Deadpool ist keiner der üblichen Superhelden, denn Deadpool gibt nichts auf Konventionen. Batman ist ihm zu ernst, mit Spidermans Ironie fängt er nichts an und Wolverine sieht ihm zu schlecht aus. Überhaupt - was soll das Ganze - warum haben alle Superhelden ein Spiel außer Deadpool ? Da Deadpool darauf keine Antwort hat, zwingt er die High Moon Studios, u.a. bekannt für die guten Transformers Versoftungen, ein Game für ihn zu schneidern. Deadpool ist Hauptdarsteller, Regisseur und Mastermind des Spieles. Das Drehbuch? Muss er nicht lesen, da es eh viel zu lahm ist. Deadpool will Action. Auf das Drehbuch wartet man zu Beginn und erkundet Deadpool s heruntergekommene Wohnung. Wahlweise schläft man auf der Couch, schaut Fernsehen, geht...man entschuldige...kacken oder kocht - natürlich nachdem man sich die Hände gewachsen hat -  Pfannkuchen.

Dabei unterhält sich Deadpool auch mal mit seinen Stimmen im Kopf - doch das ist nicht seine Superkraft. Vielmehr ist Deadpool unsterblich, da er über Selbstheilungskräfte verfügt, die selbst Wolverine neidisch machen würden.  Nun ja - das Drehbuch wird gebracht und direkt ignoriert. Warum wir in das Abenteuer ziehen? Naja um Mister Sinister das Handwerk zu legen - mehr interessiert Deadpool nicht ... blablabla laaaaaaaangweilig.

Dementsprechend wird hier alles andere geboten als eine epische Geschiche. Witzige Dialoge sind allerdings garantiert. Deadpool spielt sich allerdings recht kurzlebig. Die Spieldauer ist mit rund sechs Stunden recht überschaubar. Danach gibt es noch Herausforderungen, in denen man lediglich Feindwellen besiegen muss. Hierfür stehen diverse Waffen wie Schwerter, Kampfhämmer oder Pistolen zur Verfügung. Darüber hinaus kann sich Deadpool über kurze Strecken teleportieren, was er nutzen kann, um sich aus brenzligen Situationen zu befreien. Dies kann auch genutzt werden, um den Kombozähler hoch zu halten, der abbricht, wenn man einen Treffer erhält. Hohe Kombos verhelfen einem zu mehr Erfahrungspunkten, mit denen man die Eigenschaften von Deadpool aufleveln kann. Leider kämpft man bei der Jagd nach hohen Kombos vor allem mit der Kamera, die leider zu oft nicht zeigt, dass ein Gegner gerade zum Schlag ansetzt. Nicht, dass die Gegner gefährlich wären - aber die große Anzahl sorgt dafür, dass Deadpool reichlich zu tun hat.

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Doku erzählt die Geschichte von Hiphop in der DDR
Ddr

Doku erzählt die Geschichte von Hiphop in der DDR

Von Paul Kruppa am 13.04.2021 - 16:33

Hiphop kennt keine Grenzen (oder Mauern) – das zeigt eine Doku über den Einfluss der Jugendkultur auf die Kids der DDR. In "Hiphop und die DDR" sprechen Zeitzeugen über ihre Faszination für das, was in den Achtzigern aus den Staaten den Weg nach Europa gefunden hat. Der Film lief erstmals 2019 im MDR.

Alltag in der DDR: Hiphop unter staatlicher Aufsicht

Die Protagonisten der Doku berichten von ihren ersten Berührungspunkten mit Hiphop in einer Republik, die allem aus dem Westen per se kritisch gegenüberstand. Ein passendes Outfit zum Breakdancing zu ergattern, wird hier bereits zur Herausforderung. Turnschuhe und eine Jogginghose sind nicht so leicht zu bekommen. Tanzen in der Öffentlichkeit zu Musik aus den Staaten steht unter Verbot. Doch das "Stück Westen" und die damit verknüpfte "persönliche Freiheit" lassen sich die Jugendlichen nicht mehr nehmen. Auf kreative Weise wird der Lifestyle aus den USA aufgegriffen: Mit Markierungsspray bringen Sprüher in der DDR beispielsweise Graffiti an die Wände.

Ein einschneidendes Erlebnis stellt für die Teilnehmer der Doku der Film "Beat Street" dar. Der Streifen sei "die Droge" der Zeit gewesen. Zigfach sei man damals ins Kino gegangen, um die Moves nachvollziehen zu können, die sich da auf Leinwand abspielten. Auch Rap-Acts hat die DDR hervorgebracht. Ein Mitglied der Three M-Men erinnert sich an die ersten Gehversuche am Mic. Der Film von Camilo Rodriguez zeichnet das Bild einer vitalen Kultur, die sich selbst von den besonderen politischen Umständen nicht ausbremsen ließ. Bis zum 28. April 2021 ist die Doku noch in der ARD-Mediathek abrufbar.

Hip Hop und die DDR


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