Brände in Australien: Kontra K startet Spendenaktion

Kontra K zeigt sich als Mann der Tat. Der Rapper hat neues Merch gelauncht, dessen Erlös komplett an Hilfsorganisationen in Australien fließen soll. Der von schweren Waldbränden heimgesuchte Kontinent ringt seit Wochen mit den verheerenden Folgen der Katastrophe.

Kontra K verkauft Shirts & spendet den Erlös

Vor allem Bilder von verwundeten Koalas gingen schon haufenweise um die Welt. Vom "größten Artensterben der Neuzeit" schreiben manche Zeitungen. Dementsprechend ist das Motiv des Shirts gestaltet, das Kontra K nun in seinem Shop anbietet. Ein Koala klammert sich an einen Feuerlöscher. Zusätzlich wird ein Grundsatz des Rappers aufgegriffen: "Stay Loyal".

Stay Loyal Australia
Foto:

via loyalathletics.com
Stay Loyal Australia

Die Loyalität gilt vordergründig der Tierwelt. Ein Shirt kostet 30 Euro. Wenn du die Aktion unterstützten möchtest, kannst du dir hier ein Shirt bestellen. Kontra K verdient daran nach eigener Aussage nichts. Auf der Seite des Shops heißt es:

"Der gesamte Erlös dieses T-Shirts wird an eine Organisation in Australien gespendet, die sich dem Wiederaufbau und dem Schutz von heimatlosen Tieren widmet. Welche das sein wird verkünden wir noch."

In seiner Insta-Story hält der Rapper seine Fans über die bisherigen Verkäufe und die Entwicklungen auf dem Laufenden. Zuletzt lag der Zwischenstand bei 2000 abgesetzten Shirts. Damit hätte Kontra mit seiner Aktion bereits 60.000 Euro gesammelt.

"Hat Kontra K einen Tiger?": 5 Dinge, die Fans ständig wissen wollen

Kontra Ks "Erde & Knochen"-Album ist frisch releast und hat bereits in der ersten Woche dafür gesorgt, dass Kontra einen #1-Album-Hattrick vollenden konnte. Erfolg iz da. Erfolgreiche Acts ziehen allerdings weit über ihre Musik hinaus die Aufmerksamkeit der Szene und ihrer Fans an.

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Mask on statt "Mask off": Future spendet Masken gegen Corona

Mask on statt "Mask off": Future spendet Masken gegen Corona

Von David Molke am 30.03.2020 - 18:57

Future dreht den Spieß um und propagiert jetzt #Maskeauf statt "Mask off". Der Künstler spendet in Kooperation mit einer Näh-Firma Atemmasken an ein Krankenhaus. So können sich die dortigen Patienten und Mitarbeiter gegenseitig besser schützen. Durch die Coronavirus-Pandemie herrscht aktuell vielerorts großer Mangel an Atemmasken.

#Maskeauf: Future kooperiert mit Näh-Firma, um Masken an Krankenhaus zu spenden

Mask on statt Mask off: Future hat 2017 einen seiner vielleicht größten Hits mit "Mask off" gelandet. Aktuell gilt durch die Coronavirus-Pandemie aber das Gegenteil. Wer eine Gesichtsmaske trägt, schützt sich damit zwar zu einem gewissen Grad auch selbst, vor allem aber seine Mitmenschen. Darum wird auch hier in Deutschland von immer mehr Menschen propagiert, aus Rücksichtnahme auf die anderen im Idealfall stets eine Atemmaske zu tragen.

Ärgerlicherweise herrscht in vielen Ländern aber ein großer Mangel an Atemmasken, der sich vor allem in Krankenhäusern und Arzt-Praxen bemerkbar macht. Das verdanken wir zum Teil den Menschen, die so egoistisch und gedankenlos waren, in großen Mengen Gesichtsmasken für den Privatgebrauch zu horten und zu kaufen. Obwohl sie sie gar nicht so dringend brauchen, wie es zum Beispiel auf einer Intensivstation der Fall ist.

