BVG-Streik sorgt für 2000 Quadratmeter Graffiti auf 140 Berliner U-Bahnen

In Berlin hat vorgestern, am 1. April die BVG gestreikt. Das heißt nicht nur, dass weder Busse noch U-Bahnen fahren, sondern auch, dass sich alle Writer freuen.

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Berliner Writer nutzen BVG-Streik aus & malen 140 U-Bahnen

Wenn die Züge im Depot bleiben, können auch tagsüber relativ entspannt Trains gemalt werden. Was dann auch gemacht wurde: Die Writer waren offenbar sehr fleißig.

Nach 24-Stunden-Streik - Graffiti sorgt bei BVG für weitere Ausfälle

B.Z. Nach dem ganztägigen Streik fahren seit Dienstagmorgen gegen 3.30 Uhr Straßenbahnen, Busse und U-Bahnen der BVG wieder. Zumindest die meisten U-Bahnen. Denn ein Großteil der Wagen wurden wegen des langen Stillstands mit Graffiti beschmiert! Wie die BVG mitteilte, sei es trotz Sicherheitsvorkehrungen zu „massiven Graffitischäden an den in den Kehr- und Aufstellanlagen abgestellter Züge" gekommen.

Insgesamt beklagen sich die Berliner Verkehrsbetriebe über 2000 Quadratmeter "Schmierereien" auf rund 140 U-Bahn-Wägen. 65 davon "mussten" dann so wie sie waren fahren.

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Viele Writer solidarisieren sich mit dem Arbeitskampf der BVG-Mitarbeiter. Zum Beispiel einer, der Revolte malt und von der Vice interviewt wurde.

Revolte ist unter anderem auch für einige Sprüche verantwortlich, die schon beim letzten BVG-Streik für Aufmerksamkeit gesorgt haben und die Runde machten.

"Es geht bei Graffiti darum, gesehen zu werden. Ich male bewusst im öffentlichen Raum, wähle Stellen aus, die schwer zu erreichen sind und von viele[n] Leuten gesehen werden. Wenn ich meinen Namen male, versuche ich einen kleinen Spruch dazu zu schreiben, über den sich die Leute freuen. Leute sollen durch die Sprüche motiviert oder darin bestärkt werden, sich politisch zu engagieren."

Dieser Sprayer hat den Streik der Berliner Öffentlichen perfekt genutzt

Alle Fotos: Privat Für die einen war es nervig, für die anderen ein notwendiges Übel: Der Streik der BVG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter am Montag, der für einen Tag sämtliche U-Bahnen, Straßenbahnen und Dutzende Busse in Berlin lahmgelegt hat.

Graffiti

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Bushido vs. Arafat Abou-Chaker: Zeugenaussagen von Shindy, Kollegah, Farid Bang & mehr kündigen sich an

Bushido vs. Arafat Abou-Chaker: Zeugenaussagen von Shindy, Kollegah, Farid Bang & mehr kündigen sich an

Von HHRedaktion am 04.09.2020 - 10:30

Im Prozess von Bushido gegen Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder ist jetzt klarer, welche Deutschrap-Schwergewichte ebenfalls vor Gericht zu sehen sein könnten. Das Landgericht Berlin hat eine Reihe prominenter Künstler als Zeugen benannt. Nach Informationen des Spiegels befinden sich Farid Bang, Kollegah, Shindy, Samra, AK Ausserkontrolle, Ali Bumaye und Laas Unltd. darunter.

Ohne Capital Bra & Fler: 36 Namen auf der Zeugenliste

Neben den gerade aufgeführten Rappern taucht außerdem noch DJ Gan-G auf einer Liste auf, die insgesamt 36 Namen umfassen soll. Capital Bra und Fler sind dort laut Spiegel nicht vermerkt. Die beiden Artists, die bekanntlich eine gemeinsame Geschichte mit Bushido teilen, erscheinen lediglich in der Anklageschrift.

Auch die Aggro Berlin-Gründer, die von Bushido kürzlich eine Unterlassungserklärung einforderten, stehen demnach nicht auf der Liste. Bushido selbst gilt als wichtigster Zeuge im Prozess gegen Arafat Abou-Chaker. Am kommenden Montag soll der EGJ-Chef erneut in den Zeugenstand gerufen werden. Ein Ende seiner Aussage sei nicht in Sicht.

Nicht nur Rapper, sondern auch weitere Menschen aus Bushidos Umfeld will das Gericht offenbar zu Wort kommen lassen. Laut Spiegel handelt es sich dabei um folgenden Personenkreis: seine Ehefrau, sein Psychologe, mehrere Anwälte, eine Steuerberaterin und diverse Polizeikräfte. Ebenso scheint sich das Gericht für die Sichtweise von Ashraf Rammo zu interessieren. Einige Mitglieder der Rammo-Familie werden mit Clan-Kriminalität in Verbindung gebracht. Ashraf Rammo widmete Capital Bra vor Kurzem einen Song und sagte: "Danke dir Bruder".

Capital Bra - Danke dir Bruder [Audio]

Den Song widmet Capi offenbar Ashraf Rammo und erklärt dabei, wie dieser ihm in einer schwierigen Phase geholfen hat.

Diese jetzt schon eine sehr umfangreiche Sammlung an potenziellen Zeugen und Zeuginnen sei eine vorläufige Liste, die sich abhängig vom Prozessverlauf ändern kann. Wann genau die betreffenden Personen aussagen müssen, stehe noch nicht fest. Das Gericht habe 30 Verhandlungstage bis Januar 2021 angesetzt. Die Vorwürfe gegen Arafat Abou-Chaker lauten unter anderem räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung.

Aufgrund der Verhandlung hat Bushido das Release seines Albums "Sonny Black 2" in den April 2021 verlegt.


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