Dr. Dre feiert T-Pains epischen Rant über fehlende Innovation im Rap

T-Pain ist in einem Twitch-Stream ein bisschen ausgerastet. Der Autotune-Pionier äußert dabei sein Unverständnis über all die gleichförmige Musik, die ihm so unterkommt. Schreiend erklärt er, dass ihm ständig Musik zugesandt werden würde, die es bereits gibt. Bei Dr. Dre scheint er damit einen Nerv zu treffen. Die nicht gerade für seine Social-Media-Tätigkeiten bekannte US-Legende meldet sich via Instagram.

T-Pain rastet aus: "Macht andere Musik!"

In seinem Stream verteilte T-Pain (jetzt auf Apple Music streamen) einige Ratschläge an jüngere Künstler*innen. Dabei fleht er regelrecht, doch bitte nicht mehr andere erfolgreiche Artists zu kopieren. Seiner Einschätzung nach würden sich Newcomer*innen einfach an den Stars orientieren, die momentan an der Spitze stehen und diese nachahmen.

"Hört auf damit! Macht was anderes! Ihr seid nicht originell! Macht originellen Shit! [...] Gott verdammt! Macht andere Musik!"

Einmal in Fahrt gekommen, führt T-Pain im Schreimodus ein paar Beispiele für Künstler an, die mit ihrem Sound momentan weit oben mitspielen. Die Sache mit den Lils im Künstlernamen hält er für durchgespielt. US-Rap hätte inzwischen "Lil everybody" zu bieten. Aus dieser Richtung habe man alles gehört. T-Pains Ausraster ist ein Schrei nach Innovation.

"Lil Uzi Vert tut es bereits. Lil Baby tut es bereits. DaBaby tut es bereits. Es sind buchstäblich zwei N**** mit Baby in ihrem Namen, die bereits all die Musik machen, die ihr machen wollt."

("Lil Uzi Vert is already doing it. Lil Baby is already doing it. DaBaby is already doing it. It’s literally two n-***as with Baby in their name that’s already doing all the music you want.")

Trotz seiner sichtbaren Verärgerung verdeutlicht T-Pain auch, dass er generell kein Problem mit der neuen Rapgeneration oder den aktuellen Rapsuperstars habe. "Ich sage nicht, dass diese Musikgeneration schlechter ist als jede andere." Die Zahlen, die ohne größeres musikalisches Risiko erreicht werden, seien ihm jedoch egal. Was ihn interessiert: Wenn jemand mit seiner "verdammten Musik etwas anderes macht".

Dr. Dre mit Shoutout an T-Pain: "Er hat Recht"

Dr. Dre ist T-Pains kleiner Anfall nicht entgangen und packte einen Clip seines Kollegen in seinen Instagram-Feed. Auf der Social-Media-Plattform hält sich der Hiphop-Mogul ansonsten eher bedeckt.

"Shoutout an T-Pain. Ich lache mich gerade kaputt, aber er hat Recht. Ich weiß und fühle genau, was er sagt."

In einem Gespräch im letzten Jahr erklärte Dr. Dre, was ihm eigentlich an der Social-Media-Welt nicht gefällt.

"Hätte es gehasst": Was Dr. Dre an Social Media auszusetzen hat

Dr. Dre und Jimmy Iovine sind zwei weise und überaus erfolgreiche Herren in der Unterhaltungsbranche. Ratschläge für den eigenen Weg zum Erfolg könnten von kaum kompetenteren Experten kommen. Für die britische Ausgabe der GQ haben die beiden Freunde und Geschäftspartner ein paar Tipps gegeben und dabei auch auf das heutige Social-Media-Zeitalter geblickt.

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Nach Scheidung: Dr. Dre verklagt seine Ex-Frau

Nach Scheidung: Dr. Dre verklagt seine Ex-Frau

Von Michael Rubach am 05.09.2021 - 18:27

Die Scheidung von Dr. Dre und seiner Ex-Frau Nicole Young ist seit ein paar Monaten offiziell und rechtskräftig. Dennoch kündigt sich bereits ein neuer Streitfall an. Der Hiphop-Mogul und sein Anwaltsteam haben nun Klage eingereicht. Laut dem Portal The Blast wird Nicole Young darin vorgeworfen, um die 350.000 Dollar von einem gemeinsamen Geschäftskonto gestohlen zu haben.

Dr. Dre & Nicole Young: Streit um $350.000

Aus den Gerichtsunterlagen soll hervorgehen, dass sowohl Dr. Dre als auch Nicole Young die Kontrolle über das Business eines Tonstudios in Kalifornien hatten. Letztere hätte weitreichende Befugnisse gehabt – Schecks ausstellen und größere Summen Geld transferieren sollen dazu gehört haben. Ihr wird jetzt vorgeworfen, das Geschäftskonto während der Scheidungs-Schlammschlacht um über 350.000 Dollar erleichtert zu haben. Des Weiteren heißt es, dass sie das Geld dann für "persönliche Verpflichtungen" eingesetzt habe. Dies stuft die juristische Vertretung von Dr. Dre als "ungeheuerlich" ein.

The Blast schreibt unter Berufung auf eigene Quellen, dass Nicole Young das Geld bereits zurückgegeben habe. Auch sei das Geld während der Ehe bewegt worden. Daher würde hier keine Rechtsverletzung vorliegen.

2020 reichte Nicole Young nach 24 Jahren Ehe die Scheidung ein. Sie zweifelte zudem die Gültigkeit des Ehevertrags an. So gab sie unter anderem an, zu einer Unterschrift gezwungen worden zu sein. Was den Ehevertrag angeht, soll laut hiphop.dx das letzte Wort auch noch nicht gesprochen sein. Auch an dieser Front könnte es noch vor Gericht weitergehen.

Im Juli gab es offenbar zumindest eine Einigung um die Unterhaltshöhe. 3,5 Millionen Dollar im Jahr muss Dr. Dre seiner Ex-Frau nach Informationen von People.com zahlen. Dies wurde allgemeinhin als Gewinn für den 56-Jährigen verbucht. Nicole Youngs Forderungen lagen nämlich deutlich höher:

Dr. Dres Noch-Ehefrau fordert $2 Millionen Unterhalt - im Monat


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