Bushido arbeitet offenbar an einer Netflix-Serie

Bushido, Peter Rossberg sowie der "Bild-Chef" und Netflix sollen an einer gemeinsamen Serie arbeiten. Davon haben wir bereits berichtet, als es um die Verbindungen zwischen Bushido, Peter Rossberg und Axel Lier ging. Fler bestätigt das offenbar in einem neuen Interview.

Bushido & "der Bild-Chef" arbeiten an einer Netflix-Serie, sagt Fler

Im neuen Fler-Interview spricht der Rapper erneut über die Beziehung zwischen dem Bild-Mitarbeiter Peter Rossberg und Bushido. Die beiden seien sehr gute Freunde, Peter Rossberg habe Bushido auf Tour begleitet.

Nun sollen sowohl Bushido als auch Peter Rossberg gemeinsam mit dem "Bild-Chef" an einer Serie für Netflix arbeiten.

Das erklärt zumindest Fler. Mit dem Bild-Chef dürfte wohl der aktuelle Chefredakteur Julian Reichelt gemeint sein.

"Das wissen alle, die in der HipHop-Szene sind: Der kam mit auf Tour, Peter Rossberg ist Bushidos Kumpel!"

"Die sind so krass befreundet, dass die sogar jetzt mit Netflix – und der Bild-Chef ist da auch noch mit drin, keine Ahnung, ist auch alles cool so – machen die für Netflix 'ne Serie, so krass sind die befreundet."

Netflix

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Laut unseren Informationen soll Rossberg aktuell tatsächlich für eine Doku eng mit Bushido zusammenarbeiten. Dabei handelt es sich offenbar um die Netflix-Serie, von der auch Fler spricht.

Mehr Details zum Inhalt der Serie oder den Begleitumständen des Projekts gibt es aber leider noch nicht. Hier findest du das Fler-Interview, weiter unten Flers Statement zu Peter Rossberg:

FLER über Bushidos Polizei Akte, Live Reaktion Shirin David - gib ihm & Flache Erde - Leon Lovelock

Fler - Colucci Box ►► http://fler.fty.li/Colucci SHIRIN DAVID - Gib ihm [Official Video] ► http://bit.ly/2SIEm7Q ✘ Komm ins Café als Podcast Spotify ►https://spoti.fi/2URLeMz ✘ Persönlicher Podcast: beUNIQUE by Leon Lovelock Spotify ►https://spoti.fi/2BxF6lm iTunes ►https://apple.co/2RrRFni FLER reagiert auf Shirin David - Gib Ihm, Bushidos Polizei Aussage & Verschwörungen - Leon Lovelock

"Bushidos Pressesprecher": Fler widerspricht Darstellung der Bild

Gestern Abend hat die Bild einen Podcast veröffentlicht, in dem es um die neuesten Entwicklungen rund um Bushido, EGJ und Capital Bra geht. Im Laufe des knapp 30-minütigen Gesprächs packen Peter Rossberg und Axel Lier vermeintliches Insiderwissen aus und versuchen die Hintergründe der komplizierten Situation aufzudröseln.

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SEK-Einsatz bei Fler: Exklusives Statement & alle Hintergründe

SEK-Einsatz bei Fler: Exklusives Statement & alle Hintergründe

Von Michael Rubach am 17.03.2019 - 16:17

Wie Fler in einem Live-Stream auf Instagram berichtet, hat ihm kürzlich das SEK einen Besuch abgestattet. In der Nacht zu Freitag sind zahlreiche bewaffnete Beamte in seine Wohnung gestürmt. Laut Polizeisprecher habe im Vorfeld eine Bedrohungslage bestanden.

