"Brutale Vergewaltigung": Trey Songz auf 20 Millionen Dollar verklagt
Trey Songz

 

Triggerwarnung: Der folgende Artikel beschäftigt sich mit sexualisierten Gewalthandlungen und deren Folgen für Betroffene. Dies kann belastend sein und retraumatisierend wirken.

Trey Songz sieht sich aktuell mit einer weiteren Vergewaltigungsklage konfrontiert. Der 37-Jährige soll 2016 eine Frau während einer Party zum Sex gezwungen haben. Diese verklagt den Sänger nun auf 20 Millionen Dollar.

Trey Songz wegen Vergewaltigung angezeigt

Im März 2016 soll Trey Songz eine Frau, mit der er laut ihren Angaben zuvor bereits "gelegentlich Sex" hatte, während einer Party in ein Zimmer im Obergeschoss mitgenommen haben. Auf dem Weg dorthin soll er die Frau mehrfach zum Analverkehr aufgefordert haben, den diese allerdings verneinte.

Im Zimmer angekommen soll Trey Songz dann zu einem "brutalen Vergewaltiger" geworden sein, so die Anklageschrift. Er habe die Klägerin zum Analverkehr gezwungen, obwohl diese sich lautstark und physisch gewehrt habe. Zwischenzeitlich sei sogar ein anderer Partygast ins Zimmer gekommen, habe dieses dann aber wieder verlassen. In der Anklageschrift ist die Sprache von einer "brutalen Vergewaltigung".

Nach dem Ende des Ganzen habe die Frau ein Uber nach Hause nehmen wollen. Der Fahrer soll jedoch erkannt haben, in welcher Verfassung sie sich befand und brachte sie ins Krankenhaus. Dort sei sie von den Ärzten auf Hinweise nach einer Vergewaltigung untersucht worden. Diese habe es wohl auch gegeben und so habe das Krankenhaus die Polizei gerufen. Aus Angst habe sie bei einer Befragung allerdings Trey Songz Namen nicht genannt.

Trey Songz mit mehreren Vorwürfen konfrontiert

Eine weitere Frau bezichtigt Trey Songz des sexuellen Missbrauchs. Diese soll er an Neujahr 2017 in einem Club in Miami belästigt haben. Auch sie verklagt Songz aktuell auf ebenfalls 20 Millionen Dollar.

Beide Frauen werden von Anwältin Ariel Mitchell vertreten. Die gleiche Anwältin, die noch eine weitere dritte Klägerin gegen den Sänger vertritt. Dieser wirft ein Sprecher aus Trey Songz' Team vor, Zeugen mutwillig zu beeinflussen. So soll Mitchell einer vermeintlichen Zeugin zwischen 100.000 und 200.000 Dollar geboten haben, wenn sie gegen Trey Songz aussagt. Je nachdem wie hoch der Vergleich mit dem Sänger ausfallen würde.

Angeblich soll die Anwältin jedoch eine Abfuhr bekommen haben. Die als Zeugin auserwählte Frau habe nicht für Geld lügen wollen. Sie habe nämlich in dieser Nacht niemanden gesehen, der sexuell belästigt worden wäre.

In der Vergangenheit machte Trey Songz immer seltener mit Musik Schlagzeilen und immer öfter mit rechtlichen Problemen:

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