Farid Bang will Dieter Bohlen einen Disstrack schreiben

Farid Bang hat sich gewohnt humorvoll in den Beef der deutschen Showtitanen Dieter Bohlen und Thomas Gottschalk eingeklinkt. Seit Tagen sticheln die beiden Fernsehgrößen öffentlich gegeneinander. Der Banger Musik-Boss sieht sich dabei augenscheinlich eher im Lager von Dieter Bohlen. Dem ehemaligen DSDS-Juror unterbreitet Farid nämlich ein spezielles Angebot.

Dieter Bohlen vs. Thomas Gottschalk: Farid Bang bietet Disstrack an

Update: Auch Eko Fresh mischt beim Beef der TV-Urgesteine mit. Er will für Thomas Gottschalk als Ghostwriter aktiv werden, falls Farid und Dieter Bohlen einen Disstrack in die Tat umsetzen. Mehr dazu hier:

Eko Fresh: "Mache aus Thomas Gottschalk eine Battle-Maschine"

Thomas Gottschalk und Dieter Bohlen sind in ihren langen Karrieren noch nie um Punchlines verlegen gewesen. Nun geht es zwischen den Entertainern hoch her. Da sagt Thomas Gottschalk in seinem Podcast beim Radiosender SWR3 beispielsweise: "Dieter ist Geschichte, ich bin Legende". Dieter Bohlen entgegnet daraufhin in seiner Insta-Story spöttisch: "Super sympathisch der Mann. In der Welt der Egomanen spielt er in einer eigenen Liga."

Zuvor hatte Thomas Gottschalk in den letzten beiden Ausgaben der aktuellen Staffel von DSDS den Jury-Platz von Dieter Bohlen eingenommen. Dieser meldete sich nach der Bekanntgabe seines Endes als Jury-Oberhaupt krank.

Farid Bang hat den Schlagabtausch registriert und will das Ganze gern auf eine musikalische Ebene verlagern. Er markiert Dieter Bohlen in seiner Insta-Story und bietet seine Unterstützung an – mit einem Disstrack gegen Thomas Gottschalk. Dieter Bohlen müsste Farids Text jedoch selbst einrappen.

"Und zwar habe ich mitbekommen, dass es jetzt in den letzten Wochen eine verbale Auseinandersetzung gab zwischen dem Thomas Gottschalk und Dieter Bohlen, wo man sich da hin und her Botschaften zugespielt hat. In diesem Sinne: Dieter Bohlen, falls du das hier gerade siehst, und du wirst das mit Sicherheit sehen, ich biete dir eine Sache an, um das junge Publikum komplett für dich zu gewinnen. Ich schreibe dir nen Disstrack für den Thomas Gottschalk. Du rappst den ein. Ich sag mal mit der Nummer: Da hast du das komplette junge Publikum auf deiner Seite und da kannst du das wirklich mal auf ein neues Level bringen. Und ich sag mal so: Ich könnte dabei auch die eine oder andere Mark verdienen."

Schließlich lässt der Düsseldorfer Rapstar noch einen Hinweis auf die Corona-Pandemie einfließen, die allen finanziell zusetzen würde. Mit einem zusätzlichen Post in seiner Story probiert Farid Bang offenbar, Dieter Bohlen für sein Angebot zu begeistern.


Foto:

Screenshot via instagram.com/faridbangbang

Eine Antwort des ehemaligen DSDS-Jurors steht noch aus. Dass Dieter Bohlen es durchaus mitbekommt, wenn Deutschrapstars ihn auf Instagram erwähnen, hat er kürzlich nach einer Story von Loredana bewiesen.

Dieter Bohlen richtet sich an Loredana & inspiriert Xatar

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Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


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