Fler über das Vorgehen der Polizei

"Ich bin gestern morgen [15. März 2019; Anm. der Red] relativ spät ins Bett gegangen […]. Um 06:20 Uhr haben dann Männer die Tür eingetreten. Männer mit Helmen, kugelsicheren Westen und Maschinengewehren und irgendwelchen Lampen auf den Maschinengewehren. Es passierte so schnell, dass ich noch im Halbschlaf war und schon irgendwelche SEK-Beamten in meinem Genick hatte. Dann kamen eine Minute später noch zehn weitere Beamte rein […]. Dann kamen noch irgendwelche Ermittler rein, die waren in Zivil gekleidet und die haben dann halt erzählt, dass die meine Wohnung durchsuchen möchten, aufgrund einer Sachbeschädigung, weil sie ein Musikvideo von mir gesehen haben."

Nach Flers Ausführungen, die er gegenüber uns noch einmal telefonisch bestätigte, gingen die SEK-Beamten nicht zimperlich vor. Bei dem Video, auf dass die Beamten anspielen, dürfte es sich um "Dieser Boy" handeln. Im Clip ist die Berliner Graffiti-Crew Damagers in Aktion zu sehen. Der Verweis auf das anonym zugesandte Bildmaterial zu Beginn des Videos hat die Polizei offenbar nicht von der Durchsuchung abgehalten.

Die Polizei erklärt sich – Fler reagiert

Über den offiziellen Twitter-Account der Polizei Berlin heißt es, dass "gegen eine seit mehreren Jahren agierende Sprayergruppierung" vorgegangen wurde. Dabei seien zwei Wohnungen durchsucht worden.

Polizei Berlin on Twitter

Im Zuge von Ermittlungen gegen eine seit mehreren Jahren agierende Sprayergruppierung durchsuchten Kolleg. unseres #LKA heute Morgen mit Unterstützung des #SEK und der 13. EHu zwei Wohnanschriften in #Steglitz-#Zehlendorf. ^tsm

Fler kommentiert diese Mitteilung relativ trocken. Er sorgt sich um die Sauberkeit.

Fler kommentiert Polizeimeldung
Foto:

Screenshot: https://twitter.com/FLER/status/1106681192915615744
Fler kommentiert Polizeimeldung

SEK-Einsatz wegen Sachbeschädigung? Fler mit exklusivem Statement

Fler kann dein Einsatz, der auch nicht gerade günstig ist, nur schwer mit Sachbeschädigung in Verbindung bringen. Er glaubt vielmehr, dass sein Verhalten in der Vergangenheit zu dem Besuch der Polizei geführt hat. Speziell nach dem Zerwürfnis bei EGJ äußerte sich Fler mehrmals öffentlich zu Bushido. Unter anderem sagte Fler, dass Bushido durch seine Nähe zur Polizei "in der Szene erledigt" sei und teilte auf Instagram einen Clip von Bushido, der ihn in Begleitung von Beamten zeigt. In einem exklusiven Statement fasst Fler seine Sicht auf den SEK-Einsatz zusammen:

"Ich verstehe nicht, warum das SEK wegen eines Verdachts auf Sachbeschädigung in meine Wohnung stürmt. Ich glaube, man wollte mir für meine Ansagen zum Thema 'Zeugenschutz für Bushido' mal einen Denkzettel verpassen. Ich werde das Verfahren abwarten und gucken, was auf mich zu kommt."

Auch die Twitter-Community hält das Vorgehen der Staatsgewalt für überzogen:

Twitter-User über den SEK-Einsatz bei Fler
Foto:

Screenshot: https://twitter.com/FLER/status/1106681192915615744
Twitter-User über den SEK-Einsatz bei Fler

Der Auftritt eines Sondereinsatzkommandos wegen Sachbeschädigung erscheint wie eine eher unübliche Maßnahme. Auch bei genauerem Hinsehen ergibt sich eine gewisse Unverhältnismäßigkeit. Das Präventionsportal der Polizei nennt folgende Beispielszenarien für SEK-Einsätze: "Geiselnahme, Terror, Erpressung, Suizidversuch oder Amoklauf". Von Sachbeschädigung oder Graffiti ist dort nichts zu lesen. Auf weitere Ausführungen zu der Gefahr, die bestanden habe, verzichtete die Berliner Polizei mit Verweis auf laufende Ermittlungen.


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