Kollegah will, dass du "Fanpost 2" löschst – Flers Antwort kommt unerwartet

Auf Facebook richtete Kollegah kürzlich eine Bitte an seine Fans: Wer den Fler-Disstrack Fanpost 2 irgendwo hochgeladen habe, solle diesen bitte wieder löschen. Die Aussage, die Uploader müssten sonst eventuell mit rechtlichen und finanziellen Konsequenzen rechnen, rief jetzt Fler höchstpersönlich auf den Plan.

Dieser äußerte sich auf Twitter zur Ansage von Kolle und macht deutlich, dass er mit der von Kollegah erwähnten gerichtlichen Vereinbarung wohl nichts am Hut hat. Er zumindest scheint nicht zu planen, irgendjemanden für einen Upload abzumahnen:

FLER on Twitter

Es ist 2017! Wat fürn Disstrack abmahnen aus 2016 der nich gepunsht hat....? Alle dürfen!!! #realtalk

Man muss eben auch gönnen können. Da weder Kolle noch Fler weitere Informationen zu der gerichtlichen Vereinbarung liefern, bleibt an der Stelle leider unklar, vom wem diese getroffen wurde, was genau sie besagt und wer die von Kollegah erwähnten dritten Personen in der Geschichte sind.

Kollegahs Wortlaut kannst du hier nochmal nachlesen:

"Fanpost 2": Wieso Kollegah will, dass du den Fler-Disstrack löschst

Kollegahs Fler-Disstrack Fanpost 2 blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die offenbar um ein weiteres Kapitel ergänzt wird. Auf Facebook richtet Kollegah jetzt nämlich eine ganz spezielle Bitte an seine Fans:Wer den Song irgendwo hochgeladen habe, solle ihn dringend löschen - und auch nicht mehr hochladen.

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Kommentare

Haha, sehr gut von Fler! Und wie recht er hat. Kollegah sollte es einfach lassen und hoffen, dass alle diesen Track vergessen.

Man Leute, schaut doch mal hinter die Fassade und glaubt nicht jeden Sch*ss.

Fler wurde vor einigen Monaten von Kollegahs Vertrieb (ich glaube Warner) wegen Nötigung angezeigt. Flers Reaktion per Tweet dazu sollte auch hier auf HH.de zu finden sein. Grund für die Anzeige ist der folgende: Dass Fler das Video von Fanpost 2 innerhalb weniger Minuten hat sperren lassen, war wahrscheinlich ein Wettbewerbsverstoß und hat natürlich nicht nur nur Klicks, sondern auch ordentlich Promo gekostet, was am Ende des Tages natürlich auch einen finanziellen Schaden zur Folge hatte.

Ab jetzt wird es spekulativ:

Sollte das Verfahren noch laufen - wovon ich ausgehe - ist es natürlich in Kollegahs/Warners Interesse, den durch die Sperrung hervorgerufenen Schaden vor Gericht so groß wie möglich erscheinen zu lassen, um möglichst viel Schadenersatz einklagen zu können (Das Video sollte zur Promo beitragen, dadurch sollten x Platten mehr verkauft werden, weil die ganzen Hiphop-Kiddies Beef total feiern). Deshalb der Aufruf von Kollegah, alle YouTube Videos zu löschen.

Fler ist natürlich nicht daran interessiert, dass der Schaden durch seine wahrscheinlich rechtswidrige Sperrung besonders groß ausfällt und möchte dann so argumentieren: Der Schaden war nicht all zu groß, da das Video ja tausendfach auf YouTube zu finden ist - der einzige Schaden, wäre der verlorengegangene Revenue durch die Klicks auf Kollegahs Channel. Daher jetzt der Aufruf, die Sachen NICHT zu löschen.

Ich würde sagen, extrem spekulativ.
Auch das vorher.

Warum denkt man in Deutschland immer, dass die deutsche Rechtslage, Wertevorstellungen und überhaupt jede Erfindung aus Deutschland kommt und weltweit gilt?

Youtube ist eine Tochterfirma von Google mit Hauptsitz in den Staaten. Was auf und von Youtube hochgeladen oder gelöscht wird entscheiden alleine sie. Wenn sie bock haben, können sie auch einfach ganz Deutschland sperren.

Wenn Youtube es für angemessen gilt das Video zu löschen, dann wird es gelöscht. Youtube ist keine deutsche Firma die man dafür belangen könnte, auch wenn es wirklich ein Wettbewerbverstoss wäre und den Beschwerdesteller schon gar nicht....
Es gibt keine "rechtswidrige Sperrung" auf Youtube. So ein Begriff ist einfach inexistent.

Abgesehen davon gehen die Rechte an dem Video bei einem Upload automatisch an Youtube über.

Rufschädigung, üble Nachrede oder Beleidungen sind da eine andere Geschichte. Da könnte man den Uploader belangen, sofern dieser überhaupt in Deutschland wohnt.

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

G-Eazy nach Schlägerei in New York verhaftet

G-Eazy nach Schlägerei in New York verhaftet

Von Djamila Chastukhina am 15.09.2021 - 11:44

Eine körperliche Auseinandersetzung in einem Nachtclub in New York endete für G-Eazy in einer Verhaftung. Berichten zufolge wurde der 32-Jährige am Montag von der Polizei wegen Körperverletzung in Gewahrsam genommen.

G-Eazy muss vor Gericht erscheinen

Die Auseinandersetzung zwischen G-Eazy und einer unbekannten Gruppe entstand im beliebten Manhattener Club "The Boom Boom Room". Der 32-Jährige war zur New York Fashion Week in der Stadt und besuchte vorher die MTV VMAs im Barclays Center. Er wurde nach der Schlägerei wegen Körperverletzung angeklagt und soll am 1. Oktober vor dem Manhattan Criminal Court erscheinen.

Laut dem People Magazine begann alles, als sich G-Eazy und seine Crew sich weigerten, einen VIP-Bereich zu verlassen, der für eine Party der New York Fashion Week der Firma Lacoste reserviert war.

Dies führte angeblich zu einem Streit, woraufhin G-Eazy (jetzt auf Apple Music streamen) und sein Team zwei Männer zu Boden geschlagen und getreten haben sollen. Medienberichten zufolge wollte keines der Opfer wegen ihrer Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Dies ist aber nicht das erste Mal, dass G-Eazy in eine nächtliche Schlägerei verwickelt ist. Der "Me, Myself & I"-Rapper wurde bereits 2018 wegen Körperverletzung und Kokainbesitzes während eines Tourstopps in Schweden festgenommen. G-Eazy benahm sich Berichten zufolge in einem Club sehr provokant und fing an, sich mit den Sicherheitsleuten anzulegen, als sie ihn darum baten, sich zu beruhigen.

Der Rapper einigte sich 48 Stunden nach seiner Festnahme mit der Staatsanwaltschaft und bekannte sich der Anklage „Angriff auf einen Beamten, gewaltsamen Widerstand und illegalen Drogenbesitzes“ schuldig. Er konnte eine Gefängnisstrafe vermeiden und stattdessen eine Geldstrafe von 9.000 US-Dollar zahlen.

Bis zu seinem Gerichtstermin am 1. Oktober ist er auf freiem Fuß und macht wie gewohnt weiter: Heute releast er ganz nach Plan das Musikvideo zu seiner im Juli veröffentlichten Single "She's Fire".


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)

Register Now!