Future startet Spendenaktion: Wie unter anderem CNN berichtet, hat sich die von Future, seiner Mutter und seiner Schwester gegründete The FreeWishes Foundation mit der Atlanta Sewing Style-Näh-Organisation zusammengetan. Ein Team von 500 Menschen mache sich nun daran, Masken herzustellen und diese anschließend an Krankenhaus-Mitarbeiter*innen und Patient*innen zu spenden. So soll zumindest ein bisschen gegen COVID-19 geholfen werden.

In den USA formieren sich aktuell mehrere solcher Initiativen, die gemeinsam daran arbeiten, der Masken-Knappheit etwas entgegen zu setzen. In Texas werden laut CNN jetzt auch Gefängnis-Insassen damit beauftragt, Masken zu nähen. Auch in Deutschland, ganz Europa oder Asien gibt es ähnliche Aktionen.

Adidas: Corona-Strategie sorgt für Boykott-Aufrufe & Unverständnis

Adidas hat kürzlich inmitten der Corona-Krise angekündigt, die Mietzahlungen für ihre Filialen für den April auszusetzen. Auch wenn das Unternehmen diesen Schritt bereits relativiert hat, trägt das Image einen unübersehbaren Schaden davon. Im Internet wird zum Boykott der Weltmarke mit den drei Streifen aufgerufen.

Wieso Masken tragen? Mittlerweile scheint sich glücklicherweise nicht nur die Erkenntnis durchzusetzen, dass es durchaus sinnvoll wäre, wenn in der Öffentlichkeit alle Masken tragen würden (immerhin können wahrscheinlich die Wenigsten zu hundert Prozent garantieren, dass sie sich bisher noch nicht mit COVID-19 angesteckt haben. Da wir auch ohne Symptome bereits infiziert und ansteckend sein können, sollten wir uns im Idealfall vorsichtshalber einfach alle so verhalten, als hätten wir den Coronavirus).

Mittlerweile entstehen auch immer mehr Initiativen von Leuten, die selbst Hand anlegen: Im Netz kursieren nun schon eine ganze Reihe an hilfreichen Anleitungen und Einladungen zum online gemeinsam Masken nähen. Selbst wenn es keine passenden Filtermaterialien und offizielle Masken mehr gibt, können auch einfache Baumwoll-Kreationen zumindest ein bisschen dabei helfen, die Verbreitung des Coronavirus' zu verlangsamen.

Mehr Infos, Anleitungen und Promis, die die Sache unterstützen, findet ihr unter anderem hier bei maskeauf.de oder in diesem Kommentar von Samira El Ouassil:

Samira El Ouassil on Twitter

Die DIY-Maske wird nicht aus Angst vor dem anderen, sondern aus Rücksicht getragen, um das Gegenüber vor den eigenen Tröpfchen zu schützen. Es ist ein sichtbarer Gesellschaftsvertrag, eine offen gelebte wie demonstrative Fürsorge." #maskeauf @maskeauf https://t.co/tZ6WhTzrjt

Falls euch die Decke auf den Kopf fällt, haben wir hier eine Reihe an Streams, Spielen, Lesungen, Online-Konzerten und vielem mehr gesammelt:

Die besten Streams, Spiele, Dokus & Co gegen den Corona-Blues

Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, isolieren sich die meisten Menschen zuhause. Wer nicht in Quarantäne muss, betreibt im Idealfall trotzdem Social Distancing. Egal, ob ihr im Home Office arbeitet oder nicht: Wahrscheinlich habt ihr plötzlich viel mehr Zeit, die ihr irgendwie zuhause rumkriegen müsst.

Verlässliche sowie hilfreiche Informationen zu Corona und COVID-19 stellen zum Beispiel die WHO oder die Webseite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung. Aktuelle Entwicklungen und Daten finden sich zudem auf der Page vom Robert Koch Institut.


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