Nach Informationen des Spiegels haben Eric Remberg (Specter), Jens Ihlenfeld (Spaiche) und Halil Efe ausschließlich gegen Bushido Anzeige erstattet. Diese sei am 16. März erfolgt. Ein paar Wochen später sei auch Arafat Abou-Chaker von der Staatsanwaltschaft als Beschuldigter angeführt worden.

Gegenüber dem Spiegel bestätigten die Aggro Berlin-Gründer offenbar, dass es sich bei ihrer Anzeige um ein Ereignis dreht, das 17 Jahre zurückliegt. 2004 verabschiedete sich Bushido von dem legendären Deutschrap-Label. Über die Umstände der damaligen Vertragsauflösung existieren abweichende Erzählungen.

So schildert Aggro Berlin eine Begegnung mit circa sechs Männern im Studio. Einer dieser Männer habe ein "machetenartiges Messer" dabei gehabt. Unter Androhung von Gewalt soll die erforderliche Unterschrift von Specter unter den Auflösungsvertrag erzwungen worden sein. Mit der gleichen Methode habe die Bushido-Seite eine Unterschrift von Spaiche erwirkt. Halil Efe soll noch einen Schlag ins Gesicht bekommen haben, bevor er das türkische Wort für "Nein" auf das Dokument schrieb. Diese Informationen gehen aus Unterlagen hervor, auf die sich der Spiegel beruft.

Bushido Sicht der Dinge weicht davon ab. Er soll an einem Prozesstag im vergangenen August jener Darstellung entschieden widersprochen haben: "Alles völliger Bullshit." Es sei falsch, dass sechs Männer im Studio gewesen sind. Ebenfalls habe es die Machete nicht gegeben. Der EGJ-Boss und Arafat seien "ganz allein" vorstellig geworden. Arafat Abou-Chaker habe dabei jedoch "mit Nachdruck die Unterschrift einfordern müssen", wie es beim Spiegel weiterhin heißt. Auch eine Ohrfeige gegen Halil Efe habe demnach stattgefunden. Gegen einige Angaben von Bushido zum Ablauf der Trennung wollten die Aggro Berlin-Gründer bereits in der Vergangenheit eine Unterlassungserklärung erwirken.

Aggro Berlin-Gründer gehen juristisch gegen Bushido vor

Die Gründer von Bushidos ehemaligem Label Aggro Berlin wehren sich gegen diverse Aussagen des Berliner Rappers.

"Es geht immer um geschäftliche Interessen", sagte der Anwalt von Arafat Abou-Chaker dem Spiegel zufolge zu den aktuellen Ermittlungen. Außerdem soll der Jurist erklärt haben: "Ich gucke es mir in Ruhe an und werde es zersägen."

Der Spiegel weist darüber hinaus daraufhin, dass schwere räuberische Erpressung erst nach 20 Jahren verjährt. Fler kommentiert die Berichterstattung um seinen ehemaligen Weggefährten auf Twitter ebenfalls mit diesem Hinweis auf das geltende Strafrecht.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)